NEW YORK (dpa-AFX) - Infolge der starken Konkurrenz stellt sich der US-Telekomkonzern Verizon auf eine rückläufige Geschäftsentwicklung ein. Er korrigierte seine Jahresziele deshalb erneut nach unten. Sowohl beim Serviceumsatz als auch dem bereinigten operativen Ergebnis (Ebitda) rechnet das Management mittlerweile mit zurückgehenden bis stagnierenden Werten, wie der T-Mobile-US-Wettbewerber am Freitag in New York mitteilte. Das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) dürfte zudem mit 5,10 bis 5,25 US-Dollar ebenfalls niedriger ausfallen als bislang angenommen. Im vorbörslichen Handel fiel die Verizon-Aktie um fast 3 Prozent und zog Titel von Rivalen mit nach unten.

Bereits das zweite Quartal gestaltete sich bei Verizon schwierig: So ging der Serviceerlös mit Internet und Telefonaten in Mobilfunk und Breitbandnetz verglichen mit dem Vorjahr um 3,9 Prozent auf 27,1 Milliarden Dollar (26,55 Mrd Euro) zurück. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verdiente Verizon in dem Zeitraum mit 11,9 Milliarden Dollar 2,6 Prozent weniger. Abgesehen von dem Verkauf von Verizon Media und der Inflation belasteten dabei höhere Werbekampagnen für Mobilfunk-Angebote zugunsten der Kunden sowie rückläufige Festnetz-Verträge. Unter dem Strich reduzierte sich der Gewinn um fast 11 Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar./ngu/men/mis