shareribs.com - Frankfurt / New York 29.10.2019 - Technologiewerte verzeichnen an der Wall Street Kursverluste. Alphabets Gewinn lag unter den Erwartungen, die Aktie verliert. In Frankfurt klettern Manz und Cancom deutlich.

Der DAX notiert gut eine Stunde vor Handelsschluss 0,1 Prozent leichter bei 12.935 Punkten. Hier verbessern sich FMC, Fresenius und Linde. Papiere der Deutschen Börse, RWE und Deutsche Telekom legen zu. Der MDAX gibt 0,3 Prozent auf 26.276 Zähler ab. Der TecDAX verliert 0,5 Prozent auf 2.809 Zähler.

Am Dienstag halten sich die Marktteilnehmer zurück. Die jüngsten Höchststände konnten nicht übertroffen werden, obgleich die jüngsten Quartalszahlen einer Reihe von Unternehmen zumindest einen vorsichtigen Optimismus zuließen. Das Handelsblatt geht derweil davon aus, dass die gute Stimmung der Beginn einer Korrektur sein könnte.

Abseits dessen führt auch die Zinsentscheidung der US-Notenbank zu Zurückhaltung. Am Mittwoch dürfte es zu einer neuerlichen Zinssenkung um 25 Basispunkte kommen, womit die Zinssenkung für das laufende Jahr beendet sein sollte. Da die Konjunkturdaten auch in den USA einen solchen Entscheid sehr wahrscheinlich machen, dürfte dieser bereits in den Kursen eingepreist sein. In dieser Woche stehen erste Daten für Oktober an, beginnend mit dem chinesischen Einkaufsmanagerindex.

Der Dow Jones Index verliert 0,1 Prozent auf 27.112 Punkte, die NASDAQ verliert 0,5 Prozent auf 8.288 Zähler:

Im deutschen Handel verbessern sich Manz um 11,0 Prozent auf 18,80 Euro. Das Unternehmen meldete am Dienstag die Ausweitung einer Partnerschaft mit einem führenden Batteriehersteller. Das Auftragsvolumen beläuft sich demnach auf 20 Mio. Euro.

Cancom verbessern sich um 5,2 Prozent auf 49,56 Euro, für LPKF Laser geht es um 2,4 Prozent auf 13,05 Euro aufwärts. Isra Vision steigen um 1,6 Prozent auf 42,94 Euro und für Dialog Semiconductor geht es um 0,6 Prozent auf 42,02 Euro aufwärts.

Dem gegenüber stehen Drägerwerk, die sich um 2,3 Prozent auf 51,95 Euro verbilligen. Zalando geben 2,3 Prozent auf 41,33 Euro ab. Papiere von Nordex korrigieren um 1,9 Prozent auf 11,29 Euro und United Internet büßen 1,8 Prozent auf 28,29 Euro ein.

An der Wall Street rutschen die Papiere von Google-Mutter Alphabet nach unten. Der Gewinn lag im vergangenen Quartal bei 10,12 USD je Aktie, nach 13,06 USD vor einem Jahr. Dies lag weit unter den Erwartungen. Der Umsatz stieg derweil um 20 Prozent auf 40,5 Mrd. USD. Weiterhin hat das Unternehmen den Aktienrückkauf um 60 Prozent auf 5,7 Mrd. USD ausgeweitet. Alphabet verlieren aktuell 2,2 Prozent auf 1.261,60 USD.

In der Folge liegt der Sektor ebenfalls unter Druck. Apple korrigieren um 2,3 Prozent auf 243,40 USD, für Amazon.com geht es um 1,1 Prozent auf 1.758,44 USD abwärts. Microsoft verlieren 0,8 Prozent auf 143,10 USD.

Auch bei den Chiphersteller zeigt sich heute ein Minus. Nvidia korrigieren um 2,1 Prozent auf 202,39 USD, für Intel geht es um 0,5 Prozent auf 56,47 USD abwärts. AMD büßen 2,1 Prozent auf 32,98 USD ein.

Tesla verlieren 3,2 Prozent auf 317,51 USD. Heute wurde bekannt, dass der Umsatz des Unternehmens in den USA im dritten Quartal um 39 Prozent gesunken ist. Dies ist der erste Rückgang seit mehr als zwei Jahren. Der Umsatz lag dort bei 3,13 Mrd. USD. In China wurde derweil ein Umsatzplus von 64 Prozent auf 699 Mio. USD verzeichnet, im Rest der Welt belief sich das Plus auf mehr als eine Milliarde US-Dollar. Insgesamt sank der Umsatz um acht Prozent auf 6,3 Mrd. USD.



Die Entwicklung von Smartphones hat gut ein Jahrzehnt nach dem ersten iPhone einen Punkt erreicht, an dem sich die Entwickler zunehmend schwertun, neue Designs und Eigenschaften anzubieten. Umso mehr fällt der Fokus auf die Peripherie - Geräte die im Zusammenwirken mit Smartphones überhaupt erst machbar geworden sind.

Dies ermöglicht eine Befähigung der Nutzer, die zuvor nicht möglich war. HeraMED Ltd. (WKN: A2PQND) hat mit HeraBEAT ein tragbares Doppler-Ultraschallgerät entwickelt, das werdenden Müttern das Monitoring des Fötus jederzeit erlaubt und Unsicherheitsfaktoren, die beim Arztbesuch entstehen, ausblenden. Um die angehenden Eltern nicht allein zu lassen, werden die gesammelten Daten nicht nur „unkommentiert“ dargestellt, sondern über eine App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister geteilt. Vor dem Hintergrund von bis zu 14 klinischen Sitzungen, die bei einer Schwangerschaft in den USA durchschnittlich durchgeführt werden, dürfte dies eine bedeutende Entlastung darstellen.

Die Technologie ist ein großer Fortschritt im Bereich der FemTech – Technologien, die sich direkt an Frauen richten. Der Markt soll im Jahr 2025 ein Volumen von 50 Mrd. USD erreichen. HeraMED hat hier bereits wesentliche Schritte vorgenommen und Vertriebsgenehmigungen in wichtigen Märkten erreicht. In Australien kooperiert HeraMED mit der Dale Group International, in Israel mit dem Vertriebspartner Teva. In Brasilien hat HeraMED eine Kooperation mit Hapvida vereinbart, welche sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Krankenversicherer ist. Hapvida verfügt über ein Netzwerk von 100 Krankenhäusern und 1.000 Kliniken und betreut jährlich 6,5 Mio. Patienten. In den USA wurde bereits eine FDA-Zulassung beantragt, eine Genehmigung könnte noch im vierten Quartal 2019 erfolgen.

Im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz hat HeraMED mit der Duttenhofer Group einen führenden Vertriebspartner für den Bereich Digital Imaging gewonnen. Eine erste Order ging hier bereits ein und bald könnte HeraBEAT beim Otto-Versand oder MediaMarkt zu haben sein.


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=EURBnVMb6Gg

Aktionär von HeraMED ist unter anderem die renommierte Mayo Clinic, eine Institution mit Sitz in Minnesota, die mehr als 4.500 Ärzte und Wissenschaftler, sowie weitere 54.000 Angestellte in 19 Krankenhäusern und fünf Bundesstaaten beschäftigt.

HeraMED hat kürzlich eine neue Investorenpräsentation vorgestellt. Darin geht das Unternehmen unter anderem auf das Marktpotential ein, welches für die Nutzung der HeraCARE-Produkte in Frage kommt. Allein im 2020 wird hier mit dem Start in einigen EU-Staaten und US-Bundesstaaten mit einem addressierbaren Markt von 2 Mio. Geburten/Jahr gerechnet. Im Jahr 2021 soll das Wachstum in der EU und USA ausgeweitet werden und 6 bis 7 Mio. Schwangere erreichen. Man will sich dort auf mittlere und große Gesundheitsanbieter, sowie mittlere Versicherungsgesellschaften erreichen. Die gesamte Präsentation finden Sie hier: https://bit.ly/2qgytkM

Für HeraMED ist HeraBEAT aber nur der Anfang. Im Stile bekannter Abonnement-Dienste wie Netflix oder Spotify will das Unternehmen mit HeraCARE einen Schwangerschaftsmanagementdienst etablieren. Dieses SaaS-basierte System wird zusammen mit der Mayo Clinic entwickelt und ist für den Heim- aber auch den Profibereich bestimmt. Hier können werdende Mütter technische Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben aber auch rund um die Uhr Zugang zu einer Hebamme. Test mit Schwangeren mit geringem Komplikationsrisiko wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Der Chairman von HeraMED Ltd. ist Dr. Ron Weinberger, der zuvor bereits Nanosonics zu einem großen Unternehmen geführt hat. Der nächste Erfolg von Weinberger könnte nun HeraMED sein. Das Unternehmen arbeitet mit der Mayo Clinic an der Entwicklung von OrionAI, welche über künstliche Intelligenz die Nutzbarkeit entsprechender FemTech-Produkte nur noch steigern dürfte. Vor diesem Hintergrund ist HeraMED mit 13,6 Mio. AUD günstig bewertet. Zudem sind circa 62 Prozent der Aktien in festen Händen. Die erwartete FDA-Zulassung dürfte in den USA zu großem Interesse führen. Mehr zu HeraMed Ltd. (WKN: A2PQND) lesen Sie hier: https://bit.ly/2mLSHku

Am 24. September teilte HeraMED mit, dass die Israel Innovation Authority und die Mayo Clinic ein Programm zur Förderung von Unternehmenskooperationen gestartet. HeraMED, deren Aktionär die Mayo Clinic ist, hat die erste Genehmigungsphase für die Subventionen erfolgreich bestanden. Ziel ist es, Mittel für die gemeinsame Entwicklung von HeraCARE und OrionAI einzusammeln. Dabei werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von 24 Monaten subventioniert.  Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht beendet, eine Genehmigung der Finanzierungen wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2kSqoQY

HeraMED teilte am 2. Oktober mit, dass man mit der brasilianischen IntMED Software Ltd. ein Kooperationsabkommen geschlossen hat. IntMED ist ein Anbieter für medizinische Software-Lösungen und Medizintechnik. Im Rahmen der Vereinbarung soll HeraMED zwei Versionen von HeraCARE in IntMEDs Software- und Technologie-Suite integrieren. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2Mj95SU

HeraMED teilte am 25. Oktober mit, dass man den Markteintritt in Indien vorantreibe. Man habe eine zweite Bestellung von HeraBEAT-Geräten aus Indien erhalten. Weiterhin habe man von Consultus India eine Absichtserklärung erhalten, welche die Zusammenarbeit mit der HeraCARE Plattform integrieren soll. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/32N5NOJ


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