Das Wertpapier des deutschen Chemieunternehmens BASF gerät durch die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine massiv unter Druck. Seit Beginn des Krieges stürzte die Aktie um etwa 15 Prozent ab.

BASF hat mit Windershall Dea eine 67-Prozent-Beteiligung in der Gas- und Ölproduktion, die auch in Russland aktiv ist. Als Reaktion teilt das Chemieunternehmen mit, die Situation sorgfältig zu prüfen und rechtliche Aspekte zu analysieren. "Das Fundament unserer Arbeit in Russland ist in den Grundfesten erschüttert worden", sagte der CEO Mario Mehren.

Mittlerweile ist Vorsicht geboten, da unter anderem die US-Bank JPMorgen das Kursziel der Aktie um 3,50 Euro auf 76,50 Euro gesenkt hat. Die Einstufung beließ das Geldinstitut auf "Overweight". Gründe dafür sind veröffentlichte Geschäftszahlen und die globalen Lieferkettenprobleme der Branche.

Obwohl die Aktie am Mittwoch grün notiert, muss mit weiteren Rücksetzern gerechnet werden. Aktuell wird die Aktie für 56,70 Euro gehandelt und ist bei Anlegern gefragt. Zeitweise stellte sich am Handelstag ein Plus von 2,34 Prozent ein. Investoren sollten die aktuellen Kursentwicklungen genaustens beobachten und nötigenfalls ein Stop-Loss einsetzten.

Autorin: Maria Windisch, wallstreet:online Zentralredaktion


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