shareribs.com - Frankfurt / New York 24.09.2019 - Technologiewerte können sich am Dienstag überwiegend nach oben bewegen. Die starke Korrektur bei Nordex führt am Dienstag zu einer Gegenbewegung. An der Wall Street liegen die Papiere von Tesla unter Abgabedruck.

Der DAX notiert und eine Stunde vor Handelsschluss 0,2 Prozent leichter bei 12.322 Punkten. Hier geht es für Volkswagen, BASF und Deutsche Bank abwärts. Lufthansa, Wirecard und FMC können derweil zulegen. Der MDAX steigt um 0,3 Prozent auf 25.658 Punkte, der TecDAX klettert um 0,7 Prozent auf 2.846 Punkte.

Die Marktteilnehmer sehen die jüngsten Konjunkturdaten für die Euro-Zone und halten sich weiterhin zurück. Die Lockerungsmaßnahmen der EZB werden auch weiterhin nicht begrüßt, sondern seitens der Politik begrüßt. An den Aktienmärkten könnte die erhöhte Liquidität aber für steigende Kurse sorgen. Die beiden großen deutschen Autobauer Daimler und Volkswagen liegen unter Druck. Daimler zahlt im Dieselskandal ein Bußgeld von mehr als 870 Mio. Euro, die Staatsanwaltschaft Wolfsburg hat derweil Volkswagen angeklagt. Derweil wächst der Optimismus, dass es im Handelsstreit zwischen China und den USA Fortschritte geben könnte. In zwei Wochen sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden.

Der Dow Jones Index steigt um 0,2 Prozent auf 27.003 Punkte, die NASDAQ verliert 0,1 Prozent auf 8.101 Punkte.

Im deutschen Handel klettern die Papiere von Sartorius um 5,7 Prozent auf 159,00 Euro. Papiere von Nordex klettern um 3,8 Prozent auf 10,44 Euro, für SMA Solar geht es um 2,8 Prozent auf 26,18 Euro nach oben. Wirecard steigen um 2,6 Prozent auf 149,25 Euro, für Siltronic geht es um 1,9 Prozent auf 72,92 Euro nach oben und Carl-Zeiss Meditec steigen um 1,3 Prozent auf 105,10 Euro.

Auf der Verliererseite stehen S&T, die sich um 3,7 Prozent auf 18,87 Euro verbilligen. Software AG geben 1,3 Prozent auf 25,33 Euro ab, für RIB Software geht es um 1,2 Prozent auf 20,36 Euro abwärts.

An der Wall Street zeigt sich ein durchwachsenes Bild. Apple ziehen um 0,9 Prozent auf 220,70 USD an, Microsoft klettern um 0,5 Prozent auf 139,90 USD; für Alphabet geht es um 0,7 Prozent auf 1.242,34 USD nach oben.

Tiefrot zeigen sich die Papiere von BlackBerry. Das Unternehmen legte schwache Zahlen für das abgelaufene Quartal vor, die Aktie verliert 19 Prozent auf 6,08 USD.

Tesla geben 4,0 Prozent auf 231,44 USD ab, für Netflix geht es um 2,0 Prozent auf 260,72 USD abwärts, Spotify verbilligen sich um 3,1 Prozent auf 117,82 USD und Amazon.com korrigieren um 0,8 Prozent auf 185,74 USD.



Die Entwicklung von Smartphones hat gut ein Jahrzehnt nach dem ersten iPhone einen Punkt erreicht, an dem sich die Entwickler zunehmend schwertun, neue Designs und Eigenschaften anzubieten. Umso mehr fällt der Fokus auf die Peripherie – Geräte die im Zusammenwirken mit Smartphones überhaupt erst machbar geworden sind.

Dies ermöglicht eine Befähigung der Nutzer, die zuvor nicht möglich war. HeraMED Ltd. (WKN: A2PQND) hat mit HeraBEAT ein tragbares Doppler-Ultraschallgerät entwickelt, das werdenden Müttern das Monitoring des Fötus jederzeit erlaubt und Unsicherheitsfaktoren, die beim Arztbesuch entstehen, ausblenden. Um die angehenden Eltern nicht allein zu lassen, werden die gesammelten Daten nicht nur „unkommentiert“ dargestellt, sondern über eine App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister geteilt. Vor dem Hintergrund von bis zu 14 klinischen Sitzungen, die bei einer Schwangerschaft in den USA durchschnittlich durchgeführt werden, dürfte dies eine bedeutende Entlastung darstellen.

Die Technologie ist ein großer Fortschritt im Bereich der FemTech – Technologien, die sich direkt an Frauen richten. Der Markt soll im Jahr 2025 ein Volumen von 50 Mrd. USD erreichen. HeraMED hat hier bereits wesentliche Schritte vorgenommen und Vertriebsgenehmigungen in wichtigen Märkten erreicht. In Australien kooperiert HeraMED mit der Dale Group International, in Israel mit dem Vertriebspartner Teva. In Brasilien hat HeraMED eine Kooperation mit Hapvida vereinbart, welche sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Krankenversicherer ist. Hapvida verfügt über ein Netzwerk von 100 Krankenhäusern und 1.000 Kliniken und betreut jährlich 6,5 Mio. Patienten. In den USA wurde bereits eine FDA-Zulassung beantragt, eine Genehmigung könnte noch im vierten Quartal 2019 erfolgen.

Im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz hat HeraMED mit der Duttenhofer Group einen führenden Vertriebspartner für den Bereich Digital Imaging gewonnen. Eine erste Order ging hier bereits ein und bald könnte HeraBEAT beim Otto-Versand oder MediaMarkt zu haben sein.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=kE72lk8_O40

Aktionär von HeraMED ist unter anderem die renommierte Mayo Clinic, eine Institution mit Sitz in Minnesota, die mehr als 4.500 Ärzte und Wissenschaftler, sowie weitere 54.000 Angestellte in 19 Krankenhäusern und fünf Bundesstaaten beschäftigt.

Für HeraMED ist HeraBEAT aber nur der Anfang. Im Stile bekannter Abonnement-Dienste wie Netflix oder Spotify will das Unternehmen mit HeraCARE einen Schwangerschaftsmanagementdienst etablieren. Dieses SaaS-basierte System wird zusammen mit der Mayo Clinic entwickelt und ist für den Heim- aber auch den Profibereich bestimmt. Hier können werdende Mütter technische Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben aber auch rund um die Uhr Zugang zu einer Hebamme. Test mit Schwangeren mit geringem Komplikationsrisiko wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Der Chairman von HeraMED Ltd. ist Dr. Ron Weinberger, der zuvor bereits Nanosonics zu einem großen Unternehmen geführt hat. Der nächste Erfolg von Weinberger könnte nun HeraMED sein. Das Unternehmen arbeitet mit der Mayo Clinic an der Entwicklung von OrionAI, welche über künstliche Intelligenz die Nutzbarkeit entsprechender FemTech-Produkte nur noch steigern dürfte. Vor diesem Hintergrund ist HeraMED mit 13,6 Mio. AUD günstig bewertet. Zudem sind circa 62 Prozent der Aktien in festen Händen. Die erwartete FDA-Zulassung dürfte in den USA zu großem Interesse führen. Mehr zu HeraMed Ltd. (WKN: A2PQND) lesen Sie hier: https://bit.ly/2mLSHku

Am 24. September teilte HeraMED mit, dass die Israel Innovation Authority und die Mayo Clinic ein Programm zur Förderung von Unternehmenskooperationen gestartet. HeraMED, deren Aktionär die Mayo Clinic ist, hat die erste Genehmigungsphase für die Subventionen erfolgreich bestanden. Ziel ist es, Mittel für die gemeinsame Entwicklung von HeraCARE und OrionAI einzusammeln. Dabei werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von 24 Monaten subventioniert.  Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht beendet, eine Genehmigung der Finanzierungen wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2kSqoQY


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