WASHINGTON (dpa-AFX) - Ein seit vielen Jahren im Iran vermisster US-Bürger, der Berichten zufolge ein FBI-Agent gewesen sein soll, ist nach Angaben seiner Familie tot. US-Präsident Donald Trump erklärte jedoch, er "akzeptiere" die Schlussfolgerung nicht, wonach Robert Levinson tot sei. Er räumte am Mittwochabend (Ortszeit) jedoch im Weißen Haus ein: "Es sieht nicht gut aus." Levinson sei seit langer Zeit krank gewesen, sagte Trump. "Er war ein guter Mann", sagte Trump und drückte der Familie des vor 13 Jahren im Iran verschwundenen Levinson sein Mitgefühl aus.

Die Familie erklärte "mit schwerem Herzen" in einer über Twitter verbreiteten Stellungnahme, Erkenntnisse von US-Beamten ließen darauf schließen, dass er in iranischer Haft gestorben sei. Die Familie machte die "grausamen, herzlosen Handlungen des iranischen Regimes" für seinen Tod verantwortlich. Die Familie dankte der Regierung und der US-Bundespolizei FBI für ihre Bemühungen um seine Freilassung. Levinson werde immer zum FBI gehören, schrieb die Familie. Die US-Regierung hat nicht bestätigt, dass Levinson als Agent im Iran war./jbz/DP/zb