shareribs.com - Frankfurt / New York 31.10.2019 - Technologiewerte liegen am Donnerstag unter Druck und folgen damit dem breiten Markt nach unten. Der TecDAX rutscht ab. An der Wall Street können Apple und Facebook zulegen, anderswo kommt es zu Gewinnmitnahmen.

Der DAX korrigiert um 0,3 Prozent auf 12.877 Punkte. Hier verlieren Infineon, Deutsche Bank und Volkswagen. Bayer, Beiersdorf und E.On steigen. Der MDAX verliert 0,6 Prozent auf 26.242 Punkte, der TecDAX gibt 0,4 Prozent auf 2.799 Zähler ab.

Die Leitzinssenkung in den USA und die Konjunkturdaten aus China bestimmen am Donnerstag die Lage. Das Federal Reserve Board senkte den Leitzins gestern um 25 Basispunkte, was von den Marktteilnehmern erwartet wurde. In der Pressekonferenz teilte Fed-Chef Jerome Powell mit, dass die Geldpolitik nun angemessen sei, um die Wirtschaft moderat wachsen zu lassen, den Arbeitsmarkt stark zu halten und die Inflation nahe der Marke von 2,0 Prozent zu halten. Die Geldpolitik sei gut aufgestellt, diese Ziele zu erreichen. Dies wird überwiegend dahingehend interpretiert, dass Senkungsserie vorerst beendet sein dürfte.

China legte die jüngsten Einkaufsmanagerindizes für das produzierende Gewerbe und den Dienstleistungssektor vor. Beide rutschten erneut ab. In der Euro-Zone bleibt die Inflation schwach, die Verbraucherprise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,1 Prozent, erwartet wurde ein Niveau von 1,0 Prozent. Das BIP in der Euro-Zone wuchs im dritten Quartal um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Neue Unsicherheiten im Handelsstreit sorgen an der Wall Street für negative Vorzeichen. Der Dow Jones Index verliert 0,8 Prozent auf 26.966 Zähler, die NASDAQ gibt 0,5 Prozent auf 8.264 Zähler ab.

Im deutschen Handel klettern Nordex um 8,1 Prozent auf 11,97 Euro, für SLM Solutions geht es um 3,7 Prozent auf 16,46 Euro nach oben. LPKF Laser steigen um 2,6 Prozent auf 13,85 Euro und für Drägerwerk geht es um 1,3 Prozent auf 52,95 Euro nach oben.

Auf der anderen Seite stehen Zalando, die 6,5 Prozent auf 38,99 Euro verlieren. Der Modehändler hat für das dritte Quartal ein Umsatzplus von 26,7 Prozent auf 1,521 Mrd. Euro gemeldet, was über den Erwartungen lag. Weiterhin wurde ein EBIT von 6,3 Mio. Euro gemeldet, vor einem Jahr stand noch ein Minus von 38,9 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr wurde ein Umsatzwachstum von 20 bis 25 Prozent prognostiziert, das EBIT soll in der oberen Spanne von 175 bis 225 Mio. Euro liegen.

Papiere von Nemetschek verlieren 3,8 Prozent auf 44,86 Euro. Das Unternehmen hat im dritten Quartal einen Umsatz von 138,3 Mio. Euro erwirtschaftet, operativ verdiente das Unternehmen 42,8 Mio. Euro, 46,4 Mio. Prozent mehr als vor einem Jahr. Sondereffekte trieben den Nettogewinn auf 54 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr wird ein Umsatz von 550 Mio. Euro erwartet.

Dialog Semi verlieren 3,3 Prozent auf 40,21 Euro, Infineon korrigieren um 3,1 Prozent auf 17,29 Euro, für SMA Solar geht es um 2,4 Prozent auf 27,74 Euro nach unten.

An der Wall Street steigen Apple nach Zahlen um 1,6 Prozent auf 147,17 USD, für Tesla geht es um 0,3 Prozent auf 316,05 USD nach oben. Spotify verbessern sich um 0,7 Prozent auf 141,41 USD.

Facebook steigen um 2,6 Prozent auf 193,21 USD. Das zunehmend umstrittene soziale Netzwerk hat im dritten Quartal deutlich mehr Geld verdient als erwartet. der Gewinn lag bei 2,12 USD je Aktie, der Umsatz stieg um 29 Prozent auf 17,65 Mrd. USD. Die Zahl der täglich aktiven Nutzer stieg leicht auf 1,62 Mrd., bei den monatlich aktiven Nutzer stagnierte der Wert bei 2,45 Mrd. Der durchschnittliche Umsatz je Nutzer lag mit 7,26 USD weit über den Erwartungen. Das meiste Geld verdient Facebook mit mobiler Werbung, hier war ein Plus von 94 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu verzeichnen.



Die Entwicklung von Smartphones hat gut ein Jahrzehnt nach dem ersten iPhone einen Punkt erreicht, an dem sich die Entwickler zunehmend schwertun, neue Designs und Eigenschaften anzubieten. Umso mehr fällt der Fokus auf die Peripherie - Geräte die im Zusammenwirken mit Smartphones überhaupt erst machbar geworden sind.

Dies ermöglicht eine Befähigung der Nutzer, die zuvor nicht möglich war. HeraMED Ltd. (WKN: A2PQND) hat mit HeraBEAT ein tragbares Doppler-Ultraschallgerät entwickelt, das werdenden Müttern das Monitoring des Fötus jederzeit erlaubt und Unsicherheitsfaktoren, die beim Arztbesuch entstehen, ausblenden. Um die angehenden Eltern nicht allein zu lassen, werden die gesammelten Daten nicht nur „unkommentiert“ dargestellt, sondern über eine App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister geteilt. Vor dem Hintergrund von bis zu 14 klinischen Sitzungen, die bei einer Schwangerschaft in den USA durchschnittlich durchgeführt werden, dürfte dies eine bedeutende Entlastung darstellen.

Die Technologie ist ein großer Fortschritt im Bereich der FemTech – Technologien, die sich direkt an Frauen richten. Der Markt soll im Jahr 2025 ein Volumen von 50 Mrd. USD erreichen. HeraMED hat hier bereits wesentliche Schritte vorgenommen und Vertriebsgenehmigungen in wichtigen Märkten erreicht. In Australien kooperiert HeraMED mit der Dale Group International, in Israel mit dem Vertriebspartner Teva. In Brasilien hat HeraMED eine Kooperation mit Hapvida vereinbart, welche sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Krankenversicherer ist. Hapvida verfügt über ein Netzwerk von 100 Krankenhäusern und 1.000 Kliniken und betreut jährlich 6,5 Mio. Patienten. In den USA wurde bereits eine FDA-Zulassung beantragt, eine Genehmigung könnte noch im vierten Quartal 2019 erfolgen.

Im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz hat HeraMED mit der Duttenhofer Group einen führenden Vertriebspartner für den Bereich Digital Imaging gewonnen. Eine erste Order ging hier bereits ein und bald könnte HeraBEAT beim Otto-Versand oder MediaMarkt zu haben sein.


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=EURBnVMb6Gg

Aktionär von HeraMED ist unter anderem die renommierte Mayo Clinic, eine Institution mit Sitz in Minnesota, die mehr als 4.500 Ärzte und Wissenschaftler, sowie weitere 54.000 Angestellte in 19 Krankenhäusern und fünf Bundesstaaten beschäftigt.

HeraMED hat kürzlich eine neue Investorenpräsentation vorgestellt. Darin geht das Unternehmen unter anderem auf das Marktpotential ein, welches für die Nutzung der HeraCARE-Produkte in Frage kommt. Allein im 2020 wird hier mit dem Start in einigen EU-Staaten und US-Bundesstaaten mit einem addressierbaren Markt von 2 Mio. Geburten/Jahr gerechnet. Im Jahr 2021 soll das Wachstum in der EU und USA ausgeweitet werden und 6 bis 7 Mio. Schwangere erreichen. Man will sich dort auf mittlere und große Gesundheitsanbieter, sowie mittlere Versicherungsgesellschaften erreichen. Die gesamte Präsentation finden Sie hier: https://bit.ly/2qgytkM

Für HeraMED ist HeraBEAT aber nur der Anfang. Im Stile bekannter Abonnement-Dienste wie Netflix oder Spotify will das Unternehmen mit HeraCARE einen Schwangerschaftsmanagementdienst etablieren. Dieses SaaS-basierte System wird zusammen mit der Mayo Clinic entwickelt und ist für den Heim- aber auch den Profibereich bestimmt. Hier können werdende Mütter technische Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben aber auch rund um die Uhr Zugang zu einer Hebamme. Test mit Schwangeren mit geringem Komplikationsrisiko wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Der Chairman von HeraMED Ltd. ist Dr. Ron Weinberger, der zuvor bereits Nanosonics zu einem großen Unternehmen geführt hat. Der nächste Erfolg von Weinberger könnte nun HeraMED sein. Das Unternehmen arbeitet mit der Mayo Clinic an der Entwicklung von OrionAI, welche über künstliche Intelligenz die Nutzbarkeit entsprechender FemTech-Produkte nur noch steigern dürfte. Vor diesem Hintergrund ist HeraMED mit 13,6 Mio. AUD günstig bewertet. Zudem sind circa 62 Prozent der Aktien in festen Händen. Die erwartete FDA-Zulassung dürfte in den USA zu großem Interesse führen. Mehr zu HeraMed Ltd. (WKN: A2PQND) lesen Sie hier: https://bit.ly/2mLSHku

Am 24. September teilte HeraMED mit, dass die Israel Innovation Authority und die Mayo Clinic ein Programm zur Förderung von Unternehmenskooperationen gestartet. HeraMED, deren Aktionär die Mayo Clinic ist, hat die erste Genehmigungsphase für die Subventionen erfolgreich bestanden. Ziel ist es, Mittel für die gemeinsame Entwicklung von HeraCARE und OrionAI einzusammeln. Dabei werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von 24 Monaten subventioniert.  Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht beendet, eine Genehmigung der Finanzierungen wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2kSqoQY

HeraMED teilte am 2. Oktober mit, dass man mit der brasilianischen IntMED Software Ltd. ein Kooperationsabkommen geschlossen hat. IntMED ist ein Anbieter für medizinische Software-Lösungen und Medizintechnik. Im Rahmen der Vereinbarung soll HeraMED zwei Versionen von HeraCARE in IntMEDs Software- und Technologie-Suite integrieren. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2Mj95SU

HeraMED teilte am 25. Oktober mit, dass man den Markteintritt in Indien vorantreibe. Man habe eine zweite Bestellung von HeraBEAT-Geräten aus Indien erhalten. Weiterhin habe man von Consultus India eine Absichtserklärung erhalten, welche die Zusammenarbeit mit der HeraCARE Plattform integrieren soll. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/32N5NOJ


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