shareribs.com - Frankfurt / New York 23.10.2019 - Technologie-Aktien zeigen sich im deutschen Handel überwiegend leichter. Der TecDAX verliert rund 1,0 Prozent. Auch an der Wall Street überwiegt Zurückhaltung. Papiere von Netflix erholen sich.

Der DAX notiert kurz vor Handelsschluss 0,2 Prozent fester bei 12.785 Punkten. Papiere von Bayer, Lufthansa und Fresenius legen zu. Auf der anderen Seite stehen Adidas, Infineon und Deutsche Börse. Der MDAX verliert 0,3 Prozent auf 26.163 Punkte, der TecDAX rutscht um 0,9 Prozent auf 2.802 Punkte nach unten.

Auch weiterhin gibt es im Streit um den Brexit-Deal keine Fortschritte. In der Folge halten sich die Investoren zurück, obgleich der DAX im Plus liegt. Als wahrscheinlich gilt nun eine neuerliche Verschiebung des Austrittstermins, da es als unwahrscheinlich gilt, dass der verabredete Deal rechtzeitig umzusetzen ist. Die Unsicherheit zeigt sich auch beim Goldpreis, der sich wieder in Richtung der Marke von 1.500 USD/Unze bewegt. Im Rahmen der US-Bilanzsaison legten Boeing Zahlen vor, die Aktie klettert, da der Umsatz über den Erwartungen lag. Der Gewinn ging wegen der 737 MAX-Krise stark zurück.

Der Dow Jones Index steigt um 0,3 Prozent auf 26.867 Punkte, die NASDAQ steigt um 0,2 Prozent auf 8.120 Zähler.

Im deutschen Handel verlieren die Papiere von Carl Zeiss Meditec 8,6 Prozent auf 92,75 Euro. Für LPKF Laser geht es um 3,7 Prozent auf 11,80 Euro abwärts. Software AG korrigieren um 2,5 Prozent auf 28,48 Euro.

Papiere von New Work geben 1,8 Prozent auf 271,00 Euro ab, Infineon verlieren 1,5 Prozent auf 16,44 Euro und für SAP geht es um 1,0 Prozent auf 69,40 Euro nach unten. Papiere von Wirecard verlieren 0,7 Prozent auf 115,25 Euro. Analyst Hannes Leitner von der UBS hat die jüngste Einschätzung für Wirecard bestätigt. Das Kursziel blieb bei 151 Euro, das Rating bei „neutral“. Der Analyst teilte mit, dass sich die Anlegerstimmung in den vergangenen Monaten weiter verschlechtert habe.

Kursgewinne zeigen die Papiere von SMA Solar, die 1,1 Prozent auf 27,60 Euro, für Manz AG geht es um 0,8 Prozent auf 17,16 Euro aufwärts und Nordex klettern um 0,3 Prozent auf 11,80 Euro.

An der Wall Street geht es für Facebook um 1,7 Prozent auf 185,44 USD aufwärts. CEO Mark Zuckerberg hat sich gegenüber einem US-Kongressausschuss zur geplanten Kryptowährung Libra geäußert und hält die Schaffung von Libra als unausweichlich. Gleichzeitig wächst der Druck auf das Unternehmen hinsichtlich der Wahlwerbung im Sozialen Netzwerk.

Netflix verbessern sich um 2,4 Prozent auf 272,94 USD, für Alphabet geht es um 1,1 Prozent auf 1.257,03 USD nach oben. Apple steigen um 1,2 Prozent auf 242,75 USD, Amazon.com notieren bei 1.766,16 USD.

Für Papiere des Autobauers Tesla geht es um 0,1 Prozent auf 255,33 USD nach unten. Das Unternehmen am Abend Zahlen vorlegen.



Die Entwicklung von Smartphones hat gut ein Jahrzehnt nach dem ersten iPhone einen Punkt erreicht, an dem sich die Entwickler zunehmend schwertun, neue Designs und Eigenschaften anzubieten. Umso mehr fällt der Fokus auf die Peripherie - Geräte die im Zusammenwirken mit Smartphones überhaupt erst machbar geworden sind.

Dies ermöglicht eine Befähigung der Nutzer, die zuvor nicht möglich war. HeraMED Ltd. (WKN: A2PQND) hat mit HeraBEAT ein tragbares Doppler-Ultraschallgerät entwickelt, das werdenden Müttern das Monitoring des Fötus jederzeit erlaubt und Unsicherheitsfaktoren, die beim Arztbesuch entstehen, ausblenden. Um die angehenden Eltern nicht allein zu lassen, werden die gesammelten Daten nicht nur „unkommentiert“ dargestellt, sondern über eine App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister geteilt. Vor dem Hintergrund von bis zu 14 klinischen Sitzungen, die bei einer Schwangerschaft in den USA durchschnittlich durchgeführt werden, dürfte dies eine bedeutende Entlastung darstellen.

Die Technologie ist ein großer Fortschritt im Bereich der FemTech – Technologien, die sich direkt an Frauen richten. Der Markt soll im Jahr 2025 ein Volumen von 50 Mrd. USD erreichen. HeraMED hat hier bereits wesentliche Schritte vorgenommen und Vertriebsgenehmigungen in wichtigen Märkten erreicht. In Australien kooperiert HeraMED mit der Dale Group International, in Israel mit dem Vertriebspartner Teva. In Brasilien hat HeraMED eine Kooperation mit Hapvida vereinbart, welche sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Krankenversicherer ist. Hapvida verfügt über ein Netzwerk von 100 Krankenhäusern und 1.000 Kliniken und betreut jährlich 6,5 Mio. Patienten. In den USA wurde bereits eine FDA-Zulassung beantragt, eine Genehmigung könnte noch im vierten Quartal 2019 erfolgen.

Im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz hat HeraMED mit der Duttenhofer Group einen führenden Vertriebspartner für den Bereich Digital Imaging gewonnen. Eine erste Order ging hier bereits ein und bald könnte HeraBEAT beim Otto-Versand oder MediaMarkt zu haben sein.


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=EURBnVMb6Gg

Aktionär von HeraMED ist unter anderem die renommierte Mayo Clinic, eine Institution mit Sitz in Minnesota, die mehr als 4.500 Ärzte und Wissenschaftler, sowie weitere 54.000 Angestellte in 19 Krankenhäusern und fünf Bundesstaaten beschäftigt.

HeraMED hat kürzlich eine neue Investorenpräsentation vorgestellt. Darin geht das Unternehmen unter anderem auf das Marktpotential ein, welches für die Nutzung der HeraCARE-Produkte in Frage kommt. Allein im 2020 wird hier mit dem Start in einigen EU-Staaten und US-Bundesstaaten mit einem addressierbaren Markt von 2 Mio. Geburten/Jahr gerechnet. Im Jahr 2021 soll das Wachstum in der EU und USA ausgeweitet werden und 6 bis 7 Mio. Schwangere erreichen. Man will sich dort auf mittlere und große Gesundheitsanbieter, sowie mittlere Versicherungsgesellschaften erreichen. Die gesamte Präsentation finden Sie hier: https://bit.ly/2qgytkM

Für HeraMED ist HeraBEAT aber nur der Anfang. Im Stile bekannter Abonnement-Dienste wie Netflix oder Spotify will das Unternehmen mit HeraCARE einen Schwangerschaftsmanagementdienst etablieren. Dieses SaaS-basierte System wird zusammen mit der Mayo Clinic entwickelt und ist für den Heim- aber auch den Profibereich bestimmt. Hier können werdende Mütter technische Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben aber auch rund um die Uhr Zugang zu einer Hebamme. Test mit Schwangeren mit geringem Komplikationsrisiko wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Der Chairman von HeraMED Ltd. ist Dr. Ron Weinberger, der zuvor bereits Nanosonics zu einem großen Unternehmen geführt hat. Der nächste Erfolg von Weinberger könnte nun HeraMED sein. Das Unternehmen arbeitet mit der Mayo Clinic an der Entwicklung von OrionAI, welche über künstliche Intelligenz die Nutzbarkeit entsprechender FemTech-Produkte nur noch steigern dürfte. Vor diesem Hintergrund ist HeraMED mit 13,6 Mio. AUD günstig bewertet. Zudem sind circa 62 Prozent der Aktien in festen Händen. Die erwartete FDA-Zulassung dürfte in den USA zu großem Interesse führen. Mehr zu HeraMed Ltd. (WKN: A2PQND) lesen Sie hier: https://bit.ly/2mLSHku

Am 24. September teilte HeraMED mit, dass die Israel Innovation Authority und die Mayo Clinic ein Programm zur Förderung von Unternehmenskooperationen gestartet. HeraMED, deren Aktionär die Mayo Clinic ist, hat die erste Genehmigungsphase für die Subventionen erfolgreich bestanden. Ziel ist es, Mittel für die gemeinsame Entwicklung von HeraCARE und OrionAI einzusammeln. Dabei werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von 24 Monaten subventioniert.  Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht beendet, eine Genehmigung der Finanzierungen wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2kSqoQY

HeraMED teilte am 2. Oktober mit, dass man mit der brasilianischen IntMED Software Ltd. ein Kooperationsabkommen geschlossen hat. IntMED ist ein Anbieter für medizinische Software-Lösungen und Medizintechnik. Im Rahmen der Vereinbarung soll HeraMED zwei Versionen von HeraCARE in IntMEDs Software- und Technologie-Suite integrieren. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2Mj95SU


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