Die Corona-Pandemie hält die Börsen mit wechselnder Intensität in Atem. Jede Entspannung wurde und wird mit Zuversicht honoriert, während jede Verschärfung der Krise Ängste schürte und auch weiterhin schürt, wie die jüngste Entwicklung einmal mehr zeigt. Zu den Branchen, die von der Pandemie besonders betroffen sind, gehört der Reise- und Luftfahrtbereich. So wanken die Aktie der beiden heutigen Protogonisten zwischen Hoffen und Bangen. Zuletzt kehrte das Bangen zurück… Schauen wir zunächst auf die Aktie des Reise- und Touristikkonzerns TUI (WKN: TUAG00 | ISIN: DE000TUAG000 | Ticker-Symbol: TUI1). Der Wert geriet zuletzt erneut unter Druck.

Die Entwicklungen der Pandemie in den (verbliebenen) Urlaubsregionen lässt die Sorgen in Bezug auf die TUI-Aktie unter Anlegern wieder hochkochen. Der Wert zählte in den vergangenen Wochen nicht gerade zu den Highflyern, doch installierte sich Ende Mai eine veritable Erholungsrally, die die TUI-Aktie noch einmal bis in den Bereich von 7,0 Euro führte. Ein (vorerst) letztes Aufbäumen, wie sich mittlerweile zeigt. Von den Kursregionen um 7,0 Euro kann die Aktie in der aktuellen Phase nur träumen. Gegenwärtig geht es schlichtweg um Schadensbegrenzung. Das Chartbild trübte sich in der letzten Zeit massiv ein. Nach dem Bruch der massiven Unterstützung im Bereich von 4,9 / 4,5 Euro geriet zügig die psychologisch relevante Marke von 4,0 Euro unter Druck. Wohl nur der robusten Verfassung des Gesamtmarktes war es zu verdanken, dass der Bereich zunächst verteidigt werden konnte. Mittlerweile sind am Gesamtmarkt Konsolidierungstendenzen zu beobachten und diese hinterließen auch gleich bei der TUI-Aktie Spuren. Die 4,0 Euro-Marke ging verloren. Damit rückt nun unweigerlich der Bereich 2,7 / 2,4 Euro in den Fokus. Nur ein rasches Comeback der Aktie oberhalb von 4,0 Euro kann das Chartbild entspannen.

Die Aktie der Deutschen Lufthansa (WKN: 823212 | ISIN: DE0008232125 | Ticker-Symbol: LHA) ringt in diesen Tagen ebenfalls nach einem Boden.

Mitte Juni lief die Lufthansa-Aktie noch über die Marke von 12,0 Euro. Aktuell ringt sie um ihre eminent wichtige Unterstützung bei 8,0 Euro. Diese wirkt bereits angeschlagen, doch noch ist der Bruch nicht als signifikant einzustufen. Ein rasches Zurücklaufen des Kurses über die 8,0 Euro würde das Chartbild bereits leicht entspannen, dennoch droht unter charttechnischen Aspekten der Test des aktuellen 52-Wochen-Tiefs im Bereich von 7,0 Euro.

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