shareribs.com - Frankfurt / New York 09.10.2019 - Technologiewerte zeigen sich am Mittwoch fester. Nordex und Wirecard klettern, an der Wall Street legen die Papiere von Tesla zu. Auch Microsoft und Facebook geht es aufwärts.

Kurz vor Handelsschluss verbessert sich der DAX Um 1,0 Prozent auf 12.086 Punkte. Hier können Adidas, Daimler und SAP zulegen. Auf der Verliererseite stehen E.On, RWE und Deutsche Bank. Der MDAX verbessert sich um 0,4 Prozent auf 25.275 Punkte. Der TecDAX steigt um 1,2 Prozent auf 2.728 Zähler.

Nach den gestrigen Verlusten kehren die Marktteilnehmer wieder zurück. Das Kursniveau scheint ausreichend gering zu sein, um Zukäufe zu tätigen. Gleichzeitig bleibt die Stimmung stark beeinträchtigt vor dem Beginn der Handelsgespräche zwischen China und den USA. Im Vorfeld dessen haben die USA weitere Hürden für eine Einigung errichtet. Die USA hat Visa-Restriktionen gegen Regierungsvertreter Pekings verhängt. Grund dafür soll die Unterdrückung der uigurischen Minderheit in China sein. Peking hat derweil Maßnahmen gegen Apple angekündigt, da eine Software des Unternehmens bei der Organisation der Proteste in Hongkong starke Nutzung verzeichnet.

An der Wall Street steigt der Dow Jones Index um 0,6 Prozent auf 26.324 Punkte, die NASDAQ gewinnt 0,9 Prozent auf 7.893 Zähler hinzu.

Papiere von Nordex wurden am Mittwoch wieder von Übernahmephantasien beflügelt. Großaktionär Acciona hat seinen Anteil an dem Windanlagenbauer erhöht, weswegen nun ein Übernahmeangebot erwartet wird.

Wirecard steigen um 2,6 Prozent auf 141,40 Euro, für RIB Software geht es um 2,1 Prozent auf 20,98 Euro nach oben. New Work steigen um 2,0 Prozent auf 257,00 Euro, Infineon klettern um 1,9 Prozent auf 15,93 Euro und Dialog Semi können sich um 1,4 Prozent auf 43,18 Euro verbessern.

Dem gegenüber stehen die Papiere von LPKF Laser, die sich um 3,3 Prozent auf 11,65 Euro. SLM Solutions geben 0,6 Prozent auf 14,30 Euro ab.

An der Wall Street geht es für die Papiere von Tesla um 1,9 Prozent auf 244,66 USD aufwärts.

Für die Papiere des Chiphersteller Intel geht es um 1,4 Prozent auf 50,42 USD nach oben, Nvidia legen um 1,5 Prozent auf 179,95 USD zu. Für AMD geht es um 1,2 Prozent auf 28,58 USD nach oben.

Weiterhin verbessern sich Amazon.com um 1,3 Prozent auf 1.728,14 USD, Facebook klettern um 1,2 Prozent auf 179,87 USD, Alphabet gewinnen 1,2 Prozent auf 1.203,58 USD und Apple legen um 1,1 Prozent auf 226,78 USD zu.



Die Entwicklung von Smartphones hat gut ein Jahrzehnt nach dem ersten iPhone einen Punkt erreicht, an dem sich die Entwickler zunehmend schwertun, neue Designs und Eigenschaften anzubieten. Umso mehr fällt der Fokus auf die Peripherie – Geräte die im Zusammenwirken mit Smartphones überhaupt erst machbar geworden sind.

Dies ermöglicht eine Befähigung der Nutzer, die zuvor nicht möglich war. HeraMED Ltd. (WKN: A2PQND) hat mit HeraBEAT ein tragbares Doppler-Ultraschallgerät entwickelt, das werdenden Müttern das Monitoring des Fötus jederzeit erlaubt und Unsicherheitsfaktoren, die beim Arztbesuch entstehen, ausblenden. Um die angehenden Eltern nicht allein zu lassen, werden die gesammelten Daten nicht nur „unkommentiert“ dargestellt, sondern über eine App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister geteilt. Vor dem Hintergrund von bis zu 14 klinischen Sitzungen, die bei einer Schwangerschaft in den USA durchschnittlich durchgeführt werden, dürfte dies eine bedeutende Entlastung darstellen.

Die Technologie ist ein großer Fortschritt im Bereich der FemTech – Technologien, die sich direkt an Frauen richten. Der Markt soll im Jahr 2025 ein Volumen von 50 Mrd. USD erreichen. HeraMED hat hier bereits wesentliche Schritte vorgenommen und Vertriebsgenehmigungen in wichtigen Märkten erreicht. In Australien kooperiert HeraMED mit der Dale Group International, in Israel mit dem Vertriebspartner Teva. In Brasilien hat HeraMED eine Kooperation mit Hapvida vereinbart, welche sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Krankenversicherer ist. Hapvida verfügt über ein Netzwerk von 100 Krankenhäusern und 1.000 Kliniken und betreut jährlich 6,5 Mio. Patienten. In den USA wurde bereits eine FDA-Zulassung beantragt, eine Genehmigung könnte noch im vierten Quartal 2019 erfolgen.

Im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz hat HeraMED mit der Duttenhofer Group einen führenden Vertriebspartner für den Bereich Digital Imaging gewonnen. Eine erste Order ging hier bereits ein und bald könnte HeraBEAT beim Otto-Versand oder MediaMarkt zu haben sein.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=kE72lk8_O40

Aktionär von HeraMED ist unter anderem die renommierte Mayo Clinic, eine Institution mit Sitz in Minnesota, die mehr als 4.500 Ärzte und Wissenschaftler, sowie weitere 54.000 Angestellte in 19 Krankenhäusern und fünf Bundesstaaten beschäftigt.

Für HeraMED ist HeraBEAT aber nur der Anfang. Im Stile bekannter Abonnement-Dienste wie Netflix oder Spotify will das Unternehmen mit HeraCARE einen Schwangerschaftsmanagementdienst etablieren. Dieses SaaS-basierte System wird zusammen mit der Mayo Clinic entwickelt und ist für den Heim- aber auch den Profibereich bestimmt. Hier können werdende Mütter technische Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben aber auch rund um die Uhr Zugang zu einer Hebamme. Test mit Schwangeren mit geringem Komplikationsrisiko wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Der Chairman von HeraMED Ltd. ist Dr. Ron Weinberger, der zuvor bereits Nanosonics zu einem großen Unternehmen geführt hat. Der nächste Erfolg von Weinberger könnte nun HeraMED sein. Das Unternehmen arbeitet mit der Mayo Clinic an der Entwicklung von OrionAI, welche über künstliche Intelligenz die Nutzbarkeit entsprechender FemTech-Produkte nur noch steigern dürfte. Vor diesem Hintergrund ist HeraMED mit 13,6 Mio. AUD günstig bewertet. Zudem sind circa 62 Prozent der Aktien in festen Händen. Die erwartete FDA-Zulassung dürfte in den USA zu großem Interesse führen. Mehr zu HeraMed Ltd. (WKN: A2PQND) lesen Sie hier: https://bit.ly/2mLSHku

Am 24. September teilte HeraMED mit, dass die Israel Innovation Authority und die Mayo Clinic ein Programm zur Förderung von Unternehmenskooperationen gestartet. HeraMED, deren Aktionär die Mayo Clinic ist, hat die erste Genehmigungsphase für die Subventionen erfolgreich bestanden. Ziel ist es, Mittel für die gemeinsame Entwicklung von HeraCARE und OrionAI einzusammeln. Dabei werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von 24 Monaten subventioniert.  Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht beendet, eine Genehmigung der Finanzierungen wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2kSqoQY

HeraMED teilte am 2. Oktober mit, dass man mit der brasilianischen IntMED Software Ltd. ein Kooperationsabkommen geschlossen hat. IntMED ist ein Anbieter für medizinische Software-Lösungen und Medizintechnik. Im Rahmen der Vereinbarung soll HeraMED zwei Versionen von HeraCARE in IntMEDs Software- und Technologie-Suite integrieren. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2Mj95SU


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