Die bereits am gestrigen Donnerstag (02.07.) veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten für Juni wurden von den Marktakteuren im Vorfeld mit großer Spannung erwartet, sind sie doch ein eminent wichtiger konjunktureller Gradmesser. Nach einer Reihe robust ausgefallener Konjunkturdaten sollte der US-Arbeitsmarkbericht für Juni das „i-Tüpfelchen“ darstellen und der Erholungsbewegung an den Aktienmärkten weiteren Auftrieb geben. Und die frischen Daten konnten sich in der Tat sehen lassen. Insbesondere die deutlich über den Erwartungen liegend veröffentlichte Zahl der neugeschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft sorgte für eine gewisse Euphorie am Markt und trieb die Aktienkurse an.

Tesla-Aktie sprengt die charttechnischen Ketten

Bereits zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung zur Tesla-Aktie (WKN: A1CX3T ISIN: US88160R1014 Ticker-Symbol: TL0) vom 10.06. machte die Aktie erste Anstalten, sich der psychologisch eminent wichtigen 1.000er Marke zu nähern. In der Folgezeit entbrannte ein zähes Ringen um diese Zone, doch zunächst verpasste es die Aktie, sich entscheidend von dieser Marke zu lösen. Vorstöße verpufften im Bereich von 1.025 US-Dollar. Auf der Unterseite entwickelte sich jedoch kein signifikantes Abwärtsmomentum, sodass es unter charttechnischen Aspekten und vor dem Hintergrund des intakten Aufwärtstrends eigentlich nur eine Frage der Zeit war, dass die Aktie den entscheidenden Vorstoß lancieren würde…

Fundamentales Umfeld treibt den Tesla-Kurs

Nicht nur der Gesamtmarkt spielte mit, auch von Seiten des Unternehmens gab es zuletzt eine robuste Nachrichtenlage, die dem Aktienkurs weiteren Antrieb gab. Tesla gab kürzlich die Verkaufszahlen für das Juni-Quartal bekannt und konnte damit die Markterwartungen deutlich überbieten. Der Autobauer verkaufte zwischen April und Juni 90.650 Einheiten und pulverisierte damit sämtliche Prognosen.

Wie könnte es nun aus charttechnischer Sicht weitergehen?

Der Ausbruch über die 1.000er Marke hat der Aktie ein frisches Kaufsignal beschert, das sofort seine Wirkung entfalten konnte. Ausbruchssituationen sind bekanntlich eine fragile Angelegenheit. Insofern war es eminent wichtig, dass es der Aktie danach zügig gelang, sich von der 1.000er Marke entscheidend zu lösen. Mit knapp 1.228 US-Dollar markierte die Aktie bereits ein imposantes 52-Wochen-Hoch. Dieses exponierte Kursniveau macht die Aktie natürlich anfällig für Gewinnmitnahmen. Ein Rücksetzer käme somit nicht wirklich überraschend. Wichtig ist jedoch, dass sich Rücksetzer idealerweise oberhalb von 1.000 US-Dollar abspielen. Unter die 900 US-Dollar sollte es jedoch nicht mehr gehen, anderenfalls wäre eine Neubewertung der Lage erforderlich.

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