Das Umfeld für Aktien gestaltet sich insgesamt weiterhin positiv. Von dieser guten Stimmung kann derzeit auch die Aktie des Batterieherstellers Varta (WKN: A0TGJ5 ISIN: DE000A0TGJ55  Ticker-Symbol: VAR1) profitieren. Doch nicht nur davon; das Unternehmen selbst „fütterte“ die aktuelle Kursrally zuletzt immer wieder mit positiven Nachrichten. Unsere letzte Kommentierung zur Varta-Aktie überschrieben wir am 05.08. noch mit „Aktie vor nächster Rally-Stufe?“. Zum damaligen Zeitpunkt wirkte die erzielte Einigung zwischen Varta und Samsung im bis dahin schwelenden Patentstreit als veritabler Kurskatalysator. Die Aktie nahm Schwung auf, um die wichtige Widerstandsmarke von 110,0 Euro zu überwinden und sich so den Weg in Richtung des 52-Wochen-Hochs freizukämpfen. Weitere starke Unternehmensnachrichten sorgten nun dafür, dass es der Aktie auf eindrucksvolle Art und Weise gelang, die Hürde bei 110,0 Euro zu überwinden und deutlich hinter sich zu lassen.

Umsatzziel für Gesamtjahr 2020 erhöht

Bereits am gestrigen Donnerstag (13.08.) und damit unmittelbar vor der heutigen Veröffentlichung der Quartalszahlen informierte Varta den Markt über die Erhöhung des Umsatzziels für das Jahr 2020. Varta erwartet nunmehr einen Umsatz in Höhe von 810 bis 830 Mio. Euro (nach zuvor 780 bis 800 Mio. Euro). Die Prognose für das bereinigte EBITDA wurde auf 210 bis 215 Mio. Euro heraufgesetzt (nach zuvor 175 bis 185 Mio. Euro). Diese Anpassung der Prognose machte der Aktie bereits gestern Beine und führte sie an einen eminent wichtigen Widerstand heran. Doch dazu im Chartteil mehr.

Zahlen im Blick

Heute (14.08.) veröffentlichte das Unternehmen seine Ergebnisse (ungeprüft) für das erste Halbjahr 2020. In den ersten sechs Monaten des Jahres belief sich der Umsatz auf 390,678 Mio. Euro; nach 151,517 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2019. Das ist ein stolzes Plus von knapp 158 Prozent. Ohne Akquisition wäre der Umsatz um 66 Prozent gestiegen. Das Unternehmen wies für das erste Halbjahr 2020 ein bereinigtes EBITDA in Höhe von 102,081 Mio. Euro aus und verzeichnete auch in diesem Punkt ein starkes Plus von etwa 174 Prozent. Ohne Akquisition wäre das bereinigte EBITDA um etwa 125 Prozent gestiegen.

Chartbild

Die Aktie verzeichnete in den letzten Tagen eine veritable Zwischenrally. Deren Grundstein wurde mit dem Test der 90 Euro gelegt. Nach dem erfolgreichen Sprung über die 110 Euro heißt es für die Aktie nun, das entscheidende Widerstandscluster von Ende 2019 / Anfang 2020 aufzubrechen. Mit anderen Worten: Die Aktie muss signifikant über den Bereich von 129 Euro laufen. Auf der Unterseite sollten sich Rücksetzer nun tunlichst auf den Bereich von 110 Euro beschränken. Anderenfalls wäre eine Neubewertung der Lage erforderlich.

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