Die Aktie von Varta, die in den letzten Monaten Hoffnungsträger war, steht aktuell nicht gut dar. Trotz hervorragender Auftragslage stürzte die Aktie im Januar um fast 25 Prozent ein. Eine brenzlige Situation: Wie tief geht noch mit dem Crash? Und warum?

Varta ist ein gut aufgestelltes Unternehmen. Besonders durch die Herstellung von Batterien für Wireless- Kopfhörer mit Kunden wie beispielsweise Apple, ist die Auftragslage aktuell und für die Zukunft gesichert. Genau hier setzen die Zweifel an. In diesem Bereich gibt es wohl mehr Konkurrenz als angenommen. Einer der Hauptgründe für den Abstieg der Aktie ist also die Sorge um gesteigerten Konkurrenzdruck. Dies bewegte auch die Commerzbank dazu, die Aktie abzustufen.  Eine gesteigerte Konkurrenz bedeutet auch sinkende Preise und Margen. Varta ist aber dennoch auf großem Kurs: die Produktion soll massiv gesteigert werden. Außerdem investierte Varta in eine komplett neue Produktionsstätte in Nördlingen. Das Unternehmen setzt auf Wachstum. Die Konkurrenz aus China hatte zuletzt die Patente von Varta verletzt, doch dagegen wird bereits aktiv vorgegangen. Zuletzt gab es noch Gerüchte um den Grossinvestor Michael Tojner. Angeblich soll er in Betrugsfällen verwickelt sein. Das hat zwar nicht direkt mit Varta zutun, könnte aber ein weiterer Grund sein, weshalb Anleger vorsichtig geworden sind. Ob sich Varta gegen die Konkurrenz positionieren kann und auf guten Kurs bleibt wird sich in den nächsten Monaten zeigen