NEW YORK (dpa-AFX) - Der Klimawandel betrifft nach den Worten von UN-Generalsekretär António Guterres Frauen und Mädchen überdurchschnittlich und behindert den Weg zu vollständiger Gleichberechtigung. "Frauen und Mädchen überall sind von größten Gefahren und tiefstem Leid bedroht", sagte Guterres am Montag in New York zum Auftakt der 66. Konferenz der UN-Frauenrechtskommission (CSW). "Frauen und Mädchen überall handeln, um die Krise bei Klima und Natur anzugehen. Und überall sind Frauen und Mädchen weiterhin zu einem großen Teil von den Räumen ausgeschlossen, in denen Entscheidungen getroffen werden."

Wenn es um Entscheidungen in Hinblick auf die Nutzung von Land, Verschmutzung, Konservierung oder Herangehensweisen an die Klimakrise gehe, würden die Bedürfnisse und Interessen von Frauen zu oft ignoriert, warnte UN-Chef Guterres. So hätten beispielsweise auch nur rund 15 Prozent der weltweiten Umweltministerien Frauen an der Spitze. "Wir leben immer noch mit den Ergebnissen von Jahrtausenden des Patriarchats, das Frauen ausgeschlossen hat und verhindert hat, das man ihre Stimmen hören kann. Aber ohne die Beiträge aller können wir unsere Ziele nicht erreichen. Deswegen sollten alle - auch Männer und Jungs - sich für Frauenrechte und Gleichberechtigung einsetzen."

Die 66. Konferenz der UN-Frauenrechtskommission, die den Klimawandel zum Thema hat, soll noch bis zum 25. März andauern./cah/DP/nas