Smith & Nephew: Forschungsergebnisse und Stellungnahmen von Fachleuten unterstreichen klinische und ästhetische Vorteile der PICO  Unterdruck-Wundtherapie zum Einmalgebrauch bei Mammaplastik und im Bereich der onkoligischen und rekontruktiven Chirurgie der Brust

Smith & Nephew (LSE:SN, NYSE:SNN), ein weltweit tätiger Anbieter im Bereich Medizinprodukte, gibt heute bekannt, dass Fachleute in der ganzen Welt den Einsatz von PICO, einer neuartigen Unterdruck-Wundtherapie (NPWT) zum Einmalgebrauch, immer stärker befürworten, da das System zur Verhinderung postoperativer Wundkomplikationen beiträgt. Bei einer unlängst von Smith & Nephew in Paris veranstalteten Tagung versammelten sich mehr als 160 europäische Fachleute aus der plastischen und onkoplastischen Chirurgie, um sich über die neuesten belegten Best-Practice-Erkenntnisse bei der Verwendung von PICO zur Verhinderung von Inzisionskomplikationen nach Brustchirurgie auszutauschen.

Inzisionskomplikationen und verzögerte Heilung sind nach der Brustchirurgie nicht ungewöhnlich und können zu vermeidbaren Wiederaufnahmen ins Krankenhaus oder verlängerten Krankenhausaufenthalten führen, die jeweils mit Konsequenzen für das Gesundheitswesen und für die Patientinnen verbunden sind. Heilungsverzögerungen sind insbesondere ein Problem bei der Brustrekonstruktion nach einer Mastektomie, bei der sich das Risiko einer chirurgischen Komplikation als viermal höher erwiesen hat als bei nicht onkologisch bedingter Brustchirurgie 1. Außerdem sollte hier eine Verzögerung von adjunktiven Therapien, wie etwa Strahlentherapie, möglichst vermieden werden.

„Nach einer Mastektomie oder Lumpektomie ist die Verhinderung einer Wundkomplikation von größter Bedeutung. Selbst geringfügige Komplikationen können die Strahlen- oder Chemotherapie verzögern, was potenziell verheerende Folgen nach sich ziehen kann. Voraussehbare Wundheilung ist jedoch nicht nur aus diesem Grund wichtig, sondern auch, um der Patientin die psychologische Belastung einer verzögerten Behandlung zu ersparen“, erklärte Dr. Jennifer Rusby, Consultant Oncoplastic Surgeon, Royal Marsden, London, Großbritannien.

Im Zusammenhang mit Brustverkleinerung wurden auch andere Probleme der Wundbehandlung und postoperative Fragen, wie etwa Narbenqualität, erörtert. Es wurden Daten aus einer multizentrischen Studie 2 mit 200 Patientinnen, die sich einer beidseitigen Brustverkleinerung unterzogen hatten, vorgelegt. Die Ergebnisse zeigten, dass mit PICO signifikant weniger Wundheilungskomplikationen auftraten als mit Standardversorgung (p=0,004) und die chirurgische Dehiszenz (eine Komplikation, bei der die Operationswunde entlang der Nahtlinie aufgeht) an Tag 21 verringerte sich um 38 Prozent von 52 (26,4 %) auf 32 (16,2 %) Patientinnen (p<0,001). Im Rahmen der Studie wurde zudem die Narbenqualität an Tag 42 und Tag 90 nach dem Eingriff geprüft. Mit PICO wurde an beiden Zeitpunkten eine signifikant bessere Narbenqualität beobachtet (p<0,001).

Klinische Komplikationen, einschließlich Infektionen an der Operationsstelle nach der Brustchirurgie, traten bei Patientinnen mit einem höheren BMI-Wert 3 ebenfalls signifikant häufiger auf, was sich einerseits auf die klinischen und ästhetischen Behandlungsergebnisse auswirkt und andererseits auch auf die Ressourcen des Krankenhauses, insbesondere durch Wiederaufnahmen und weitere postoperative Behandlung.

Professor Laurent Lantieri, Leiter der Abteilung für plastische und Rekonstruktionschirurgie am europäischen Georges-Pompidou-Krankenhaus in Paris und Diskussionsleiter, erläuterte:

„Es ist von großer Bedeutung, dass wir einige der erfahrensten und innovativ eingestellten Chirurgen auf Tagungen wie dieser zusammenbringen, um sich über praktische Erfahrungen auszutauschen, die man keiner Zeitschrift entnehmen oder auf einem großen wissenschaftlichen Kongress in Erfahrung bringen kann. Derartige interaktive Tagungen sind wichtig für die Zukunft der Weiterbildung. Wenn ich Ihnen eine Idee gebe und Sie mir eine Idee geben, dann haben wir beide zwei Ideen, und wenn wir diese Ideen austauschen, dann können wir unser Wissen verbessern, und dieses kann sogar in die künftige Praxis Eingang finden.“

Das von Smith & Nephew veranstaltete Experten Meeting zum Thema plastische Chirurgie gehört zu einer Serie von sechs für 2016 geplanten Experten Meetings. Zu den erörterten Themen gehört auch der Einsatz von NPWT in Spezialgebieten wie Orthopädie, Herz-Thorax- und Gefäßchirurgie sowie Geburtshilfe und Gynäkologie.

Bild- und Videomaterial der Tagung erhalten Sie unter:

http://www.smith-nephew.com/news-and-media/media-releases/news/expert-opinion-highlights-clinical-and-aesthetic-benefits-of-pico/

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1  Olsen, M. A., Lefta, M., Dietz, J. R., Brandt, K. E., Aft, R., Matthews, R., & Fraser, V. J. 2008. Risk factors for surgical site infection after major breast operation. J Am Coll Surg 2008;207:326–335

2  Galiano R, Djohan R, Shin J, Hudson D, Van der Hulst, Beugels J, Duteille F, Huddleston E, Cockwill J, Megginson S The effects of a single use canister-free Negative Pressure Wound Therapy (NPWT) System* on the prevention of postsurgical wound complications in patients undergoing bilateral breast reduction surgery (First presented at The British Association of Aesthetic Plastic Surgeons (BAAP’s) 30th Annual Scientific Meeting, London, September 2014)

3  Davis, G. B., Peric, M., Chan, L. S., Wong, A. K., & Sener, S. F. 2013. Identifying risk factors for surgical site infections in mastectomy patients using the NSQIP database. The American Journal of Surgery, 2013 205(2) 194–199

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Für Smith & Nephew
Rachel Cunningham
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