BERLIN (dpa-AFX) - Bei dem jahrelangen starken Anstieg der Mieten in Berlin zeichnet sich einer Studie zufolge ein Ende ab. Bei Neuverträgen haben Vermieter im vergangenen Jahr im Mittel 10,45 Euro kalt je Quadratmeter verlangt, 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus dem Immobilienmarktbericht der Investitionsbank hervorgeht. Das ist der geringste Anstieg seit Jahren. Es wurden auch wieder etwas mehr Wohnungen für weniger als 7 Euro angeboten. In der Innenstadt wurden aber nahezu flächendeckend 12 Euro verlangt.

Schneller als in Berlin sind die Mieten im Umland gestiegen. Dort wurden Wohnungen im Mittel für 9,47 Euro kalt je Quadratmeter inseriert, 4,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Über 10 Euro liegen Kommunen wie Wandlitz, Teltow und Potsdam./bf/DP/mis