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Thyssenkrupp-Chef erteilt Kunstnamen Absage: 'Kam nicht infrage'

12:50 Uhr 28.02.2019

ESSEN(dpa-AFX) - Thyssenkrupp -Chef Guido Kerkhoff hat möglichen Kunstnamen bei der geplanten Teilung des Konzerns eine Absage erteilt. "Das kam für uns nie infrage", sagte Kerkhoff am Mittwochabend in Düsseldorf. Beide Unternehmen sollen vielmehr den Namen Thyssenkrupp tragen. Bereits zum Ende des laufenden Geschäftsjahres 2018/2019 (30.9.) soll die Aufteilung des Unternehmens in die Bereiche "Thyssenkrupp Materials" und "Thyssenkrupp Industrials" faktisch vollzogen sein. Anfang 2020 soll die Hauptversammlung dem Vorhaben dann noch zustimmen.

In einer extra in einem Container vor der Essener Konzernzentrale eingerichteten Gaststätte sollen die Mitarbeiter auf die Neuordnung vorbereitet werden. "Das ist eine Kneipe, in der Klartext gesprochen wird", kündigte Kerkhoff an. Das gebrauchte Mobiliar im Stil des "gelsenkirchener Barocks" habe der Konzern günstig bei Ebay erstanden. Die 60 Besucher fassende Kneipe mit dem Namen "Q3" sei nach der bislang nicht verwirklichten Fortbildungsakademie des Konzerns benannt worden. Geöffnet sei die Kneipe an Werktagen ab 16.00 Uhr - allerdings nur für die eigenen Beschäftigten.

Bis zum Sommer soll jeder Mitarbeiter erfahren, bei welchem der beiden Unternehmensteile er künftig beschäftigt sein wird. "Die Teilung wird nicht dazu führen, dass Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren", versicherte Kerkhoff. Auch er wolle künftig weiter bei einem der beiden Unternehmensteile arbeiten. "Ich möchte gern weiter machen", versicherte der Manager, der seinen Posten im Herbst vergangenen Jahres nach dem überraschenden Rücktritt von Konzernchef Heinrich Hiesinger übernommen hatte./uta/DP/mis

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