shareribs.com - Frankfurt 14.11.2019 - Technologiewerte zeigen sich am Donnerstagmittag weiterhin fest und widerstehen damit der Schwäche im DAX. Nordex und Bechtle sind gesucht. Die Papiere von HeraMED bewegen sich kräftig nach oben.

Der DAX korrigiert aktuell um 0,2 Prozent auf 13.198 Punkte. Hier können Covestro, Vonovia und MTU Aero zulegen, während es für RWE, Daimler und Henkel nach unten geht. Der MDAX gibt 0,1 Prozent auf 27.057 Punkte ab, der TecDAX klettert um 0,7 Prozent auf 2.983 Zähler.

Neuerliche Aussagen von US-Präsident Trump zum Handelsstreit mit China belasten heute die Stimmung. Trump, der sich gegenwärtig den Impeachment-Anhörungen im Kongress gegenübersieht, teilte mit, dass die Zölle auf chinesische Importe deutlich erhöht werden könnten, komme zu keiner baldigen Einigung im Handelsstreit. Zudem würden Zölle auch andere Länder treffen, die die USA „schlecht“ behandelten, so Trump. In der Folge wird über neue Hindernisse für die deutsche Autobranche spekuliert. Der US-Markt ist weiterhin einer der wichtigsten für die USA.

In China wurden am Donnerstag weitere Konjunkturdaten vorgelegt, die sowohl schwächer als im Vormonat ausfielen und auch unter den Erwartungen lagen. Derweil ist die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal um 0,1 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal gewachsen, erwartet wurde eine Kontraktion um 0,1 Prozent.

Vorbörslich liegen die Index-Futures an der Wall Street unter Druck, Dow Jones und NASDAQ verlieren rund 0,1 Prozent.

Im deutschen Handel verlieren Siltronic 2,2 Prozent auf 78,12 Euro, für LPKF Laser geht es um 2,2 Prozent auf 13,50 Euro nach unten. Dialog Semi geben 1,6 Prozent auf 45,62 Euro ab und Software AG büßen 1,2 Prozent auf 30,15 Euro ein.

Auf der Gewinnerseite stehen unter anderem Bechtle, die sich um 2,5 Prozent auf 116,30 Euro verbessern. Nordex klettern um 1,8 Prozent auf 12,82 Euro, für New Work geht es um 1,7 Prozent auf 276,50 Euro nach oben. Wirecard verbessern sich um 0,7 Prozent auf 121,60 Euro und RIB Software klettern um 0,6 Prozent auf 23,62 Euro.



Die Entwicklung von Smartphones hat gut ein Jahrzehnt nach dem ersten iPhone einen Punkt erreicht, an dem sich die Entwickler zunehmend schwertun, neue Designs und Eigenschaften anzubieten. Umso mehr fällt der Fokus auf die Peripherie - Geräte die im Zusammenwirken mit Smartphones überhaupt erst machbar geworden sind.

Dies ermöglicht eine Befähigung der Nutzer, die zuvor nicht möglich war. HeraMED Ltd. (WKN: A2PQND) hat mit HeraBEAT ein tragbares Doppler-Ultraschallgerät entwickelt, das werdenden Müttern das Monitoring des Fötus jederzeit erlaubt und Unsicherheitsfaktoren, die beim Arztbesuch entstehen, ausblenden. Um die angehenden Eltern nicht allein zu lassen, werden die gesammelten Daten nicht nur „unkommentiert“ dargestellt, sondern über eine App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister geteilt. Vor dem Hintergrund von bis zu 14 klinischen Sitzungen, die bei einer Schwangerschaft in den USA durchschnittlich durchgeführt werden, dürfte dies eine bedeutende Entlastung darstellen.

Die Papiere von HeraMED sind am Donnerstag in Australien massiv gestiegen - im Hoch ging es um 50 Prozent nach oben. Die Kollegen von nexttechstock.com haben in einem Beitrag zu HeraMED die Aussichten für das Unternehmen im Markt für die Gesundheit von Frauen erläutert. Studien zufolge dürfte das Volumen des globalen Marktes bis 2026 auf 54 Mrd. USD wachsen, während gleichzeitig die Digitalisierung massiv fortschreiten dürfte. Jüngst wurde auch in Deutschland das Digitale Versorgung-Gesetz (DVG) verabschiedet, das Apps auf Rezept und Videosprechstunden mit Ärzten ermöglichen soll. Damit öffnet sich für HeraMED, welche in Deutschland bereits tätig ist, ein großer Markt.

Die Technologie ist ein großer Fortschritt im Bereich der FemTech – Technologien, die sich direkt an Frauen richten. Der Markt soll im Jahr 2025 ein Volumen von 50 Mrd. USD erreichen. HeraMED hat hier bereits wesentliche Schritte vorgenommen und Vertriebsgenehmigungen in wichtigen Märkten erreicht. In Australien kooperiert HeraMED mit der Dale Group International, in Israel mit dem Vertriebspartner Teva. In Brasilien hat HeraMED eine Kooperation mit Hapvida vereinbart, welche sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Krankenversicherer ist. Hapvida verfügt über ein Netzwerk von 100 Krankenhäusern und 1.000 Kliniken und betreut jährlich 6,5 Mio. Patienten. In den USA wurde bereits eine FDA-Zulassung beantragt, eine Genehmigung könnte noch im vierten Quartal 2019 erfolgen.

Im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz hat HeraMED mit der Duttenhofer Group einen führenden Vertriebspartner für den Bereich Digital Imaging gewonnen. Eine erste Order ging hier bereits ein und bald könnte HeraBEAT beim Otto-Versand oder MediaMarkt zu haben sein.


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=EURBnVMb6Gg

Aktionär von HeraMED ist unter anderem die renommierte Mayo Clinic, eine Institution mit Sitz in Minnesota, die mehr als 4.500 Ärzte und Wissenschaftler, sowie weitere 54.000 Angestellte in 19 Krankenhäusern und fünf Bundesstaaten beschäftigt. Erst kürzlich haben die Mayo Clinic und Google eine strategische Partnerschaft für einen Zeitraum von zehn Jahren geschlossen. Die Google Cloud soll dabei der Stützpfeiler für die die digitale Transformation des Unternehmens sein.

HeraMED hat kürzlich eine neue Investorenpräsentation vorgestellt. Darin geht das Unternehmen unter anderem auf das Marktpotential ein, welches für die Nutzung der HeraCARE-Produkte in Frage kommt. Allein im 2020 wird hier mit dem Start in einigen EU-Staaten und US-Bundesstaaten mit einem addressierbaren Markt von 2 Mio. Geburten/Jahr gerechnet. Im Jahr 2021 soll das Wachstum in der EU und USA ausgeweitet werden und 6 bis 7 Mio. Schwangere erreichen. Man will sich dort auf mittlere und große Gesundheitsanbieter, sowie mittlere Versicherungsgesellschaften erreichen. Die gesamte Präsentation finden Sie hier: https://bit.ly/2qgytkM

Für HeraMED ist HeraBEAT aber nur der Anfang. Im Stile bekannter Abonnement-Dienste wie Netflix oder Spotify will das Unternehmen mit HeraCARE einen Schwangerschaftsmanagementdienst etablieren. Dieses SaaS-basierte System wird zusammen mit der Mayo Clinic entwickelt und ist für den Heim- aber auch den Profibereich bestimmt. Hier können werdende Mütter technische Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben aber auch rund um die Uhr Zugang zu einer Hebamme. Test mit Schwangeren mit geringem Komplikationsrisiko wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Der Chairman von HeraMED Ltd. ist Dr. Ron Weinberger, der zuvor bereits Nanosonics zu einem großen Unternehmen geführt hat. Der nächste Erfolg von Weinberger könnte nun HeraMED sein. Das Unternehmen arbeitet mit der Mayo Clinic an der Entwicklung von OrionAI, welche über künstliche Intelligenz die Nutzbarkeit entsprechender FemTech-Produkte nur noch steigern dürfte. Vor diesem Hintergrund ist HeraMED mit 13,6 Mio. AUD günstig bewertet. Zudem sind circa 62 Prozent der Aktien in festen Händen. Die erwartete FDA-Zulassung dürfte in den USA zu großem Interesse führen. Mehr zu HeraMed Ltd. (WKN: A2PQND) lesen Sie hier: https://bit.ly/2mLSHku

Am 24. September teilte HeraMED mit, dass die Israel Innovation Authority und die Mayo Clinic ein Programm zur Förderung von Unternehmenskooperationen gestartet. HeraMED, deren Aktionär die Mayo Clinic ist, hat die erste Genehmigungsphase für die Subventionen erfolgreich bestanden. Ziel ist es, Mittel für die gemeinsame Entwicklung von HeraCARE und OrionAI einzusammeln. Dabei werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von 24 Monaten subventioniert. Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht beendet, eine Genehmigung der Finanzierungen wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2kSqoQY

HeraMED hat am 7. November ein Update zur Studie mit Hapvida Saudi in Brasilien veröffentlicht. Die Studie startete im Februar 2019 und setzt dort seine beiden Cloud-Support-Lösungen HeraBEAT und HeraCARE Pro ein. Insgesamt finden die Lösungen nun in 15 Krankenhäusern und Klinken von Hapvida Verwendung. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/32r0Iuf

HeraMED
teilte am 2. Oktober mit, dass man mit der brasilianischen IntMED Software Ltd. ein Kooperationsabkommen geschlossen hat. IntMED ist ein Anbieter für medizinische Software-Lösungen und Medizintechnik. Im Rahmen der Vereinbarung soll HeraMED zwei Versionen von HeraCARE in IntMEDs Software- und Technologie-Suite integrieren. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2Mj95SU

HeraMED teilte am 25. Oktober mit, dass man den Markteintritt in Indien vorantreibe. Man habe eine zweite Bestellung von HeraBEAT-Geräten aus Indien erhalten. Weiterhin habe man von Consultus India eine Absichtserklärung erhalten, welche die Zusammenarbeit mit der HeraCARE Plattform integrieren soll. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/32N5NOJ


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