Können Value-Aktien ein Mittel gegen Inflation sein? Diese Frage könnte man sich als Investor gerade jetzt durchaus stellen. Die Inflationsniveaus rund um den Globus ziehen derzeit mächtig an. Die Kosten für Energie und fossile Brennstoffe sind dabei, zu steigen. Das sind jedenfalls zwei Faktoren, die diese Entwicklung beschleunigen.

Foolishe Sparer und Investoren suchen natürlich nach einem Gegenmittel. Heute wollen wir einen Blick darauf riskieren, ob und inwiefern Value-Aktien eine Lösung für dieses Problem sein könnten.

Value-Aktien gegen Inflation: Solide Renditen?

Value-Aktien könnten gegen Inflation durchaus einen Schutz besitzen. Im Endeffekt lässt sich der Kampf gegen die konsequente Geldentwertung schließlich wie folgt beschreiben: Es geht darum, eine Rendite einzufahren, die über einen möglichst langen Zeitraum deutlich höher ist als die relative Entwertung des eigenen Ersparten. Vielleicht ist wertorientiertes Investieren ein vielversprechender Ansatz.

Sogenannte Value-Aktien überzeugen in der Regel schließlich mit einer vergleichsweise preiswerten Bewertung. Ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis beispielsweise gering und liegt der Wert bei ca. 10, so bedeutet das im Gegenzug, dass die Gewinnrendite bei ca. 10 % liegt. Wenn es sich dabei um einen konstanten, operativen Performer handelt, so dürfte das das Mindestmaß an Rendite sein, was man als Foolisher Investor über viele Jahre hinweg erwarten kann.

Eine solche Rendite kann daher ein Mittel gegen Inflation sein. Wobei es häufig Probleme mit Value-Aktien gibt. Die Kehrseite wollen wir uns im Folgenden natürlich ebenfalls ansehen.

Nur noch stets ein Kompromiss …?

Value-Aktien als Mittel gegen Inflation mögen in der Theorie attraktiv klingen. In der Praxis gibt es vielleicht ein, zwei Faktoren, die hier nicht so gut funktionieren. Zum einen sind mit Blick auf DAX, S&P 500 und Co. und deren Nähe zu ihren Rekordhochs kaum noch günstige Value-Aktien vorhanden. Viel Auswahl besitzt man als Investor daher nicht im Kampf gegen die konsequente Entwertung des eigenen Geldes.

Zum anderen sind reine Value-Aktien, die gegen Inflation helfen könnten, inzwischen überaus selten geworden. Häufig handelt es sich bei den wirklich günstigen Aktien mit fundamental preiswerten Kennzahlen um Kandidaten, die operative Probleme besitzen. Oder anders ausgedrückt: Es ist höchst fraglich, ob solche Unternehmen noch über längere Zeiträume solide Renditen einfahren. Beziehungsweise starke, zuverlässige Gewinne, die als Schutz fungieren können.

Die Theorie der Value-Aktien als Mechanismus gegen Inflation ist daher überaus attraktiv. In der Praxis könnte es jedoch schwierig sein, passende Kandidaten zu finden, die dich dabei unterstützen. Zumindest unternehmensorientiert und langfristig ist die Auswahl geeigneter Möglichkeiten jedenfalls eher gering.

Der Artikel Value-Aktien: Das Mittel gegen Inflation? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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