WASHINGTON (dpa-AFX) - Der US-Häusermarkt hat sich im Mai spürbar von der Durststrecke in der Corona-Krise erholt. Die Neubauverkäufe lagen 16,6 Prozent über dem Niveau von April, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Im März und April waren die Verkäufe dagegen deutlich zurückgegangen. Analysten hatten aktuell einen Zuwachs um lediglich 2,7 Prozent erwartet.

Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhten sich die Verkäufe um 12,7 Prozent. Auf das Jahr hochgerechnet wurden im Mai 676 000 Häuser verkauft. Der Durchschnittspreis eines verkauften Hauses betrug den Angaben zufolge 368 800 US-Dollar./bgf/jsl/mis