NEW YORK (dpa-AFX) - Sich abzeichnende Zinssenkungen in den USA haben die Staatsanleihen der Vereinigten Staaten am Mittwoch angetrieben. Vor dem Zinsentscheid noch schwächer tendierend, gaben im späteren Handel die umgekehrt laufenden Renditen deutlich nach, als die Notenbank Fed die Tür für geldpolitische Lockerungen im Rahmen ihres Zinsentscheids weit öffnete.

Die These der vergangenen Tage, an denen die Finanzmärkte wegen konjunktureller Sorgen wieder stärker auf eine lockere Geldpolitik sowohl in den USA als auch in Europa hofften, könnte sich bald bewahrheiten. Die Unsicherheiten für den wirtschaftlichen Ausblick hätten zugenommen, teilte die Notenbank in Washington mit. Man werde daher neue Informationen genau beobachten und "angemessen handeln", um die wirtschaftliche Expansion zu stützen. Anfang Mai hatte die Fed noch davon gesprochen, dass man bei der Festlegung der Geldpolitik "geduldig" sein werde.

Zweijährige US-Anleihen stiegen um 6/32 Punkte auf 100 22/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,75 Prozent. Fünfjährige Anleihen rückten um 10/32 Punkte auf 101 3/32 Punkte vor. Sie rentierten mit 1,77 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen gewannen 9/32 Punkte auf 103 3/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,03 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren legten um 7/32 Punkte auf 107 1/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 2,54 Prozent./tih/fba