shareribs.com - Frankfurt / New York 06.11.2019 - Papiere von Wirecard und Dialog Semiconductor liegen am Mittwoch unter Druck. An der Wall Street zeigt sich ebenfalls ein durchwachsenes Bild.

Der DAX zeigt sich am Nachmittag seitwärts. Der schwache Handelsauftakt an der Wall Street lässt den Index von den Tageshochs abfallen. Aktuell notiert der deutsche Leitindex bei 13.150 Punkten. Papiere von Beiersdorf, MTU Aero und Vonovia verteuern sich, während es für Adidas, Covestro und Daimler nach unten geht. Der MDAX bewegt sich ebenfalls kaum und notiert bei 26.881 Zählern. Der TecDAX korrigiert um 0,1 Prozent auf 2.899 Punkte.

Der DAX erreichte im Tagesverlauf ein neues Jahreshoch, gestützt vom anhaltenden Optimismus hinsichtlich des Handelsstreits, der aber langsam nachlässt, da es keine frischen Impulse gibt. Neben Wirecard haben Adidas und BMW Zahlen vorgelegt. Der Münchner Autobauer meldete unter neuer Führung einen Anstieg des operativen Gewinns um 33 Prozent, gestützt von einer anhaltend starken Nachfrage bei SUVs. Zudem haben Einmaleffekte das Ergebnis dieses Mal nicht belastet. Der Absatz stieg um 3,6 Prozent, das EBIT belief sich auf 2,29 Mrd. Euro. Weiterhin wurde in Deutschland für September ein Wachstum beim Auftragseingang in der Industrie um 1,3 Prozent gegenüber über August gemeldet. Verglichen mit dem Vorjahresmonat steht ein Minus von 5,4 Prozent.

Der Dow Jones Index notiert nahezu unverändert bei 27.496 Punkten, die NASDAQ verliert 0,2 Prozent auf 8.415 Punkte.

Im deutschen Handel geht es für Pfeiffer Vacuum um 3,4 Prozent auf 152,90 Euro nach oben, Manz AG verbessern sich um 3,1 Prozent auf 18,76 Euro. Weiterhin verbessern sich United Internet um 3,1 Prozent auf 28,49 Euro und SMA Solar steigen um 2,8 Prozent auf 30,66 Euro.

Dem gegenüber stehen die Papiere von Dialog Semiconductor, die sich um 6,5 Prozent auf 41,12 Euro verbilligen. Der Chiphersteller meldete für das dritte Quartal ein Plus beim Nettogewinn von 47 Prozent auf 68,2 Mio. USD, der Umsatz wurde um sieben Prozent auf 409 Mio. USD ausgeweitet. Für das vierte Quartal wird ein Umsatz von 350 bis 390 Mio. USD erwartet, im Gesamtjahr soll dies dann in einem Umsatz von 1,556 Mrd. USD resultieren. Nach den Kursgewinnen in den vergangenen Monaten und den recht schwachen Aussichten für das vierte Quartal nehmen die Investoren am Mittwoch Gewinne mit.

Wirecard verlieren 1,2 Prozent auf 121,05 Euro. Der Zahlungsdienstleister hat für die ersten neun Monate des Jahres einen Gewinn von 386,7 Mio. Euro gemeldet, 53,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das EBITDA wuchs um 38,4 Prozent auf 553,1 Mio. Euro. Der konsolidierte Umsatz stieg um 36,7 Prozent auf 1,94 Mrd. Euro, das Transaktionsvolumen lag mit 124,4 Mrd. Euro um 37,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Gesamtjahr wird ein EBITDA von 765 Mio. bis 815 Mio. Euro erwartet, 2020 sollen dann 1,0 Mrd. bis 1,12 Mrd. Euro erreicht werden.

An der Wall Street zeigen sich nach einem schwachen Handelsauftakt mehr positive Vorzeichen. Papiere von Netflix verbessern sich um 0,7 Prozent auf 290,12 USD, für Google-Mutter Alphabet geht es ebenfalls nach oben.

Amazon.com verlieren 0,2 Prozent auf 1.798,64 USD, Microsoft geben 0,3 Prozent auf 144,01 USD ab, für Facebook geht es um 0,7 Prozent auf 193,08 USD nach unten.



Die Entwicklung von Smartphones hat gut ein Jahrzehnt nach dem ersten iPhone einen Punkt erreicht, an dem sich die Entwickler zunehmend schwertun, neue Designs und Eigenschaften anzubieten. Umso mehr fällt der Fokus auf die Peripherie - Geräte die im Zusammenwirken mit Smartphones überhaupt erst machbar geworden sind.

Dies ermöglicht eine Befähigung der Nutzer, die zuvor nicht möglich war. HeraMED Ltd. (WKN: A2PQND) hat mit HeraBEAT ein tragbares Doppler-Ultraschallgerät entwickelt, das werdenden Müttern das Monitoring des Fötus jederzeit erlaubt und Unsicherheitsfaktoren, die beim Arztbesuch entstehen, ausblenden. Um die angehenden Eltern nicht allein zu lassen, werden die gesammelten Daten nicht nur „unkommentiert“ dargestellt, sondern über eine App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister geteilt. Vor dem Hintergrund von bis zu 14 klinischen Sitzungen, die bei einer Schwangerschaft in den USA durchschnittlich durchgeführt werden, dürfte dies eine bedeutende Entlastung darstellen.

Die Technologie ist ein großer Fortschritt im Bereich der FemTech – Technologien, die sich direkt an Frauen richten. Der Markt soll im Jahr 2025 ein Volumen von 50 Mrd. USD erreichen. HeraMED hat hier bereits wesentliche Schritte vorgenommen und Vertriebsgenehmigungen in wichtigen Märkten erreicht. In Australien kooperiert HeraMED mit der Dale Group International, in Israel mit dem Vertriebspartner Teva. In Brasilien hat HeraMED eine Kooperation mit Hapvida vereinbart, welche sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Krankenversicherer ist. Hapvida verfügt über ein Netzwerk von 100 Krankenhäusern und 1.000 Kliniken und betreut jährlich 6,5 Mio. Patienten. In den USA wurde bereits eine FDA-Zulassung beantragt, eine Genehmigung könnte noch im vierten Quartal 2019 erfolgen.

Im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz hat HeraMED mit der Duttenhofer Group einen führenden Vertriebspartner für den Bereich Digital Imaging gewonnen. Eine erste Order ging hier bereits ein und bald könnte HeraBEAT beim Otto-Versand oder MediaMarkt zu haben sein.


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=EURBnVMb6Gg

Aktionär von HeraMED ist unter anderem die renommierte Mayo Clinic, eine Institution mit Sitz in Minnesota, die mehr als 4.500 Ärzte und Wissenschaftler, sowie weitere 54.000 Angestellte in 19 Krankenhäusern und fünf Bundesstaaten beschäftigt.

HeraMED hat kürzlich eine neue Investorenpräsentation vorgestellt. Darin geht das Unternehmen unter anderem auf das Marktpotential ein, welches für die Nutzung der HeraCARE-Produkte in Frage kommt. Allein im 2020 wird hier mit dem Start in einigen EU-Staaten und US-Bundesstaaten mit einem addressierbaren Markt von 2 Mio. Geburten/Jahr gerechnet. Im Jahr 2021 soll das Wachstum in der EU und USA ausgeweitet werden und 6 bis 7 Mio. Schwangere erreichen. Man will sich dort auf mittlere und große Gesundheitsanbieter, sowie mittlere Versicherungsgesellschaften erreichen. Die gesamte Präsentation finden Sie hier: https://bit.ly/2qgytkM

Für HeraMED ist HeraBEAT aber nur der Anfang. Im Stile bekannter Abonnement-Dienste wie Netflix oder Spotify will das Unternehmen mit HeraCARE einen Schwangerschaftsmanagementdienst etablieren. Dieses SaaS-basierte System wird zusammen mit der Mayo Clinic entwickelt und ist für den Heim- aber auch den Profibereich bestimmt. Hier können werdende Mütter technische Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben aber auch rund um die Uhr Zugang zu einer Hebamme. Test mit Schwangeren mit geringem Komplikationsrisiko wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Der Chairman von HeraMED Ltd. ist Dr. Ron Weinberger, der zuvor bereits Nanosonics zu einem großen Unternehmen geführt hat. Der nächste Erfolg von Weinberger könnte nun HeraMED sein. Das Unternehmen arbeitet mit der Mayo Clinic an der Entwicklung von OrionAI, welche über künstliche Intelligenz die Nutzbarkeit entsprechender FemTech-Produkte nur noch steigern dürfte. Vor diesem Hintergrund ist HeraMED mit 13,6 Mio. AUD günstig bewertet. Zudem sind circa 62 Prozent der Aktien in festen Händen. Die erwartete FDA-Zulassung dürfte in den USA zu großem Interesse führen. Mehr zu HeraMed Ltd. (WKN: A2PQND) lesen Sie hier: https://bit.ly/2mLSHku

Am 24. September teilte HeraMED mit, dass die Israel Innovation Authority und die Mayo Clinic ein Programm zur Förderung von Unternehmenskooperationen gestartet. HeraMED, deren Aktionär die Mayo Clinic ist, hat die erste Genehmigungsphase für die Subventionen erfolgreich bestanden. Ziel ist es, Mittel für die gemeinsame Entwicklung von HeraCARE und OrionAI einzusammeln. Dabei werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von 24 Monaten subventioniert.  Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht beendet, eine Genehmigung der Finanzierungen wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2kSqoQY

HeraMED teilte am 2. Oktober mit, dass man mit der brasilianischen IntMED Software Ltd. ein Kooperationsabkommen geschlossen hat. IntMED ist ein Anbieter für medizinische Software-Lösungen und Medizintechnik. Im Rahmen der Vereinbarung soll HeraMED zwei Versionen von HeraCARE in IntMEDs Software- und Technologie-Suite integrieren. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2Mj95SU

HeraMED teilte am 25. Oktober mit, dass man den Markteintritt in Indien vorantreibe. Man habe eine zweite Bestellung von HeraBEAT-Geräten aus Indien erhalten. Weiterhin habe man von Consultus India eine Absichtserklärung erhalten, welche die Zusammenarbeit mit der HeraCARE Plattform integrieren soll. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/32N5NOJ


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