Mit 1.000.000 sorgenfrei in den Ruhestand gehen, ist das möglich? Aus finanzieller Hinsicht könnte das durchaus der Fall sein. Foolishe Investoren können selbst bei klassischen Entnahmeraten von 4 % mit einem Bruttoeinkommen von 40.000 Euro rechnen. Vielleicht mehr, als die gesetzliche Rente einigen im Alter ermöglicht.

Aber wie genau würde ich 1.000.000 Euro investieren, um in den Ruhestand zu gehen? Eine herausragende Frage. Meinen Ansatz kann ich ziemlich gut in einen Foolishen Artikel verpacken. Genau das werde ich jetzt tun.

Mit 1.000.000 Euro in den Ruhestand: Mein Ansatz

Wenn ich jetzt 1.000.000 Euro hätte und damit in den Ruhestand gehen würde, so wäre mein Ansatz für mich klar. Ich würde das Geld nehmen und in Dividendenaktien investieren. Allerdings nicht in irgendwelche ausschüttenden Aktien. Nein, sondern es gäbe ein paar Kriterien, die ich beachten würde.

Diversifikation und Allokation, natürlich. Im Endeffekt würde ich mir einen breiten, gewichteten Korb von Qualitätsaktien zusammenstellen. Wobei wir auch hier schon beim zweiten Punkt wären: Qualität spielt eine wichtige Rolle, damit ich nicht Gefahr laufe, ins Leere zu greifen oder dass das Geld irgendwann einmal nicht reicht.

Mit 1.000.000 Euro für den Ruhestand würde ich außerdem auf eine durchschnittliche Mindestdividendenrendite achten. Die obigen 4 % Ausschüttungsrendite sollten es auf Sicht des breiten Portfolios schon sein. Das heißt jedoch nicht, dass ich Ausschütter mit 3 % Dividendenrendite meiden würde. Nein, sondern bloß, das ich für qualitative Auszahler mit einer solchen Rendite im Gegenzug auch höhere Ausschütter in Erwägung ziehen muss. Manche Dividendenaktie besitzt selbst mit 5 % weiterhin jede Menge Qualität und Stabilität.

Zwei wichtige Zutaten dürfte ich außerdem nicht vergessen, wenn ich mit 1.000.000 Euro in den Ruhestand gehen wollte. Nämlich ein moderates Dividendenwachstum. Gerade, um langfristig moderat die Inflation auszugleichen, würde ich zumindest ein leichtes Ausschüttungswachstum zwischen 3 und 4 % pro Jahr und im Durchschnitt meines Portfolios anstreben.

Wichtig wäre mir außerdem, dass jede einzelne Aktie, in die ich investiert habe, eine starke, unternehmensorientierte Zukunft besitzt. Die Dividende ist schließlich nicht alles, sondern das Geschäftsmodell ermöglicht sie. Das wäre im Endeffekt mein Plan, um mit 1.000.000 Euro in den Ruhestand zu gehen.

Wichtige Key-Take-Aways

Wenn ich 1.000.000 Euro für einen sorgenfreien Ruhestand zur Verfügung hätte, wäre man Ansatz entsprechend klar. Dividendenaktien wären das Mittel meiner Wahl. Allerdings sind es eben nicht nur ausschüttende Aktien. Nein, in meinem Ansatz würde ich außerdem das große Ganze und das Gesamtportfolio in den Fokus rücken. Aber auch bei jeder einzelnen Aktie auf Qualität und eine solide Perspektive achten.

Mit einer Million für dieses Ziel kann man zwar eine Menge erreichen. Trotzdem sollte der Kapitaleinsatz derart bedacht sein, dass man wirklich ein nachhaltiges, solides Einkommen erzielen kann. Beides würde ich in meinem Ansatz bestmöglich zu würdigen versuchen.

Der Artikel So würde ich mit 1.000.000 Euro in den Ruhestand gehen ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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