DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die jüngsten Wohnungszukäufe und steigende Mieten haben dem Immobilienkonzern LEG im abgelaufenen Jahr zu einem deutlichen Gewinnplus verholfen. Der operative Gewinn aus dem laufenden Geschäft (FFO 1) kletterte 2021 im Jahresvergleich um 10,4 Prozent auf rund 423 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende soll um fast acht Prozent auf 4,07 Euro je Aktie steigen. Für das laufende Jahr zeigte sich der Vorstand um Konzernchef Lars von Lackum weiterhin zuversichtlich, das operative Ergebnis auf 475 Millionen bis 490 Millionen Euro zu steigern.

Vor allem in den Großstädten steigen die Mieten schon seit Jahren, inzwischen holen aber auch zahlreiche mittelgroße Städte kräftig auf. 2021 stieg die Miete auf vergleichbarer Fläche auf durchschnittlich 6,13 Euro pro Quadratmeter nach 5,94 Euro ein Jahr zuvor, wie der Konzern weiter mitteilte. Das Periodenergebnis betrug rund 1,7 Milliarden Euro nach 1,36 Milliarden Euro im Vorjahr. Das lag vor allem an einer höheren Bewertung des Immobilienbestands./mne/zb