Der CEO von Sprott Asset Management, John Ciampaglia, erwartet, dass sich die Hausse bei Uran im laufenden Jahr fortsetzt. Das berichtet www.miningnewswire.com und zitiert ein kürzlich geführtes Interview. Ciampaglia spricht dabei natürlich auch für sein eigenes Investmentvehikel: Der Physical Uranium Trust von Sprott ist der einzige börsennotierte Fonds, der in physisches Uran in Nordamerika investiert. Das in Toronto ansässige Unternehmen wurde im Juli vergangenen Jahres aufgelegt und hat sein Vermögen auf rund 1,9 Mrd. USD erhöht, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem ursprünglichen Wert von 630 Mio. USD darstellt.

Als die Anteile von Sprott nach der Gründung auf den Markt kamen, lag der Spotpreis von Uran bei etwa 30 USD/Pfund. Seitdem hat das Unternehmen mehr als 41 Millionen Pfund Uran angehäuft, was mehr als das Doppelte des ursprünglichen Bestands von 18 Millionen Pfund ist. Viele Uranunternehmen haben im Jahr 2021 beträchtlich zugelegt. Die Aktien von Cameco stiegen um 67 %, während die des NorthShore Global Uranium Mining ETF und des Global X Uranium ETF im selben Zeitraum um 81 % bzw. 58 % zulegten.

Gleichzeitig ist der Preis für das radioaktive Metall gestiegen, wobei die Daten zeigen, dass das Metall Ende Dezember bei 42 USD gehandelt wurde. Dieser Anstieg und die wachsende Akzeptanz der Kernenergie kommen mehr als ein Jahrzehnt nach der Atomkatastrophe von Fukushima.

In dem genannten Interview erklärte Ciampaglia, dass die Kernenergie für einige Länder die einzige Möglichkeit sei, ihre Ziele in Bezug auf die Treibhausgasemissionen zu erreichen, und wies darauf hin, dass die Regierungen Frankreichs, der Niederlande und der Vereinigten Staaten ihre Unterstützung für den Aufbau zusätzlicher Kapazitäten bekundet hätten. Die EU plant außerdem, die Kernenergie als grüne Energie zu bezeichnen.

Kritiker der Kernenergie weisen zwar darauf hin, dass der Aufbau neuer Kapazitäten zeitaufwändig und zu kostspielig ist. Tom Rand, geschäftsführender Gesellschafter von Arc Tern Ventures, sprach in einem Interview mit Yahoo Finance davon, dass die kleinen modularen Reaktoren, die derzeit gebaut werden, noch Jahre von einem groß angelegten Einsatz entfernt sind, der zur Reduzierung der Emissionen beitragen könnte. Der Bau eines neuen Kernkraftwerkes dauere heute mehr als ein Jahrzehnt und koste viel mehr als Solar- und Windenergie.

Anderseits ist es eine Tatsache, dass die deutschen Energieversorger im Jahr 2021 mehr Kohle verbrannt als im Vorjahr, weil die Windgeschwindigkeiten im Durchschnitt niedriger waren und die Nachfrage nach Energie gestiegen ist. Ironischerweise könnte die steigende Nachfrage nach grüner Energie den Preis für das Uran in die Höhe treiben.

Auch Goldinvest.de hat eine kleine Wette im Uran laufen. Wie es sich gehört, handelt es sich um ein Projekt in der Frühphase: Searchlight Resources (TSXV: SCLT; FRA: 2CC2). Searchlight hatte Ende vergangenen Jahres von einer großen Uran-Entdeckung am Rande des bekannten Athasbaca Basin in Saskatchewan berichtet. In diesem Frühjahr wird Searchlight Geologen auf sein Kulyk-Lake Projekt entsenden. Wir werden von den Fortschritten berichten.

 

Newsletter

 

 

Risikohinweis: Die GOLDINVEST Consulting GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf http://www.goldinvest.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Des Weiteren ersetzten sie in keinster Weise eine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Es handelt sich hier ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern ausdrücklich um werbliche / journalistische Texte. Leser, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der GOLDINVEST Consulting GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers. Der Erwerb von Wertpapieren birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der GOLDINVEST Consulting GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird jedwede Haftung für Vermögensschäden oder die inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Artikel ausdrücklich ausgeschlossen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungshinweise.

Gemäß §34b WpHG und gemäß Paragraph 48f Absatz 5 BörseG (Österreich) möchten wir darauf hinweisen, dass die GOLDINVEST Consulting GmbH, Partner, Autoren, Auftraggeber oder Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien der FYI Resources halten und somit ein Interessenskonflikt besteht. Die GOLDINVEST Consulting GmbH behält sich zudem vor, jederzeit Aktien des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können. Dies kann unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen.

Die GOLDINVEST Consulting GmbH hat aktuell eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen über welches im Rahmen des Internetangebots der GOLDINVEST Consulting GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die GOLDINVEST Consulting GmbH für Veröffentlichungen zu FYI Resources nutzt. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns empfohlenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Für die Richtigkeit der in der Publikation genannten Kurse kann keine Garantie übernommen werden.