shareribs.com - Frankfurt / New York 13.09.2019 - Technologiewerte bewegen sich im deutschen Handel seitwärts. RIB Software klettern kräftig. An der Wall Street konsolidieren Apple, Tesla und Netflix klettern weiter.

Kurz vor Handelsschluss verbessert sich der DAX um 0,6 Prozent auf 12.480 Punkte, gestützt von Covestro, Deutsche Bank und Heidelberg Cement. RWE, SAP und Beiersdorf verlieren. Der MDAX steigt um 0,3 Prozent auf 26.265 Punkte und der TecDAX steigt um 0,2 Prozent auf 2.875 Zähler.  

Am Markt wirken die jüngsten Planungen der EZB nach. Dort wurden die Einlagezinsen um 10 Basispunkte auf -0,5 Prozent gesenkt. Der Leitzins blieb unverändert. Die EZB teilte mit, dass der Leitzins so niedrig bleibe, bis sich die Inflation wieder auf das gewünschte Niveau hebt. Weiterhin soll ein Anleihekaufprogramm im Umfang von 20 Mrd. Euro aufgenommen werden. Dabei ließ der scheidende EZB-Präsident Draghi Raum für Anhebungen für die neue EZB-Chefin Lagarde.

In den USA wurde heute mitgeteilt, dass die Einzelhandelsumsätze im August um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat wuchsen, erwartet wurde ein Plus von 0,2 Prozent. Bereinigt um den Transportsektor stagnierten die Umsätze. Der vorläufige Index für das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan verbesserte sich auf 92,0 Punkte.

Der Dow Jones Index steigt um 0,3 Punkte auf 27.268 Punkte, die NASDAQ steigt um 0,1 Prozent auf 8.202 Punkte.

Papiere von RIB Software verbessern sich um 5,6 Prozent auf 20,12 Euro. Das Unternehmen meldete den Abschluss eines Phase III-Auftrages und hat die Prognosen für das laufende angehoben. Der Umsatz soll demnach bei 210 bis 225 Mio. Euro liegen, bislang ging man von 200 bis 220 Mio. Euro aus. Das operative EBITDA wird bei 46 bis 52 Mio. Euro erwartet, nach bisher 45 bis 50 Mio. Euro.

ProSieben Sat.1 steigen um 3,6 Prozent auf 14,21 Euro, für Infineon geht es um 2,7 Prozent auf 18,52 Euro nach oben, United Internet steigen um 1,8 Prozent auf 34,62 Euro. Weiterhin verbessern sich SMA Solar um 1,7 Prozent auf 24,38 Euro, Nordex steigen um 1,5 Prozent auf 9,82 Euro.

Papiere von Cancom verlieren 2,2 Prozent auf 51,10 Euro, für SLM Solutions geht es um 1,2 Prozent auf 13,00 Euro nach unten, Wirecard büßen 0,5 Prozent auf 150,25 Euro ein und für Dialog Semi geht es um 0,1 Prozent auf 42,07 Euro abwärts.

An der Wall Street verlieren Apple 2,0 Prozent auf 218,73 USD. Analyst Rod Hall von Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie von 187 auf 165 USD gesenkt. Der Analyst teilte mit, dass die Art und Weise, wie Apple die Probeabos für Apple TV+ abrechnen werde, negative Auswirkungen auf den Gewinn haben werde. Der Umsatz werde aus dem Bereich Hardware in die Services-Sparte verlegt, obgleich die Kunden nicht bewusst TV+ bezahlten. Dies sei für den durchschnittlichen Verkaufspreis von Hardware als auch für die Margen im kommenden Dezember-Quartal schädlich.

Weiterhin unter Druck liegen Nvidia, Twitter, Intel und Amazon.com. Netflix verbessern sich hingegen um 2,3 Prozent auf 295,51 USD, für AMD geht es um 2,0 Prozent auf 30,81 USD nach oben.



Big Data ist seit einigen Jahren in aller Munde. Dabei dürfte die Menschheit hier erst am Anfang dessen stehen, was Datensammlung und -analyse langfristig leisten können. Dabei geht es nicht nur um die Auswertung von Social Media-Profilen oder Konsumentenneigungen. Auch in sicherheitsrelevanten Bereichen werden zunehmend Big Data-Anwendungen eingesetzt. Die anfallenden Datenmengen sollen in den nächsten Jahren von 33 Trillionen auf 175 Trillionen Gigabyte anwachsen, weshalb immer mächtigere Analysewerkzeuge erforderlich werden.

Carl Data Solutions Inc. (WKN: A14231) bietet Lösungen für das Industrial Internet of Things (IIoT), bei dem es vor allem um die Sammlung und Auswertung von Daten im industriellen Umfeld geht. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf vier Märkte, von denen jeder ein Milliardenvolumen aufweist. FlowWorks ist eine 100%ige Tochter von Carl Data Solutions. FlowWorks ist auf die vier Sektoren Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Damm- und Bergwerksüberwachung den Öl- und Gassektor fokussiert und bietet eine erprobte Plattform, deren namhafte Bestandskunden, wie die Städte Seattle, Toronto und Dallas, wiederkehrende Umsätze bei hoher Marge generieren.

Ein weiterer Kunde von Carl Data ist der kanadische Bergbauriese Teck, welcher die Software an mehreren Minenstandorten implementiert hat. Darüber hinaus führt das Unternehmen Gespräche mit potentiellen Kunden im Bereich Öl- und Gasmonitoring, die unter anderem aus den USA, Norwegen und dem Nahen Osten stammen.

Am 5. September teilte Carl Data mit, dass das Gwinnett County Department of Water Resources den Jahresvertrag mit FlowWorks verlängert hat. Dies betrifft die Verwaltung aller Daten zur Überwachung der Abwasserkanalisation und des Niederschlags. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2lHMuFD

Auch der kanadische Staat hat das Potential von Carl Data erkannt. Das Unternehmen ist Vollmitglied im Digital Supercluster der Provinz British Columbia. Die entsprechende Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2k2O0Sw

Insgesamt fünf Supercluster gibt es in Kanada, die auf Finanzmittel in Höhe von 950 Mio. CAD zugreifen können. Mit den Superclustern will die Regierung den Innovationsstandort Kanada stärken. Carl Data Solutions hat mit seiner Mitgliedschaft die Chance, auf Großaufträge Zugriff zu erhalten und dort seine Kooperation mit Teck oder dem Mitglied Microsoft zu vertiefen. Das Management von Carl Data Solutions Inc. (WKN: A14231) hat vor diesem Hintergrund ehrgeizige Schätzungen für den Umsatz im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 4,2 Mio. CAD ausgegeben. Für das Geschäftsjahr 2020/21 wird bereits ein Umsatz von 9,0 Mio. CAD erwartet. Das Interesse an der Aktie von Carl Data Solutions hat zuletzt zugenommen und in den nächsten Wochen ist mit einem starken Newsflow zu rechnen. Mehr zu Carl Data Solutions lesen Sie hier: https://bit.ly/2lDZo7B


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