NEW YORK (dpa-AFX) - In den USA sind die Häuserpreise im April trotz Corona-Krise gestiegen, wenn auch etwas schwächer als erwartet. Der FHFA-Hauspreisindex legte zum Vormonat um 0,2 Prozent zu, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Mittwoch in New York mitteilte. Analysten hatten im Mittel mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Gegenüber dem Vorjahresmonat betrug der Preiszuwachs 5,5 Prozent.

Obwohl es in einigen Regionen der USA zu einer schwächeren Preisentwicklung gekommen sei, hätten sich die Auswirkungen der Corona-Krise bisher in Grenzen gehalten, kommentierte die FHFA die Resultate. Auch seien die Transaktionen, die zur Messung des Preisniveaus herangezogen würden, leicht gesunken. Die Erhebungsqualität sei davon aber nicht beeinträchtigt worden.

Die FHFA ist die Aufsichtsbehörde für die in der Finanzkrise verstaatlichten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. Bei der Index-Berechnung werden die Verkaufspreise von Häusern verwendet, deren Hypotheken von den Agenturen gekauft oder garantiert worden sind./bgf/jsl/jha/