shareribs.com - Frankfurt / New York 25.10.2019 - Technologiewerte zeigen sich am Freitag uneinheitlich. Der TecDAX rutscht ab, belastet von 1&1 und United Internet. An der Wall Street geht es nach oben. Intel klettern deutlich und auch Tesla verteuern sich wieder.

Der DAX notiert rund 90 Minuten vor Handelsschluss bei 12.876 Punkten. Hier ziehen Daimler, Continental und Heidelberg Cement an. Auf der anderen Seite stehen Henkel, MTU Aero und RWE. Der MDAX verliert 0,4 Prozent auf 26.201 Punkte, der TecDAX korrigiert um 0,9 Prozent auf 2.807 Zähler.

Die Marktteilnehmer schauen auch weiterhin nach London und Brüssel. Man ist sich bei der EU offenbar einig, einen Brexit-Aufschub zu gewähren, man weiß aber noch nicht wie lange. London hat einen Aufschub bis zum 31.01. des kommenden Jahres beantragt. Sollte dies bewilligt werden, bleibt die Lage für drei weitere Monate schwierig. Die Wahrscheinlichkeit, dass Parlament und Regierung zusammenkommen, wird auch mit mehr Zeit nicht größer. In Deutschland wurden heute neue Konjunkturindikatoren veröffentlicht. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stagnierte bei 94,6 Punkten. Der GfK Index für das Verbrauchervertrauen ging um 0,2 auf 9,6 Zähler zurück. In den USA wurde der Index für die Stimmung der Verbraucher im Oktober veröffentlicht. Dieser ging leicht um 0,5 auf 95,5 Punkte zurück.

Der Dow Jones Index verliert 0,1 Prozent auf 26.743 Punkte, die NASDAQ notiert etwas leichter bei 7.925 Punkten.

Im deutschen Handel sacken United Internet und 1&1 Drillisch um mehr als zwanzig Prozent nach unten. Grund dafür sind Kürzungen bei der Jahresprognose. 1&1 Drillisch senkte die EBITDA-Prognose um 85 Mio. auf 690 Mio. Euro, Mutter United Internet hat dementsprechend ihre Prognose um auf 1,25 Mrd. Euro reduziert. Grund für den Schritt war die Niederlage im Streit mit Telefonica Deutschland bei der Bepreisung für bestimmte Vorleistung.

SLM Solutions verlieren 3,8 Prozent auf 14,10 Euro, für Rocket Internet geht es um 2,1 Prozent auf 23,86 Euro nach unten.

Dem gegenüber stehen die Papiere von Telefonica Deutschland, die 5,0 Prozent auf 2,89 Euro hinzugewinnen. Für Jenoptik geht es um 2,7 Prozent auf 25,84 Euro nach oben, New Work steigen um 2,6 Prozent auf 276,00 Euro nach oben.

Infineon steigen um 1,2 Prozent auf 17,45 Euro, SMA Solar steigen um 0,9 Prozent auf 28,16 Euro und Aixtron steigen um 0,3 Prozent auf 8,90 Euro.

An der Wall Street klettern Intel um 7,2 Prozent auf 55,96 USD. Das Unternehmen hat im dritten Quartal 5,99 Mrd. USD verdient, 0,4 Mrd. USD weniger als vor einem Jahr. Der Umsatz stieg leicht auf 19,19 Mrd. USD. Für das vierte Quartal wird ein Gewinn von 1,24 USD je Aktie erwartet, der Umsatz soll bei 19,2 Mrd. USD liegen. Beides lag über den Erwartungen des Marktes.

Kräftig im Plus notieren die Papiere von Tesla, die 4,5 Prozent auf 313,25 USD hinzugewinnen. Microsoft steigen um 0,7 Prozent auf 140,88 USD.

Im Zuge der Aufwärtsbewegung bei Intel geht es auch für Nvidia und AMD nach oben.

Amazon.com verlieren 2,5 Prozent auf 1.735 USD. Der Online-Riese hat für das abgelaufene Quartal den ersten Gewinnrückgang seit zwei Jahren gemeldet. Darüber hinaus enttäuschte das Unternehmen mit seinen Schätzungen für das vierte Quartal. Der Absatz lag derweil über den Erwartungen.



Die Entwicklung von Smartphones hat gut ein Jahrzehnt nach dem ersten iPhone einen Punkt erreicht, an dem sich die Entwickler zunehmend schwertun, neue Designs und Eigenschaften anzubieten. Umso mehr fällt der Fokus auf die Peripherie - Geräte die im Zusammenwirken mit Smartphones überhaupt erst machbar geworden sind.

Dies ermöglicht eine Befähigung der Nutzer, die zuvor nicht möglich war. HeraMED Ltd. (WKN: A2PQND) hat mit HeraBEAT ein tragbares Doppler-Ultraschallgerät entwickelt, das werdenden Müttern das Monitoring des Fötus jederzeit erlaubt und Unsicherheitsfaktoren, die beim Arztbesuch entstehen, ausblenden. Um die angehenden Eltern nicht allein zu lassen, werden die gesammelten Daten nicht nur „unkommentiert“ dargestellt, sondern über eine App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister geteilt. Vor dem Hintergrund von bis zu 14 klinischen Sitzungen, die bei einer Schwangerschaft in den USA durchschnittlich durchgeführt werden, dürfte dies eine bedeutende Entlastung darstellen.

Die Technologie ist ein großer Fortschritt im Bereich der FemTech – Technologien, die sich direkt an Frauen richten. Der Markt soll im Jahr 2025 ein Volumen von 50 Mrd. USD erreichen. HeraMED hat hier bereits wesentliche Schritte vorgenommen und Vertriebsgenehmigungen in wichtigen Märkten erreicht. In Australien kooperiert HeraMED mit der Dale Group International, in Israel mit dem Vertriebspartner Teva. In Brasilien hat HeraMED eine Kooperation mit Hapvida vereinbart, welche sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Krankenversicherer ist. Hapvida verfügt über ein Netzwerk von 100 Krankenhäusern und 1.000 Kliniken und betreut jährlich 6,5 Mio. Patienten. In den USA wurde bereits eine FDA-Zulassung beantragt, eine Genehmigung könnte noch im vierten Quartal 2019 erfolgen.

Im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz hat HeraMED mit der Duttenhofer Group einen führenden Vertriebspartner für den Bereich Digital Imaging gewonnen. Eine erste Order ging hier bereits ein und bald könnte HeraBEAT beim Otto-Versand oder MediaMarkt zu haben sein.


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=EURBnVMb6Gg

Aktionär von HeraMED ist unter anderem die renommierte Mayo Clinic, eine Institution mit Sitz in Minnesota, die mehr als 4.500 Ärzte und Wissenschaftler, sowie weitere 54.000 Angestellte in 19 Krankenhäusern und fünf Bundesstaaten beschäftigt.

HeraMED hat kürzlich eine neue Investorenpräsentation vorgestellt. Darin geht das Unternehmen unter anderem auf das Marktpotential ein, welches für die Nutzung der HeraCARE-Produkte in Frage kommt. Allein im 2020 wird hier mit dem Start in einigen EU-Staaten und US-Bundesstaaten mit einem addressierbaren Markt von 2 Mio. Geburten/Jahr gerechnet. Im Jahr 2021 soll das Wachstum in der EU und USA ausgeweitet werden und 6 bis 7 Mio. Schwangere erreichen. Man will sich dort auf mittlere und große Gesundheitsanbieter, sowie mittlere Versicherungsgesellschaften erreichen. Die gesamte Präsentation finden Sie hier: https://bit.ly/2qgytkM

Für HeraMED ist HeraBEAT aber nur der Anfang. Im Stile bekannter Abonnement-Dienste wie Netflix oder Spotify will das Unternehmen mit HeraCARE einen Schwangerschaftsmanagementdienst etablieren. Dieses SaaS-basierte System wird zusammen mit der Mayo Clinic entwickelt und ist für den Heim- aber auch den Profibereich bestimmt. Hier können werdende Mütter technische Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben aber auch rund um die Uhr Zugang zu einer Hebamme. Test mit Schwangeren mit geringem Komplikationsrisiko wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Der Chairman von HeraMED Ltd. ist Dr. Ron Weinberger, der zuvor bereits Nanosonics zu einem großen Unternehmen geführt hat. Der nächste Erfolg von Weinberger könnte nun HeraMED sein. Das Unternehmen arbeitet mit der Mayo Clinic an der Entwicklung von OrionAI, welche über künstliche Intelligenz die Nutzbarkeit entsprechender FemTech-Produkte nur noch steigern dürfte. Vor diesem Hintergrund ist HeraMED mit 13,6 Mio. AUD günstig bewertet. Zudem sind circa 62 Prozent der Aktien in festen Händen. Die erwartete FDA-Zulassung dürfte in den USA zu großem Interesse führen. Mehr zu HeraMed Ltd. (WKN: A2PQND) lesen Sie hier: https://bit.ly/2mLSHku

Am 24. September teilte HeraMED mit, dass die Israel Innovation Authority und die Mayo Clinic ein Programm zur Förderung von Unternehmenskooperationen gestartet. HeraMED, deren Aktionär die Mayo Clinic ist, hat die erste Genehmigungsphase für die Subventionen erfolgreich bestanden. Ziel ist es, Mittel für die gemeinsame Entwicklung von HeraCARE und OrionAI einzusammeln. Dabei werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von 24 Monaten subventioniert.  Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht beendet, eine Genehmigung der Finanzierungen wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2kSqoQY

HeraMED teilte am 2. Oktober mit, dass man mit der brasilianischen IntMED Software Ltd. ein Kooperationsabkommen geschlossen hat. IntMED ist ein Anbieter für medizinische Software-Lösungen und Medizintechnik. Im Rahmen der Vereinbarung soll HeraMED zwei Versionen von HeraCARE in IntMEDs Software- und Technologie-Suite integrieren. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2Mj95SU

HeraMED teilte am 25. Oktober mit, dass man den Markteintritt in Indien vorantreibe. Man habe eine zweite Bestellung von HeraBEAT-Geräten aus Indien erhalten. Weiterhin habe man von Consultus India eine Absichtserklärung erhalten, welche die Zusammenarbeit mit der HeraCARE Plattform integrieren soll. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/32N5NOJ


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