shareribs.com - Frankfurt / New York 02.10.2019 - Die Aktienmärkte liegen am Mittwoch unter teils erheblichem Abgabedruck. Im deutschen Handel können sich dennoch Drägerwerk und SMA Solar behaupten. An der Wall Street sacken auch die Schwergewichte deutlich ab.

Kurz vor Handelsschluss notiert der DAX 2,5 Prozent leichter bei 11.955 Punkten. Alle Werte des Index verlieren, angeführt von Covestro, Heidelberg Cement und Adidas. Der MDAX rutscht um 2,0 Prozent auf 25.153 Punkte ab, der TecDAX verliert 2,3 Prozent auf 2.726 Zähler.

Die Konjunktursorgen der Investoren nehmen weiter zu, befördert durch die reduzierten Prognosen für das Wachstum in Deutschland in diesem Jahr. Es wird nur mehr mit einem BIP-Plus von 0,5 Prozent gerechnet. Für 2020 rechnet man mit 1,1 Prozent. Befördert werden die Sorgen vom anhaltenden Handelsstreit zwischen China und den USA. Darüber hinaus hat die Welthandelsorganisation entschieden, dass EU-Staaten den Flugzeugbauer illegal subventioniert haben, was die USA zu Strafzöllen auf EU-Importe im Wert von 7,5 Mrd. USD berechtigt. Die EU kündigte Gegenmaßnahmen an.

Auch die Wall Street liegt unter Druck, der Dow Jones Index verliert 1,8 Prozent auf 26.093 Punkte, die NASDAQ korrigiert um 1,6 Prozent auf 7.780 Zähler.

Im deutschen Handel sacken LPKF Laser um 10,5 Prozent auf 11,50 Euro ab, für RIB Software geht es um 5,7 Prozent auf 19,95 Euro abwärts. Dialog Semi verlieren 3,4 Prozent auf 41,66 Euro, für Software AG geht es um 3,4 Prozent auf 24,73 Euro nach unten.

Wirecard rutschen um 3,1 Prozent auf 140,45 Euro ab und für New Work geht es um 2,8 Prozent auf 245,50 Euro nach unten.

Dem gegenüber stehen Drägerwerk, die sich um 6,0 Prozent auf 43,72 Euro verbessern. GFT Technologies steigen um 1,6 Prozent auf 6,95 Euro, für SMA Solar geht es um 1,2 Prozent auf 25,72 Euro aufwärts.

An der Wall Street stehen Technologiewerte in der Breite unter Druck. Für Intel geht es um 2,8 Prozent auf 49,33 USD abwärts, Nvidia verlieren 1,7 Prozent auf 171,04 USD und AMD geben 1,5 Prozent auf 28,33 USD ab.

Apple korrigieren um 2,4 Prozent auf 219,18 USD, Microsoft verlieren 2,0 Prozent auf 134,34 USD, Amazon.com rutschen um 1,4 Prozent auf 1.710,80 USD nach unten. Facebook verbilligen sich um 0,9 Prozent auf 174,28 USD und für Netflix geht es um 0,8 Prozent auf 267,47 USD nach unten.



Die Entwicklung von Smartphones hat gut ein Jahrzehnt nach dem ersten iPhone einen Punkt erreicht, an dem sich die Entwickler zunehmend schwertun, neue Designs und Eigenschaften anzubieten. Umso mehr fällt der Fokus auf die Peripherie – Geräte die im Zusammenwirken mit Smartphones überhaupt erst machbar geworden sind.

Dies ermöglicht eine Befähigung der Nutzer, die zuvor nicht möglich war. HeraMED Ltd. (WKN: A2PQND) hat mit HeraBEAT ein tragbares Doppler-Ultraschallgerät entwickelt, das werdenden Müttern das Monitoring des Fötus jederzeit erlaubt und Unsicherheitsfaktoren, die beim Arztbesuch entstehen, ausblenden. Um die angehenden Eltern nicht allein zu lassen, werden die gesammelten Daten nicht nur „unkommentiert“ dargestellt, sondern über eine App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister geteilt. Vor dem Hintergrund von bis zu 14 klinischen Sitzungen, die bei einer Schwangerschaft in den USA durchschnittlich durchgeführt werden, dürfte dies eine bedeutende Entlastung darstellen.

Die Technologie ist ein großer Fortschritt im Bereich der FemTech – Technologien, die sich direkt an Frauen richten. Der Markt soll im Jahr 2025 ein Volumen von 50 Mrd. USD erreichen. HeraMED hat hier bereits wesentliche Schritte vorgenommen und Vertriebsgenehmigungen in wichtigen Märkten erreicht. In Australien kooperiert HeraMED mit der Dale Group International, in Israel mit dem Vertriebspartner Teva. In Brasilien hat HeraMED eine Kooperation mit Hapvida vereinbart, welche sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Krankenversicherer ist. Hapvida verfügt über ein Netzwerk von 100 Krankenhäusern und 1.000 Kliniken und betreut jährlich 6,5 Mio. Patienten. In den USA wurde bereits eine FDA-Zulassung beantragt, eine Genehmigung könnte noch im vierten Quartal 2019 erfolgen.

Im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz hat HeraMED mit der Duttenhofer Group einen führenden Vertriebspartner für den Bereich Digital Imaging gewonnen. Eine erste Order ging hier bereits ein und bald könnte HeraBEAT beim Otto-Versand oder MediaMarkt zu haben sein.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=kE72lk8_O40

Aktionär von HeraMED ist unter anderem die renommierte Mayo Clinic, eine Institution mit Sitz in Minnesota, die mehr als 4.500 Ärzte und Wissenschaftler, sowie weitere 54.000 Angestellte in 19 Krankenhäusern und fünf Bundesstaaten beschäftigt.

Für HeraMED ist HeraBEAT aber nur der Anfang. Im Stile bekannter Abonnement-Dienste wie Netflix oder Spotify will das Unternehmen mit HeraCARE einen Schwangerschaftsmanagementdienst etablieren. Dieses SaaS-basierte System wird zusammen mit der Mayo Clinic entwickelt und ist für den Heim- aber auch den Profibereich bestimmt. Hier können werdende Mütter technische Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben aber auch rund um die Uhr Zugang zu einer Hebamme. Test mit Schwangeren mit geringem Komplikationsrisiko wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Der Chairman von HeraMED Ltd. ist Dr. Ron Weinberger, der zuvor bereits Nanosonics zu einem großen Unternehmen geführt hat. Der nächste Erfolg von Weinberger könnte nun HeraMED sein. Das Unternehmen arbeitet mit der Mayo Clinic an der Entwicklung von OrionAI, welche über künstliche Intelligenz die Nutzbarkeit entsprechender FemTech-Produkte nur noch steigern dürfte. Vor diesem Hintergrund ist HeraMED mit 13,6 Mio. AUD günstig bewertet. Zudem sind circa 62 Prozent der Aktien in festen Händen. Die erwartete FDA-Zulassung dürfte in den USA zu großem Interesse führen. Mehr zu HeraMed Ltd. (WKN: A2PQND) lesen Sie hier: https://bit.ly/2mLSHku

Am 24. September teilte HeraMED mit, dass die Israel Innovation Authority und die Mayo Clinic ein Programm zur Förderung von Unternehmenskooperationen gestartet. HeraMED, deren Aktionär die Mayo Clinic ist, hat die erste Genehmigungsphase für die Subventionen erfolgreich bestanden. Ziel ist es, Mittel für die gemeinsame Entwicklung von HeraCARE und OrionAI einzusammeln. Dabei werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von 24 Monaten subventioniert.  Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht beendet, eine Genehmigung der Finanzierungen wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2kSqoQY


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