shareribs.com - Frankfurt / New York 08.11.2019 - Technologiewerte zeigen sich kurz vor dem Wochenschluss überwiegend leichter. Im deutschen erholen sich SMA Solar von den Vortagesverlusten. An der Wall Street klettern Yelp deutlich.

Der DAX verliert 0,4 Prozent auf 13.241 Punkte. Papiere von Lufthansa, RWE und Merck klettern leicht, während es für Allianz, Deutsche Bank und Wirecard nach unten geht. Der MDAX gibt 0,6 Prozent auf 26.983 Zähler ab. Der TecDAX büßt 0,2 Prozent auf 2.926 Zähler ein.

An den Aktienmärkten kommt es am Freitag zu einer Konsolidierung. Die Investoren nehmen einen Teil ihrer Vortagesgewinne mit. Grund dafür sind einerseits die anhaltend schwachen Außenhandelsdaten aus China, aber auch die Zurückhaltung im Handelsstreit verantwortlich. Die chinesischen Exporte schrumpften im Oktober um 0,9 Prozent, die Importe gingen um 6,4 Prozent zurück. Erneut stark geschrumpft ist der Handel mit den USA. Im Handelsstreit deutet sich zwar eine Annäherung an, allerdings bleiben hier Zweifel, wie schnell und in welchem Umfang die Fortschritte zu greifbaren Ergebnissen führen.  In den USA ist das Verbrauchervertrauen zuletzt zurückgegangen. Der entsprechende Index der University of Michigan ging um 0,2 auf 95,7 Punkte zurück.

An der Wall Street gibt der Dow Jones Index 0,3 Prozent auf 27.595 Punkte ab. Die NASDAQ verliert 0,3 Prozent auf 8.411 Punkte.

Im deutschen Handel verbessern sich SMA Solar um 9,1 Prozent, nachdem es dort zuletzt stark nach unten ging. GFT Technologies verbessern sich um 4,9 Prozent auf 9,19 Euro, Software AG können 1,5 Prozent auf 30,00 Euro hinzugewinnen. Manz AG steigen um 1,2 Prozent auf 18,22 Euro und für Nordex geht es um 0,8 Prozent auf 11,81 Euro nach oben.

Dem gegenüber stehen Papiere von New Work, die 3,7 Prozent auf 270,00 Euro hinzugewinnen. Für Wirecard geht es um 2,0 Prozent auf 117,85 Euro nach unten. Analyst Mohammed Moawalla von Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie von Wirecard deutlich von 230 auf 175 Euro gesenkt. Das Rating blieb auf „buy“. Grund für den Schritt sei die Wahrscheinlichkeit der Einpreisung der verschiedenen Risiken, wie die Ergebnisse der Untersuchung von KPMG, sowie die Untersuchungen in Singapur.

Infineon verlieren 1,5 Prozent auf 19,01 Euro, SLM Solutions korrigieren um 0,9 Prozent auf 15,80 Euro.

An der Wall Street klettern Yelp um 16,0 Prozent auf 34,92 USD. Das Unternehmen legte gestern nachbörslich Zahlen vor. Der Nettogewinn lag bei 10,1 Mio. USD bzw. 0,14 Cents je Aktie. Der Umsatz stieg auf 262,5 Mio. USD, ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz im vierten Quartal soll zwischen 270,5 und 275,4 Mio. USD liegen.

Weiterhin können sich Alphabet, Twitter und Facebook leicht nach oben arbeiten.

Für Papiere von Netflix, Nvidia, Intel und Amazon.com geht es derweil leicht nach unten.



Die Entwicklung von Smartphones hat gut ein Jahrzehnt nach dem ersten iPhone einen Punkt erreicht, an dem sich die Entwickler zunehmend schwertun, neue Designs und Eigenschaften anzubieten. Umso mehr fällt der Fokus auf die Peripherie - Geräte die im Zusammenwirken mit Smartphones überhaupt erst machbar geworden sind.

Dies ermöglicht eine Befähigung der Nutzer, die zuvor nicht möglich war. HeraMED Ltd. (WKN: A2PQND) hat mit HeraBEAT ein tragbares Doppler-Ultraschallgerät entwickelt, das werdenden Müttern das Monitoring des Fötus jederzeit erlaubt und Unsicherheitsfaktoren, die beim Arztbesuch entstehen, ausblenden. Um die angehenden Eltern nicht allein zu lassen, werden die gesammelten Daten nicht nur „unkommentiert“ dargestellt, sondern über eine App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister geteilt. Vor dem Hintergrund von bis zu 14 klinischen Sitzungen, die bei einer Schwangerschaft in den USA durchschnittlich durchgeführt werden, dürfte dies eine bedeutende Entlastung darstellen.

Die Technologie ist ein großer Fortschritt im Bereich der FemTech – Technologien, die sich direkt an Frauen richten. Der Markt soll im Jahr 2025 ein Volumen von 50 Mrd. USD erreichen. HeraMED hat hier bereits wesentliche Schritte vorgenommen und Vertriebsgenehmigungen in wichtigen Märkten erreicht. In Australien kooperiert HeraMED mit der Dale Group International, in Israel mit dem Vertriebspartner Teva. In Brasilien hat HeraMED eine Kooperation mit Hapvida vereinbart, welche sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Krankenversicherer ist. Hapvida verfügt über ein Netzwerk von 100 Krankenhäusern und 1.000 Kliniken und betreut jährlich 6,5 Mio. Patienten. In den USA wurde bereits eine FDA-Zulassung beantragt, eine Genehmigung könnte noch im vierten Quartal 2019 erfolgen.

Im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz hat HeraMED mit der Duttenhofer Group einen führenden Vertriebspartner für den Bereich Digital Imaging gewonnen. Eine erste Order ging hier bereits ein und bald könnte HeraBEAT beim Otto-Versand oder MediaMarkt zu haben sein.


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=EURBnVMb6Gg

Aktionär von HeraMED ist unter anderem die renommierte Mayo Clinic, eine Institution mit Sitz in Minnesota, die mehr als 4.500 Ärzte und Wissenschaftler, sowie weitere 54.000 Angestellte in 19 Krankenhäusern und fünf Bundesstaaten beschäftigt.

HeraMED hat kürzlich eine neue Investorenpräsentation vorgestellt. Darin geht das Unternehmen unter anderem auf das Marktpotential ein, welches für die Nutzung der HeraCARE-Produkte in Frage kommt. Allein im 2020 wird hier mit dem Start in einigen EU-Staaten und US-Bundesstaaten mit einem addressierbaren Markt von 2 Mio. Geburten/Jahr gerechnet. Im Jahr 2021 soll das Wachstum in der EU und USA ausgeweitet werden und 6 bis 7 Mio. Schwangere erreichen. Man will sich dort auf mittlere und große Gesundheitsanbieter, sowie mittlere Versicherungsgesellschaften erreichen. Die gesamte Präsentation finden Sie hier: https://bit.ly/2qgytkM

Für HeraMED ist HeraBEAT aber nur der Anfang. Im Stile bekannter Abonnement-Dienste wie Netflix oder Spotify will das Unternehmen mit HeraCARE einen Schwangerschaftsmanagementdienst etablieren. Dieses SaaS-basierte System wird zusammen mit der Mayo Clinic entwickelt und ist für den Heim- aber auch den Profibereich bestimmt. Hier können werdende Mütter technische Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben aber auch rund um die Uhr Zugang zu einer Hebamme. Test mit Schwangeren mit geringem Komplikationsrisiko wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Der Chairman von HeraMED Ltd. ist Dr. Ron Weinberger, der zuvor bereits Nanosonics zu einem großen Unternehmen geführt hat. Der nächste Erfolg von Weinberger könnte nun HeraMED sein. Das Unternehmen arbeitet mit der Mayo Clinic an der Entwicklung von OrionAI, welche über künstliche Intelligenz die Nutzbarkeit entsprechender FemTech-Produkte nur noch steigern dürfte. Vor diesem Hintergrund ist HeraMED mit 13,6 Mio. AUD günstig bewertet. Zudem sind circa 62 Prozent der Aktien in festen Händen. Die erwartete FDA-Zulassung dürfte in den USA zu großem Interesse führen. Mehr zu HeraMed Ltd. (WKN: A2PQND) lesen Sie hier: https://bit.ly/2mLSHku

Am 24. September teilte HeraMED mit, dass die Israel Innovation Authority und die Mayo Clinic ein Programm zur Förderung von Unternehmenskooperationen gestartet. HeraMED, deren Aktionär die Mayo Clinic ist, hat die erste Genehmigungsphase für die Subventionen erfolgreich bestanden. Ziel ist es, Mittel für die gemeinsame Entwicklung von HeraCARE und OrionAI einzusammeln. Dabei werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von 24 Monaten subventioniert. Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht beendet, eine Genehmigung der Finanzierungen wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2kSqoQY

HeraMED hat am 7. November ein Update zur Studie mit Hapvida Saudi in Brasilien veröffentlicht. Die Studie startete im Februar 2019 und setzt dort seine beiden Cloud-Support-Lösungen HeraBEAT und HeraCARE Pro ein. Insgesamt finden die Lösungen nun in 15 Krankenhäusern und Klinken von Hapvida Verwendung. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/32r0Iuf

HeraMED
teilte am 2. Oktober mit, dass man mit der brasilianischen IntMED Software Ltd. ein Kooperationsabkommen geschlossen hat. IntMED ist ein Anbieter für medizinische Software-Lösungen und Medizintechnik. Im Rahmen der Vereinbarung soll HeraMED zwei Versionen von HeraCARE in IntMEDs Software- und Technologie-Suite integrieren. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2Mj95SU

HeraMED teilte am 25. Oktober mit, dass man den Markteintritt in Indien vorantreibe. Man habe eine zweite Bestellung von HeraBEAT-Geräten aus Indien erhalten. Weiterhin habe man von Consultus India eine Absichtserklärung erhalten, welche die Zusammenarbeit mit der HeraCARE Plattform integrieren soll. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/32N5NOJ


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