shareribs.com - Frankfurt / New York 07.10.2019 - Technologiewerte zeigen sich zum Wochenauftakt uneinheitlich. Wirecard klettern um mehr als zwei Prozent, während es bei SMA Solar zu einer deutlichen Korrektur kommt. An der Wall Street legen Tesla leicht zu.

Der DAX notiert rund eine Stunde vor Handelsschluss 0,5 Prozent fester bei 12.071 Punkten. Hier geht es für Lufthansa, Henkel und Bayer nach oben. Continental, Fresenius und Deutsche Bank verlieren. Der MDAX steigt um 0,1 Prozent auf 25.564 Punkte, der TecDAX kann sich um 0,4 Prozent auf 2.780 Zähler verbessern.

Die Stimmung an den Aktienmärkten bleibt angespannt. Die kommende Berichtssaison dürfte schwache ausfallen, weshalb vor allem die Prognosen für das vierte Quartal und das kommende Jahr genau verfolgt werden dürften. Ende der kommenden Woche sind die Bilanzen der großen US-Banken fällig. In dieser Woche stehen neue Handelsgespräche zwischen China und den USA an. Die Hoffnung auf einen positiven Ausgang ist derweil gering.

Die Auftragseingänge in der deutschen Industrie sind im August um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen. Der Sentix Index zum Investorenvertrauen ist im Oktober um 5,7 auf minus 16,8 Punkte zurückgefallen.

Die Wall Street notiert leichter. Der Dow Jones Index verliert 0,3 Prozent auf 26.505 Punkte, die NASDAQ notiert bei 7.979 Zählern.

Im deutschen Handel verbessern sich die Papiere von Wirecard um 2,4 Prozent auf 144,10 Euro. Analyst Sandeep Deshpande von JPMorgan hat die Einschätzung zu Wirecard bestätigt. Das Kursziel blieb bei 165 Euro, das Rating blieb bei „neutral“. Der Analyst teilte mit, dass Wirecard seine Ziele für 2020 und 2025 anheben dürfte.

Weiterhin im Plus notieren Software AG, die 2,8 Prozent auf 25,55 Euro hinzugewinnen können. Rocket Internet steigen um 1,8 Prozent auf 24,02 Euro, für SLM Solutions geht es um 1,7 Prozent auf 14,58 Euro nach oben, Infineon klettern um 1,2 Prozent auf 12,27 Euro.

Auf der Verliererseite stehen SMA Solar, die 9,9 Prozent auf 23,40 Euro verlieren. Die heutige Korrektur dürfte im Zusammenhang mit den Berichten über Anpassungen beim Klimapaket der Bundesregierung stehen. Dort sollen die Maßnahmen offenbar deutlich abgeschwächt werden. SMA Solar teilte mit, dass man von der Regierung Investitionssicherheit für die Solarbranche erwarte.

MANZ verliert 5,2 Prozent auf 16,90 Euro, für Nordex geht es um 1,3 Prozent auf 10,09 Euro abwärts, LPKF Laser geben 0,4 Prozent auf 12,00 Euro ab.

An der Wall Street verlieren Microsoft 0,3 Prozent auf 137,70 USD.

Auf der anderen Seite stehen Amazon.com, die sich um 0,4 Prozent auf 1.746,66 USD verbessern. Alphabet steigen um 0,7 Prozent auf 1.217 USD. Apple klettern um 0,8 Prozent auf 228,93 USD.

Papiere der Chiphersteller AMD und Nvidia können ebenfalls deutlich zulegen. Papiere von Tesla steigen um 1,1 Prozent auf 234,07 USD. Nach den Kursverlusten der vergangenen Woche kommt es hier zu einer Gegenbewegung, obgleich die Zweifel der Investoren bleiben.



Die Entwicklung von Smartphones hat gut ein Jahrzehnt nach dem ersten iPhone einen Punkt erreicht, an dem sich die Entwickler zunehmend schwertun, neue Designs und Eigenschaften anzubieten. Umso mehr fällt der Fokus auf die Peripherie – Geräte die im Zusammenwirken mit Smartphones überhaupt erst machbar geworden sind.

Dies ermöglicht eine Befähigung der Nutzer, die zuvor nicht möglich war. HeraMED Ltd. (WKN: A2PQND) hat mit HeraBEAT ein tragbares Doppler-Ultraschallgerät entwickelt, das werdenden Müttern das Monitoring des Fötus jederzeit erlaubt und Unsicherheitsfaktoren, die beim Arztbesuch entstehen, ausblenden. Um die angehenden Eltern nicht allein zu lassen, werden die gesammelten Daten nicht nur „unkommentiert“ dargestellt, sondern über eine App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister geteilt. Vor dem Hintergrund von bis zu 14 klinischen Sitzungen, die bei einer Schwangerschaft in den USA durchschnittlich durchgeführt werden, dürfte dies eine bedeutende Entlastung darstellen.

Die Technologie ist ein großer Fortschritt im Bereich der FemTech – Technologien, die sich direkt an Frauen richten. Der Markt soll im Jahr 2025 ein Volumen von 50 Mrd. USD erreichen. HeraMED hat hier bereits wesentliche Schritte vorgenommen und Vertriebsgenehmigungen in wichtigen Märkten erreicht. In Australien kooperiert HeraMED mit der Dale Group International, in Israel mit dem Vertriebspartner Teva. In Brasilien hat HeraMED eine Kooperation mit Hapvida vereinbart, welche sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Krankenversicherer ist. Hapvida verfügt über ein Netzwerk von 100 Krankenhäusern und 1.000 Kliniken und betreut jährlich 6,5 Mio. Patienten. In den USA wurde bereits eine FDA-Zulassung beantragt, eine Genehmigung könnte noch im vierten Quartal 2019 erfolgen.

Im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz hat HeraMED mit der Duttenhofer Group einen führenden Vertriebspartner für den Bereich Digital Imaging gewonnen. Eine erste Order ging hier bereits ein und bald könnte HeraBEAT beim Otto-Versand oder MediaMarkt zu haben sein.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=kE72lk8_O40

Aktionär von HeraMED ist unter anderem die renommierte Mayo Clinic, eine Institution mit Sitz in Minnesota, die mehr als 4.500 Ärzte und Wissenschaftler, sowie weitere 54.000 Angestellte in 19 Krankenhäusern und fünf Bundesstaaten beschäftigt.

Für HeraMED ist HeraBEAT aber nur der Anfang. Im Stile bekannter Abonnement-Dienste wie Netflix oder Spotify will das Unternehmen mit HeraCARE einen Schwangerschaftsmanagementdienst etablieren. Dieses SaaS-basierte System wird zusammen mit der Mayo Clinic entwickelt und ist für den Heim- aber auch den Profibereich bestimmt. Hier können werdende Mütter technische Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben aber auch rund um die Uhr Zugang zu einer Hebamme. Test mit Schwangeren mit geringem Komplikationsrisiko wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Der Chairman von HeraMED Ltd. ist Dr. Ron Weinberger, der zuvor bereits Nanosonics zu einem großen Unternehmen geführt hat. Der nächste Erfolg von Weinberger könnte nun HeraMED sein. Das Unternehmen arbeitet mit der Mayo Clinic an der Entwicklung von OrionAI, welche über künstliche Intelligenz die Nutzbarkeit entsprechender FemTech-Produkte nur noch steigern dürfte. Vor diesem Hintergrund ist HeraMED mit 13,6 Mio. AUD günstig bewertet. Zudem sind circa 62 Prozent der Aktien in festen Händen. Die erwartete FDA-Zulassung dürfte in den USA zu großem Interesse führen. Mehr zu HeraMed Ltd. (WKN: A2PQND) lesen Sie hier: https://bit.ly/2mLSHku

Am 24. September teilte HeraMED mit, dass die Israel Innovation Authority und die Mayo Clinic ein Programm zur Förderung von Unternehmenskooperationen gestartet. HeraMED, deren Aktionär die Mayo Clinic ist, hat die erste Genehmigungsphase für die Subventionen erfolgreich bestanden. Ziel ist es, Mittel für die gemeinsame Entwicklung von HeraCARE und OrionAI einzusammeln. Dabei werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von 24 Monaten subventioniert.  Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht beendet, eine Genehmigung der Finanzierungen wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2kSqoQY

HeraMED teilte am 2. Oktober mit, dass man mit der brasilianischen IntMED Software Ltd. ein Kooperationsabkommen geschlossen hat. IntMED ist ein Anbieter für medizinische Software-Lösungen und Medizintechnik. Im Rahmen der Vereinbarung soll HeraMED zwei Versionen von HeraCARE in IntMEDs Software- und Technologie-Suite integrieren. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2Mj95SU


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