Bei der TeamViewer-Aktie (WKN: A2YN90) sind die Aktienrückkäufe weiterhin ein heißes Thema. Das Management lässt uns auf Wochenbasis in die Karten der Rückkäufe blicken. Dabei haben wir erkannt, dass die ersten Wochen bereits genutzt worden sind, um mit einem hohen Volumen die Saison der Rückkäufe zu starten. In Anbetracht der günstigen Bewertung ist das nicht verkehrt, um Mehrwerte für die Investoren zu schaffen.

Auch für die letzte Woche gibt es erneut einen Rückblick. Hier erkennen wir, dass sich das Momentum ein wenig verlangsamt hat, vor allem zu preiswerteren Konditionen. Lass uns im Folgenden einmal schauen, wie der Tech-Akteur eigene Wertpapiere zwischen dem 7. und 11. März gekauft hat.

TeamViewer-Aktie: Weniger Aktienrückkäufe?

Wie wir mit Blick auf diesen Zeitraum erkennen können, sind die Kaufkurse jedenfalls noch preiswerter gewesen. So kaufte das Unternehmen selbst zu einem Kursniveau zwischen 11,64 und 12,26 Euro eigene Aktien zurück. Wobei das gekaufte Volumen weniger war als in den Vorwochen. Damals betrug die Spanne zwischen 162.851 ausstehender Aktien und 221.659 Aktien, die an jeweils einem einzigen Tag gekauft worden sind.

Insgesamt kaufte das Management der TeamViewer-Aktie 1.021.573 eigene Aktien, was ebenfalls weniger gewesen war. Zu einem durchschnittlichen Kursniveau von ca. 11,97 Euro sind ca. 12 Mio. Euro in den Rückkauf eigener Aktien geflossen. Auch das ist vergleichsweise wenig: In der Vorwoche hat das Management ca. 1,46 Mio. Aktien gekauft, und das zu einem durchschnittlichen Kursniveau von über 13 Euro je Aktie. Mehr zu noch günstigeren Konditionen wäre natürlich besser.

Trotzdem dürfen wir nicht vergessen, dass das lediglich eine Momentaufnahme bei der TeamViewer-Aktie ist. Insgesamt gilt, dass günstige Rückkäufe jedoch einen größeren Effekt hätten als teurere. Wobei die Bewertungslage gemessen an den Rekordhochs auf diesem Niveau sowieso sehr preiswert erscheint. Vielleicht möchte das Management auch einfach die Möglichkeit wahren, zu noch günstigeren Kursen kaufen zu können, sollten sie sich zum Beispiel durch den Ukraine-Konflikt ergeben.

Günstiges Timing insgesamt

Die Aktienrückkäufe bei der TeamViewer-Aktie erfolgen jedoch insgesamt zu einem günstigen Zeitpunkt. Zu einem Wochenkurs von unter 12 Euro zu kaufen führt dazu, dass mit diesem Kapital wirklich Mehrwerte für die Investoren geschaffen werden können. So machen die Rückkäufe gewiss Sinn und reduzieren den Anteil ausstehender Aktien zu günstigen Kaufkursen.

Wir werden voraussichtlich weiterhin auf dem Laufenden gehalten, was das Management der TeamViewer-Aktie auf Wochenbasis macht. Insgesamt ist das Timing jedenfalls sehr solide, was diese Kapitalmaßnahme mit einem Gesamtvolumen von bis zu 300 Mio. Euro angeht.

Der Artikel TeamViewer-Aktie: Pulver verschossen?! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von TeamViewer. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Motley Fool Deutschland 2022

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)


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