Der Ukraine-Konflikt, Inflation und die Möglichkeit, mein passives Einkommen zu steigern, führen dazu, dass ich meinen REIT-Einsatz jetzt erhöhe. Gemeint ist damit das Geld, das ich in Real Estate Investment Trusts investiert habe. Inzwischen haben diese Investitionen ein größeres Volumen erreicht.

Lass uns das jedoch noch ein wenig näher ausführen. Hier sind die drei Gründe im Detail, warum jetzt ein guter Zeitpunkt ist, um in so manchen REIT zu investieren. Wobei man als Foolisher Investor gerade beim Thema Inflation nicht unbedingt vorschnell agieren sollte. Zumindest nicht bei jedem Real Estate Investment Trust.

Ukraine-Konflikt: Guter Zeitpunkt für mehr REIT-Einsatz?

Ein erster Anlass ist der Ukraine-Konflikt, weshalb ich meinen REIT-Einsatz erhöhen möchte. Die Aktienmärkte zeigen sich aufgrund der Unsicherheit volatil. In Teilen auch zu Recht, was das allgemeine Marktumfeld, das von einem militärischen Konflikt geprägt ist, angeht. Trotzdem können wir sagen: Sehr viele Real Estate Investment Trusts besitzen kaum einen Anknüpfungspunkt dazu.

Oder man kann ihn umgehen. So existieren viele Real Estate Investment Trusts, die ein regional begrenztes Portfolio haben. US-Schwerpunkt, Deutschland-Fokus? All das ist möglich, und das auf einer diversifizierten Basis. Insofern hängt der operative Erfolg dieser Immobiliengesellschaften lediglich von diesen Märkten ab und nicht von dem Konflikt.

Für mich ist das ein erster Grund, warum ich selektiv meinen REIT-Einsatz erhöhe. Solide, zeitlose Renditen, starke Dividenden und teilweise sogar Wachstum ist möglich, ohne dass der Konflikt das beeinflusst.

Inflation: Möglichkeiten zum Ausgleich

Zudem erhöhe ich meinen REIT-Einsatz, weil ich mir etwas Ausgleich für die Inflation wünsche. Im Moment ist die regelmäßige Teuerung eine fixe Baustelle. Ausgleich muss her. Zwar ist das in Teilen selbst mit 5 % Dividendenrendite schwierig. Allerdings glaube ich, dass solche Inflationsraten nicht auf Dauer bleiben werden. Zumal sie noch primär von Energiepreisen getrieben werden.

Mit REITs kann ich zumindest einen Ausgleich erhalten. Wertstabilität durch den Immobilienfokus ist für mich ein Qualitätsmerkmal. Zwar gilt es auch die Folgen zu berücksichtigen. Steigende Zinsen durch die Inflation können unter anderem stark verschuldete Real Estate Investment Trusts härter treffen. Oder solche Kandidaten, die weder über starkes Wachstum verfügen noch über eine besonders hohe Dividendenrendite. Aber auch hier kann man letztlich selektiv agieren.

Meinen REIT-Einsatz erhöhe ich jedoch bei steigenden Zeitpunkten konsequent und nicht nur punktuell. Mit steigenden Zinsraten kann es sein, dass ich viel Qualität mittelfristig mit noch höheren Dividendenrenditen erhalte. Auch das möchte ich natürlich haben.

Meinen REIT-Einsatz erhöhen: Immer besser als nix!

Zu guter Letzt erhöhe ich jetzt meinen REIT-Einsatz, weil ich überzeugt bin: Auf 10 Jahre, 15 Jahre oder sogar noch länger sind die Investitionen besser als nix. Mit Dividendenrenditen von teilweise 5 % oder mehr erhalte ich regelmäßige Renditen.

Auch um mein Cashpolster defensiv, wertgeschützt und mit einem Fokus auf solide Renditen zu investieren, lege ich weiteres Geld in Real Estate Investment Trusts an. Wobei ich die Chancen streue: Wachstum, Qualität und defensive Klasse kann ich abbilden.

Der Artikel Ukraine, Inflation & passives Einkommen: 3 Gründe, warum ich jetzt meinen REIT-Einsatz erhöhe ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

Unsere Top-Aktie für das Jahr 2022

Es gibt ein Unternehmen, dessen Name zurzeit bei den Analysten von The Motley Fool sehr, sehr häufig fällt. Es ist für uns DIE Top-Investition für das Jahr 2022.

Du könntest ebenfalls davon profitieren. Dafür muss man zunächst alles über dieses einzigartige Unternehmen wissen. Deshalb haben wir jetzt einen kostenlosen Spezialreport zusammengestellt, der dieses Unternehmen detailliert vorstellt.

Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Motley Fool Deutschland 2022

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)


Jetzt den vollständigen Artikel lesen