Selbst bei den erfolgreichsten Stiftungsfonds sinken tendenziell die Ausschüttungen. Dieser Entwicklung liegen mehrere Faktoren zugrunde. Klar ist: Stiftungsportfolios und die darin vertretenen Stiftungsfonds müssen sich weiterentwickeln.

Vor 30 Jahren hieß ein beliebter Stiftungsfonds noch Bundesschatzbrief – wahlweise Typ A oder B. Bei Kauf und Rückgabe bei der Finanzagentur entstanden keine Kosten, dank nicht erfolgter Notierung gab es kein Kursrisiko, mehr Mündelsicherheit ging nicht. Nehmen wir als Beispielszeitraum 1995. In jenem Jahr ausgegeben rentierte der Schatzbrief für den über sieben Jahre laufenden Typ B mit Stufenzins 7,9% p.a. Diese Zeiten sind vorbei, Stiftungen müssen ihr liquides Vermögen heute ungleich aufwändiger bewirtschaften. Das ist für Groß-Stiftungen mit professionellem Anlagemanagement natürlich darstellbar, die Portfoliokonstruktion kann entlang der Vorgaben des oder der Stifter erfolgen und die unterschiedlichen Assetklassen und Fondsangebote passgenau komponieren. Doch wie soll die Mehrzahl der kleinen und mittleren Stiftungen vorgehen, die sich kein eigenes Fondsmanagement leisten können? An dieser Stelle kommen Stiftungsfonds ins Spiel, die wertvolle Dienste leisten können – wenn denn die Ausschüttung stimmt.



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Quelle: Fondsdiscount.de