Die äußerst volatile Phase begann mit dem Corona-Crash im März, gefolgt von einem langsamen Comeback und einem Sommer, in dem Deutschlands Aktienindex Nr. 1 meistens seitwärts verlief.

Mit der Meldung von einem Durchbruch bei der Impfstoff-Entwicklung folgten in dieser Woche neue Kurssprünge. Für Jörg Rosowski eine absehbare Entwicklung: „Es ist eine rationale Reaktion des Marktes“, sagt der Chef der weltweit ersten Wertpapiersuchmaschine Algooo. „Dabei gibt es aber reichlich weitere kursbewegende Einflussfaktoren wie Kauf- und Verkaufsprogramme. Shortseller müssen ihre Fehl-Positionierung wieder eindecken et cetera. Irrational reagiert in der Regel der Anleger und nicht die Börse. Das Thema kann komplex sein, muss es aber nicht.“

Das Dilemma vieler Anleger: In Boomphasen will jeder mit dabei sein und nichts verpassen, im Abschwung will man sich vor allzu großen Einbrüchen schützen. „Volatile Phasen können von den Anlegern als emotional sehr anstrengend empfunden werden“, sagt Rosowski. „Entweder durch tatsächlich erlittene Verluste oder auch durch nicht erzielte Gewinne und damit dem Stress, nicht bei der Börsenerholung dabei gewesen zu sein.“

Neue Technologien wie die Algooo-Suchmaschine erlaubt es Anlegern, genau das richtige Maß an Risiko zu finden. Nachdem der Nutzer seine Präferenzen eingegeben hat, fängt der Algorithmus an zu arbeiten und ein Portfolio zusammenzustellen. Dabei werden neben Milliarden potenzieller Anlagemöglichkeiten auch Kriterien wie die individuelle Krisenfestigkeit untersucht. „Der Anleger kann bei Algooo sehen, wie sich das Portfolio während der jeweiligen Krisen verhalten hat und wie es sich nach der Krise erholt hat“, erklärt Rosowski. „Damit gibt es eine transparente und nachvollziehbare Grundlage, für welche Portfolio-Mischung er sich entscheidet. Wir nennen das den Robustheits- und Erholungscheck. Das kann dann zu einem stressfreien Umgang führen.“

Denn wann die nächste Krise kommt, kann niemand wissen. „Jede Krise hat eine andere Ursache. Das Muster ist aber, dass unter anderem Aktienindizes in der Regel fallen und Verluste verursachen“, so Rosowski. „Hat also ein gesuchtes Portfolio bereits mehrere, ganz unterschiedliche Krisen überstanden, so ist die Wahrscheinlichkeit, auch die nächste Krise zu überstehen, statistisch betrachtet höher. Damit ist jede Krise im Grunde nicht mehr als ein ganz normales Ereignis.“

Wer seine Anlageentscheidung der Künstlichen Intelligenz überlässt, der braucht sich keine Gedanken um einen Impfstoff oder die Präsidentschaftswahl in den USA machen. Denn die Software kennt keine Emotionen. „Solche Ereignisse sind für die Technologie nur Datenpunkte, es besteht kein emotionaler Bezug zu diesen Themen. Für den Algorithmus ist das lediglich ein neutrales, negatives oder positives Ereignis mehr, welches verarbeitet werden kann und in die Auswahl einfließt.“

Interessierte Anleger können ihr Depot bei Algooo kostenlos checken lassen, verdeckte Kosten aufspüren und die für sie optimalen Anlageprodukte aufspüren. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Autor: Julian Schick, wallstreet:online Zentralredaktion