Die Konsolidierung hat die Aktienmärkte weiterhin fest im Griff und treibt so ihre Blüten. Zuletzt wühlte das Bekanntwerden der Corona-Infektion des US-Präsidenten die Marktakteure und damit die Aktienindizes auf. Herausfordernd ist die aktuelle Lage allemal. Auch im Bereich der Nebenwerte zeigen sich derzeit spannende Konstellationen. Für die Aktie des Batterieherstellers Varta (WKN: A0TGJ5  ISIN: DE000A0TGJ55 Ticker-Symbol: VAR1) ging es in den letzten Handelstagen munter auf und ab. Wichtige Unterstützungen und Widerstände haben damit ihre Relevanz erhöht. Zudem hat sich eine überaus spannende Chartformation ausgebildet…

Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung (10.09.) lief die Varta-Aktie bereits auf den Bereich von 120,0 Euro zu. In der Folgezeit entbrannte ein zähes Ringen um diesen wichtigen Kursbereich. Schließlich kam es doch zum Bruch dieser Unterstützung. Daraufhin dehnte sich die Korrektur auf 110,0 Euro aus. Ein erster Versuch, die 120er Marke wieder zurückzuerobern, schlug fehl. Aktuell kristallisiert sich ein erneuter Test der 110,0 Euro heraus. Damit bestünde die Möglichkeit, einen Doppelboden in diesem Bereich auszubauen. Relevanz würde diese Formation jedoch erst erlangen, sollte es dem Wert im Nachgang gelingen, das Niveau des letzten Verlaufshochs bei 123,0 Euro zu überwinden. Das würde der Aktie die Tür in Richtung 128,0 Euro bzw. 138,7 Euro (52-Wochen-Hoch) öffnen. Auf der Unterseite ist die Aufgabenstellung klar definiert. Im besten Fall bleiben Rücksetzer auf 110,0 Euro begrenzt. Sollte es hingegen sogar unter die 100,0 Euro gehen, muss eine Neubewertung der Lage erfolgen. Als deutlich aussichtsreicher stellt sich aktuell die Lage bei der Aktie des Windanlagenbauers Nordex (WKN: A0D655 ISIN: DE000A0D6554  Ticker-Symbol: NDX1) dar.

Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung (10.09.) war die Aktie zwischen dem Unterstützungsbereich 11,0 Euro und dem Widerstandsbereich 11,5 / 11,8 Euro eingeklemmt. Kurz darauf kam es zu einem ersten vielversprechenden Vorstoß, um über die 11,8 Euro hinweg zu setzen. Knapp oberhalb von 12,0 Euro verließen die Aktie jedoch die Kräfte. Es folgte eine Konsolidierung. Nach einem erneuten Rücksetzer in Richtung 10,0 Euro steht nun erneut der Bereich um 12,0 Euro im Fokus. Es hat sich mittlerweile ein veritables Widerstandscluster gebildet. Um sich (der Anziehungskraft) des Clusters zu entziehen, wäre eine Ausdehnung der Bewegung in Richtung 13,0 Euro eminent wichtig. Auf der Unterseite gilt nach wie vor: Unter die 10,0 Euro sollte es in der aktuellen Konstellation nicht mehr gehen, anderenfalls wäre eine Neubewertung erforderlich.

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