BONN (dpa-AFX) - Die gestiegenen Energiekosten haben im ersten Halbjahr 2022 für deutlich mehr Anfragen von Verbrauchern an die Bundesnetzagentur gesorgt. Von Januar bis Ende Juni registrierte die Behörde knapp 14 300 Anfragen und damit gut 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dies geht aus dem Montag veröffentlichten neuen Verbraucher-Radar hervor. Fast 5100 Fragen entfielen allein auf Fragen zu Abschluss, Inhalt und Ende von Lieferverträgen. 2021 waren es in diesem Bereich nur gut 1800 Anfragen. Die Netzagentur riet Bürgern, sich bei individuellen Streitigkeiten mit Energielieferanten, Netzbetreibern und Messstellenbetreibern an die Schlichtungsstelle Energie in Berlin zu wenden. Eine Schlichtung sei für Verbraucherinnen und Verbraucher kostenfrei./tob/DP/mis