Tech-Aktien haben den schlechtesten Start seit dem Jahre 2016 erwischt. Wie die US-Nachrichtenagentur Bloomberg es zusammenfasste, sei der NASDAQ 100 innerhalb der ersten Wochen um ca. 4 % eingebrochen. Seit nun sechs Jahren hat es solch eine durchwachsene Performance zum Auftakt nicht mehr gegeben.

Ob wir daran etwas für das Börsenjahr 2022 ableiten können, das ist natürlich eine andere Frage. Fest steht jedenfalls: Der NASDAQ 100 hat sich seit dem Corona-Crash vor ca. zwei Jahren mehr als verdoppelt. Der S&P 500 kommt ebenfalls auf eine Kursverdopplung innerhalb dieses Zeitraums. Entsprechend ist etwas Volatilität vielleicht eine Variante.

Allerdings dürfen wir eines nicht vergessen: Volatilität in beide Richtungen hat ihre Reize. Blicken wir entsprechend auf die Chancenseite dieser ersten Erkenntnis.

Tech-Aktien: Es geht noch viel schlechter!

Haben Tech-Aktien in Summe den schlechtesten Jahresstart seit dem Jahre 2016 erwischt? Möglich. Aber es geht noch bedeutend schlechter. Wenn wir uns beispielsweise Cathie Woods Ark Innovation ETF ansehen, so erkennen wir: Der Fonds hat sich im Börsenwert inzwischen halbiert. Zwar nicht in den wenigen Tagen dieses Börsenjahres, aber binnen Jahresfrist.

Der Fonds der Starinvestorin kommt in den wenigen Handelstagen dieses Jahres bereits auf ein zweistelliges, prozentuales Minus. Oder anders ausgedrückt: Die Tech-Aktien, auf die sich Cathie Wood konzentriert, sind noch einmal deutlich schwächer als die des breiteren NASDAQ 100.

Wenn wir das weiterdenken und einzelne Performances von -50 % oder sogar -70 % oder mehr bedenken, so sollten wir eines betonen: Die Chancen hinter der Volatilität. Trend- und wachstumsstarke Aktien sind unternehmensorientiert plötzlich nicht mehr uninteressanter. Nein, sondern sie sind nach starken Börsenjahren jetzt bloß wieder günstiger. Und genau das kann langfristig die Chance auf eine solide Rendite erhöhen. Zumindest, wenn das operative Wachstum bestehen bleibt und es mittel- bis langfristig auch ein Gewinnwachstum gibt.

Weder ein Jahr noch der Jahresstart, noch der Aktienkurs zählen

Die wichtigste Erkenntnis ist daher eigentlich: Weder einzelne Jahre zählen noch ein gemischter Jahresstart. Eigentlich zählt nicht einmal der Aktienkurs. Wobei das das Barometer ist, das wir alltäglich sehen können, und das deshalb für Investoren doch eine gewisse alltägliche Relevanz besitzt.

Wichtig ist jedoch, den Blick hinter die Aktien nicht zu vergessen. Egal was Tech-Aktien in diesem Jahr machen und wie tief sie fallen: Genau das beinhaltet einige günstige Chancen, die langfristig mit weiterem Wachstum und steigenden Gewinnen den Markt schlagen können.

Vielleicht sollten wir uns wieder vermehrt darauf konzentrieren, anstatt auf kurzfristige Dinge. Wie gesagt: Jede Marktphase hat ihre guten Seiten und ihre Chancen. Das gilt auch bei Tech-Aktien, die derzeit einen schlechten Jahresstart erleben. Oder bereits in der zweiten Jahreshälfte des Börsenjahres 2021 signifikant unter die Räder gekommen sind.

Der Artikel Tech-Aktien: Schlechtester Start seit 2016! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)


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