shareribs.com - Frankfurt / New York 11.10.2019 - Technologiewerte klettern am Freitag in der Breite nach oben. SAP führt die Rally, die Aktie kletterte zeitweise um mehr als zehn Prozent. Auch an der Wall Street kommt es zu Kursgewinnen, unter anderem bei AMD und Nvidia, aber auch Tesla.

Der DAX notiert kurz vor dem Wochenende 2,4 Prozent fester bei 12.459 Punkten und wird gestützt von einer starken Rally bei SAP. Auch für Deutsche Bank und Covestro geht es nach oben. Auf der anderen Seite stehen Beiersdorf, Vonovia und RWE. Der MDAX steigt um 1,0 Prozent auf 25.573 Punkte, der TecDAX zieht um 2,6 Prozent auf 2.796 Punkte an.

An den Märkten macht sich vorsichtiger Optimismus hinsichtlich der Annäherung zwischen China und den USA im Handelsstreit breit. US-Präsident Trump hält die Märkte mit gutgelaunten Tweets bei Laune, riskiert damit aber auch umso stärkere Verluste, sollte es keine Fortschritte geben. Darüber hinaus sehen die Investoren im Streit um den Brexit wieder Grund für Optimismus. Das britische Pfund kletterte am Freitag auf das höchste Niveau seit dem Boris Johnson das Amt des Premierministers übernommen hat.

In den USA ist das Verbrauchervertrauen im Oktober wieder gestiegen, der entsprechende Index stieg in einer ersten Schätzung um 2,8 auf 96 Punkte. An der Wall Street klettert der Dow Jones Index um 1,6 Prozent auf 26.906 Punkte, die NASDAQ zieht um 1,9 Prozent auf 8.098 Zähler.

Im deutschen Handel klettern SAP Um 9,1 Prozent auf 114,50 Euro. Der Softwareanbieter hat starke Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Der Gewinn stieg um 28 Prozent auf 1,04 Euro je Aktie. Allein im Cloud-Geschäft wurde der Gewinn um 37 Prozent gesteigert. Weiterhin überraschte das Unternehmen einer Personalie. Vorstandschef McDermott tritt zurück, das Unternehmen wird nun von Jennifer Morgan und Christian Klein geführt. McDermott hat das Unternehmen seit 2014 allein geführt.

Analystin Stacy Pollard von JPMorgan hat die Einschätzung für die Aktie nach den Zahlen bestätigt. Das Kursziel blieb bei 130 Euro, das Rating bei „overweight“. Die Analystin bezeichnete die Zahlen als positiv.

Nach oben geht es auch für New Work, die 5,7 Prozent auf 268,00 Euro hinzugewinnen. SMA Solar steigen um 4,6 Prozent auf 24,48 USD, Software AG klettern um 3,5 Prozent auf 25,93 Euro.

Auf der anderen Seite stehen Papiere von Manz, die sich um 5,1 Prozent auf 15,72 Euro verbilligen. Stratec geben 2,5 Prozent auf 74,90 Euro ab und PSI Software verlieren 1,3 Prozent auf 19,05 Euro.

An der Wall Street zieht der Sektor deutlich an. AMD klettern um 4,7 Prozent auf 29,70 USD; für Nvidia geht es um 2,9 Prozent auf 199,40 USD nach oben. Intel legen 2,8 Prozent auf 52,54 USD zu und für Qualcomm geht es um 2,9 Prozent auf 77,16 USD nach oben.

Ebenfalls im Plus notieren Papiere von Netflix, die sich um 1,8 Prozent auf 285,39 USD verbessern. Alphabet steigen um 1,6 Prozent auf 1.227,58 USD, Amazon.com steigen um 1,4 Prozent auf 1.744,90 USD und Microsoft verbessern sich um 1,3 Prozent auf 140,88 USD.



Die Entwicklung von Smartphones hat gut ein Jahrzehnt nach dem ersten iPhone einen Punkt erreicht, an dem sich die Entwickler zunehmend schwertun, neue Designs und Eigenschaften anzubieten. Umso mehr fällt der Fokus auf die Peripherie – Geräte die im Zusammenwirken mit Smartphones überhaupt erst machbar geworden sind.

Dies ermöglicht eine Befähigung der Nutzer, die zuvor nicht möglich war. HeraMED Ltd. (WKN: A2PQND) hat mit HeraBEAT ein tragbares Doppler-Ultraschallgerät entwickelt, das werdenden Müttern das Monitoring des Fötus jederzeit erlaubt und Unsicherheitsfaktoren, die beim Arztbesuch entstehen, ausblenden. Um die angehenden Eltern nicht allein zu lassen, werden die gesammelten Daten nicht nur „unkommentiert“ dargestellt, sondern über eine App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister geteilt. Vor dem Hintergrund von bis zu 14 klinischen Sitzungen, die bei einer Schwangerschaft in den USA durchschnittlich durchgeführt werden, dürfte dies eine bedeutende Entlastung darstellen.

Die Technologie ist ein großer Fortschritt im Bereich der FemTech – Technologien, die sich direkt an Frauen richten. Der Markt soll im Jahr 2025 ein Volumen von 50 Mrd. USD erreichen. HeraMED hat hier bereits wesentliche Schritte vorgenommen und Vertriebsgenehmigungen in wichtigen Märkten erreicht. In Australien kooperiert HeraMED mit der Dale Group International, in Israel mit dem Vertriebspartner Teva. In Brasilien hat HeraMED eine Kooperation mit Hapvida vereinbart, welche sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Krankenversicherer ist. Hapvida verfügt über ein Netzwerk von 100 Krankenhäusern und 1.000 Kliniken und betreut jährlich 6,5 Mio. Patienten. In den USA wurde bereits eine FDA-Zulassung beantragt, eine Genehmigung könnte noch im vierten Quartal 2019 erfolgen.

Im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz hat HeraMED mit der Duttenhofer Group einen führenden Vertriebspartner für den Bereich Digital Imaging gewonnen. Eine erste Order ging hier bereits ein und bald könnte HeraBEAT beim Otto-Versand oder MediaMarkt zu haben sein.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=kE72lk8_O40

Aktionär von HeraMED ist unter anderem die renommierte Mayo Clinic, eine Institution mit Sitz in Minnesota, die mehr als 4.500 Ärzte und Wissenschaftler, sowie weitere 54.000 Angestellte in 19 Krankenhäusern und fünf Bundesstaaten beschäftigt.

Für HeraMED ist HeraBEAT aber nur der Anfang. Im Stile bekannter Abonnement-Dienste wie Netflix oder Spotify will das Unternehmen mit HeraCARE einen Schwangerschaftsmanagementdienst etablieren. Dieses SaaS-basierte System wird zusammen mit der Mayo Clinic entwickelt und ist für den Heim- aber auch den Profibereich bestimmt. Hier können werdende Mütter technische Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben aber auch rund um die Uhr Zugang zu einer Hebamme. Test mit Schwangeren mit geringem Komplikationsrisiko wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Der Chairman von HeraMED Ltd. ist Dr. Ron Weinberger, der zuvor bereits Nanosonics zu einem großen Unternehmen geführt hat. Der nächste Erfolg von Weinberger könnte nun HeraMED sein. Das Unternehmen arbeitet mit der Mayo Clinic an der Entwicklung von OrionAI, welche über künstliche Intelligenz die Nutzbarkeit entsprechender FemTech-Produkte nur noch steigern dürfte. Vor diesem Hintergrund ist HeraMED mit 13,6 Mio. AUD günstig bewertet. Zudem sind circa 62 Prozent der Aktien in festen Händen. Die erwartete FDA-Zulassung dürfte in den USA zu großem Interesse führen. Mehr zu HeraMed Ltd. (WKN: A2PQND) lesen Sie hier: https://bit.ly/2mLSHku

Am 24. September teilte HeraMED mit, dass die Israel Innovation Authority und die Mayo Clinic ein Programm zur Förderung von Unternehmenskooperationen gestartet. HeraMED, deren Aktionär die Mayo Clinic ist, hat die erste Genehmigungsphase für die Subventionen erfolgreich bestanden. Ziel ist es, Mittel für die gemeinsame Entwicklung von HeraCARE und OrionAI einzusammeln. Dabei werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von 24 Monaten subventioniert.  Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht beendet, eine Genehmigung der Finanzierungen wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2kSqoQY

HeraMED teilte am 2. Oktober mit, dass man mit der brasilianischen IntMED Software Ltd. ein Kooperationsabkommen geschlossen hat. IntMED ist ein Anbieter für medizinische Software-Lösungen und Medizintechnik. Im Rahmen der Vereinbarung soll HeraMED zwei Versionen von HeraCARE in IntMEDs Software- und Technologie-Suite integrieren. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2Mj95SU


Hinweis:

Redakteure und Mitarbeiter der Publikationen von PROFITEER/shareribs.com halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen dieser Publikation besprochen werden.

Die Redakteure und Mitarbeiter geben darüber hinaus bekannt, dass sie nicht die Absicht haben, Anteile der besprochenen Wertpapiere kurzfristig zu veräußern oder kurzfristig zu kaufen.

PROFITEER/shareribs.com und seine Mitarbeiter werden für die Vorbereitung, die elektronische Verbreitung und Veröffentlichungen dieser Publikation sowie für andere Dienstleistungen entgeltlich entlohnt. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da PROFITEER/shareribs.com an einer positiven Darstellung von HeraMED Ltd. interessiert ist.

PROFITEER/shareribs.com kann nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns vorgestellten bzw. empfohlenen Unternehmen im gleichen Zeitraum besprechen, was zu einer symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung führen kann.

Des Weiteren beachten Sie bitte unseren Risikohinweis!