Das Thema Rente ist und bleibt wohl heiß diskutiert. Es geht für die meisten, wenn nicht abstrahierbar auf alle, um die Frage, wie lange ein Erwerbsleben dauern kann. Oder vielleicht auch darf. Und wie realistisch solche Pläne sind.

Was wir zum Thema Rente jedenfalls sagen können, ist, dass es definitiv nicht besser wird. Auch in Anbetracht des unterschwellig schon heute auflodernden Wahlkampfes gibt es erste Wasserstandsmeldungen, wohin sich die Rente bewegen könnte. Der Tenor, schon jetzt: Besser wird es garantiert nicht. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Foolishe Rentner wissen sollten.

Thema Rente: Besser beziehungsweise kürzer wird’s nicht

Wie wir mit Blick auf aktuelle Schlagzeilen feststellen können, hat sich unter anderem Armin Laschet als potenzieller Kanzlerkandidat beim Thema Rente inzwischen positioniert. Seiner Ansicht nach könnte es jetzt ratsam sein, erneut ein größeres Fass aufzumachen, idealerweise alle Parteien ins Boot zu holen und über die Rente gegebenenfalls auch mithilfe einer Kommission zu sprechen. Sein Tenor: Die Lebensarbeitszeit muss an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Oder, übersetzt: Rente erst später, wenn wir immer älter werden.

Dabei soll zwar ein Konsens angestrebt werden. Aber, mal ehrlich: Mit Blick auf die derzeitige Rente mit 67 und einer potenziellen Kopplung an eine ausgedehntere Lebensarbeitszeit dürfte zumindest ein gesellschaftlicher Konsens kaum Raum finden.

Auch andere Pläne gibt es, mal mehr, mal weniger konkret formuliert. Beim Thema Rente wollen insbesondere die sozialdemokratischen Parteien augenscheinlich das Niveau sichern. Wie? Ein Fragezeichen. Genauso wie die Frage, ob das derzeitige Niveau der Rente überhaupt im Durchschnitt ausreichend ist.

Immerhin, die FDP ist grundsätzlich nicht abgeneigt, was eine größere Neuordnung beim Thema Rente angeht. Damit könnte Laschet zumindest ein paar Freunde gewinnen. Die Liberalen bringen außerdem eine Aktienrente ins Spiel … allerdings auf gesetzlicher Basis. Das klingt ebenfalls abenteuerlich. Zeigt jedoch, dass die Planung der Altersvorsorge zukünftig mit Rendite passieren könnte.

Das, was ich hiervon mitnehme

Beim Thema Rente zeichnet sich für mich jedenfalls immer mehr ein Tenor ab: Früher wird’s nicht, eher noch später. Mit meinen gerade einmal 30 Jahren dürfte, bis das Thema relevant wird, außerdem noch viel Bewegung hier reinkommen. Auch dabei scheint sich abzuzeichnen, dass es besser nicht werden dürfte. Wobei das natürlich demografischer Natur ist und die Rente natürlich auch bloß ein Ergebnis der jeweiligen Beitragszahler und Ansprüche.

Trotzdem zeigt sich mir damit umso mehr, wie wichtig es ist, privat vorzusorgen. Zumindest, wenn man sich nicht auf die ungewisse Reise beim Thema Rente einlassen möchte. Sowie vielleicht die Chance haben will, mit etwas mehr Selbstbestimmung zu entscheiden, wann mit dem Erwerbsleben Schluss ist. Vielleicht auch, weil es im Alter einfach nicht mehr geht.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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