Die Corona-Pandemie sorgt bei vielen Unternehmen für Einbuße. Der Batteriekonzern Varta senkt nun seinen Jahresausblick woraufhin die Aktie zweistellig fällt. Kann das Unternehmen sich durch zukünftige Pläne in der E-Mobilität wieder hochkämpfen?

Probleme durch Corona-Pandemie

Durch die Corona- Pandemie entstehen Engpässe bei den Lieferungen. Varta teilte mit, dass einige Kunden von Verzögerungen bei der Halbleiter- und Rohstofflieferung betroffen sind. Außerdem kam es zu Produktionstopps bei einigen Abnehmern in Asien durch lokale Lockdowns.

Der freie Fall der Varta-Aktie

Die Varta-Aktie ist am Freitag, nach der Veröffentlichung des gesenkten Umsatzausblicks für 2021, tief gefallen. Um fast ein Viertel rutschte der Kurs herab und unterschritt dabei die Marke von 100 Euro.
Mit einem Minus von 14,70 Prozent hält der Kurs jetzt die 110 Euromarke.

Varta-Aktie

In den vergangenen Monaten mussten Anleger bereits mit heftigen Verlusten umgehen. Von 160 Euro pro Schein im August ist der Kurs mittlerweile auf 110 Euro gerutscht. Das Vertrauen der Anleger ist gebrochen.

Auch im Forum geht es heiß her. Auch über die kommenden Zahlen am 11. November wird gesprochen. optionentrader3 schreibt dazu:Was sollen denn die Zahlen am 11.11. positiv bewirken? Seit heute liegen doch die Karten auf dem Tisch. 2021 nur 3,5% Umsatzwachstum statt 10% geplant und für 2022 und 2023 werden nur je 10% erwartet. Mich interessiert nur die Erklärung hinter der vorsichtigen Prognose für die kommenden zwei Jahre“

Die ganze Diskussion finden sie hier im Forum.

Was erwartet uns in Zukunft

Varta rechnet für 2021 nun nur noch mit einem Umsatzanstieg um 3,5% auf 900 Millionen Euro. Bisher standen 940 Millionen im Plan. Mehr Details sollen die dritten Quartalzahlen am 11. November bringen.

Für die Jahre 2022 und 2023 plant Varta jedoch eine Wachstumsoffensive. Die neu entwickelte „4Drive Cell“ Autobatterie soll den Einstieg in das E-Mobility Geschäft und damit das geplante Wachstum ermöglichen. Das Management rechnet mit einem Umsatzanstieg von jeweils 100 Millionen Euro für die Jahre 2022 und 2023.

Varta und die Elektroautobranche

Ab Ende des Jahres will Varta früheren Angaben zufolge in das Geschäft mit Akkus für Elektroautos einsteigen. Ein erster Kundenauftrag liegt vor. Es handelt sich um den Sportwagenbauer Porsche.

/PG