shareribs.com - Frankfurt / New York 26.09.2019 - Technologiewerte zeigen sich am Donnerstag fester. Unter anderem geht es für Nemetschek und SLM Solutions nach oben. Wirecard können sich ebenfalls verbessern. Die NASDAQ liegt derweil unter Druck.

Der DAX verbessert sich eine Stunde vor Handelsschluss um 0,5 Prozent auf 12.300 Punkte. Hier können Adidas, Vonovia und Münchner Rück zulegen. Lufthansa, Henkel und Bayer rutschen ab. Der MDAX steigt um 0,6 Prozent auf 25.722 Punkte, der TecDAX klettert um 0,9 Prozent auf 2.819 Zähler.

Trotz der jüngsten Kursgewinne halten sich die Investoren zurück. Die politischen Spannungen in Washington veranlassen zu Zurückhaltung, da US-Präsident Trump zunehmend erratisch agieren könnte. Die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten zeigten 213.000 neue Arbeitslosengelderstanträge für die vergangene Woche, was im Rahmen der Erwartungen lag. Weiterhin wurde mitgeteilt, dass die US-Wirtschaft im zweiten Quartal um zwei Prozent wuchs, womit die vorherige Schätzung bestätigt wurde. In Deutschland bleibt die Stimmung der Konsumenten gut. Der entspreche Index des Gfk stieg auf 9,9 Punkte.

Der Dow Jones Index verliert gegenwärtig 0,2 Prozent auf 26.924 Punkte, die NASDAQ gibt 0,6 Prozent auf 8.025 Zähler.

Im deutschen Handel geht es für Nemetschek um 2,9 Prozent auf 46,84 Euro nach oben, Carl-Zeiss Meditec steigen um 2,5 Prozent auf 104,00 Euro. Pfeiffer Vacuum stabilisieren sich nach der gestrigen Korrektur um 2,5 Prozent auf 121,20 Euro. SLM Solutions gewinnen 1,6 Prozent auf 13,64 Euro hinzu und für Infineon geht es um 1,3 Prozent auf 16,97 Euro nach oben.

Für Wirecard geht es um 1,3 Prozent auf 147,65 Euro nach oben. Die Societe Generale hat das Coverage von Wirecard aufgenommen und ein Kursziel von 271 Euro ausgegeben. Das Rating liegt bei „kaufen“. Die Analysten teilten mit, dass die fundamentale Story wieder in den Vordergrund rücken dürfte.

Analyst Marius Fuhrberg von Warburg Research hat das Kursziel für die Aktie von Wirecard von 220 auf 230 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung blieb bestehen. Der Analyst teilte mit, dass die Partnerschaft mit Softbank die Zuversicht für die künftigen Wachstumschancen steigere.

Unter Druck liegen Nordex, die sich um 3,3 Prozent auf 9,81 Euro verbilligen. New Work verlieren 2,1 Prozent auf 258,50 Euro, für ProSiebenSat.1 geht es um 1,5 Prozent auf 12,58 Euro nach unten und United Internet verlieren 1,2 Prozent auf 31,83 Euro.

An der Wall Street dominieren negative Vorzeichen. Hier können sich Tesla noch leicht um 0,1 Prozent auf 228,85 Euro verbessern.

Auf der Verliererseite stehen Facebook, die 2,2 Prozent auf 178,81 USD verlieren. Amazon.com geben 1,8 Prozent auf 1.736,73 USD ab, für Intel geht es um 1,1 Prozent auf 50,47 USD nach unten. Netflix verlieren 1,4 Prozent auf 261,05 USD und für die Papiere von Alphabet geht es um 0,8 Prozent auf 1.236,15 USD abwärts.



Die Entwicklung von Smartphones hat gut ein Jahrzehnt nach dem ersten iPhone einen Punkt erreicht, an dem sich die Entwickler zunehmend schwertun, neue Designs und Eigenschaften anzubieten. Umso mehr fällt der Fokus auf die Peripherie – Geräte die im Zusammenwirken mit Smartphones überhaupt erst machbar geworden sind.

Dies ermöglicht eine Befähigung der Nutzer, die zuvor nicht möglich war. HeraMED Ltd. (WKN: A2PQND) hat mit HeraBEAT ein tragbares Doppler-Ultraschallgerät entwickelt, das werdenden Müttern das Monitoring des Fötus jederzeit erlaubt und Unsicherheitsfaktoren, die beim Arztbesuch entstehen, ausblenden. Um die angehenden Eltern nicht allein zu lassen, werden die gesammelten Daten nicht nur „unkommentiert“ dargestellt, sondern über eine App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister geteilt. Vor dem Hintergrund von bis zu 14 klinischen Sitzungen, die bei einer Schwangerschaft in den USA durchschnittlich durchgeführt werden, dürfte dies eine bedeutende Entlastung darstellen.

Die Technologie ist ein großer Fortschritt im Bereich der FemTech – Technologien, die sich direkt an Frauen richten. Der Markt soll im Jahr 2025 ein Volumen von 50 Mrd. USD erreichen. HeraMED hat hier bereits wesentliche Schritte vorgenommen und Vertriebsgenehmigungen in wichtigen Märkten erreicht. In Australien kooperiert HeraMED mit der Dale Group International, in Israel mit dem Vertriebspartner Teva. In Brasilien hat HeraMED eine Kooperation mit Hapvida vereinbart, welche sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Krankenversicherer ist. Hapvida verfügt über ein Netzwerk von 100 Krankenhäusern und 1.000 Kliniken und betreut jährlich 6,5 Mio. Patienten. In den USA wurde bereits eine FDA-Zulassung beantragt, eine Genehmigung könnte noch im vierten Quartal 2019 erfolgen.

Im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz hat HeraMED mit der Duttenhofer Group einen führenden Vertriebspartner für den Bereich Digital Imaging gewonnen. Eine erste Order ging hier bereits ein und bald könnte HeraBEAT beim Otto-Versand oder MediaMarkt zu haben sein.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=kE72lk8_O40

Aktionär von HeraMED ist unter anderem die renommierte Mayo Clinic, eine Institution mit Sitz in Minnesota, die mehr als 4.500 Ärzte und Wissenschaftler, sowie weitere 54.000 Angestellte in 19 Krankenhäusern und fünf Bundesstaaten beschäftigt.

Für HeraMED ist HeraBEAT aber nur der Anfang. Im Stile bekannter Abonnement-Dienste wie Netflix oder Spotify will das Unternehmen mit HeraCARE einen Schwangerschaftsmanagementdienst etablieren. Dieses SaaS-basierte System wird zusammen mit der Mayo Clinic entwickelt und ist für den Heim- aber auch den Profibereich bestimmt. Hier können werdende Mütter technische Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben aber auch rund um die Uhr Zugang zu einer Hebamme. Test mit Schwangeren mit geringem Komplikationsrisiko wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Der Chairman von HeraMED Ltd. ist Dr. Ron Weinberger, der zuvor bereits Nanosonics zu einem großen Unternehmen geführt hat. Der nächste Erfolg von Weinberger könnte nun HeraMED sein. Das Unternehmen arbeitet mit der Mayo Clinic an der Entwicklung von OrionAI, welche über künstliche Intelligenz die Nutzbarkeit entsprechender FemTech-Produkte nur noch steigern dürfte. Vor diesem Hintergrund ist HeraMED mit 13,6 Mio. AUD günstig bewertet. Zudem sind circa 62 Prozent der Aktien in festen Händen. Die erwartete FDA-Zulassung dürfte in den USA zu großem Interesse führen. Mehr zu HeraMed Ltd. (WKN: A2PQND) lesen Sie hier: https://bit.ly/2mLSHku

Am 24. September teilte HeraMED mit, dass die Israel Innovation Authority und die Mayo Clinic ein Programm zur Förderung von Unternehmenskooperationen gestartet. HeraMED, deren Aktionär die Mayo Clinic ist, hat die erste Genehmigungsphase für die Subventionen erfolgreich bestanden. Ziel ist es, Mittel für die gemeinsame Entwicklung von HeraCARE und OrionAI einzusammeln. Dabei werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von 24 Monaten subventioniert.  Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht beendet, eine Genehmigung der Finanzierungen wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2kSqoQY


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