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Venafi Studie: Deutsche Unternehmen übersehen kritische Sicherheitskomponenten

14:12 Uhr 11.10.2018

Lediglich 42 Prozent der deutschen Unternehmen geben an, dass sie dem Schutz von maschinellen und menschlichen Identitäten gleichermaßen wichtig einstufen

Venafi ®, der führende Anbieter von Schutzmechanismen für maschinelle Identitäten, gibt die Ergebnisse seiner Studie zum Stand des Schutzes von maschinellen Identitäten in Deutschland. Für die Umfrage wurden 305 Sicherheitsverantwortliche von deutschen Unternehmen befragt, die für Verschlüsselung verantwortlich sind.

Laut der Studie glauben 92 Prozent der Sicherheitsexperten, dass der Schutz von Maschinenidentitäten eine kritische Sicherheitskomponente für ihr Unternehmen ist. Allerdings sagen nur 42 Prozent, dass der Schutz von Maschinenidentitäten im Vergleich zu menschlichen Identitäten die gleiche Priorität hat.

"Es ist großartig zu sehen, dass Unternehmen zu erkennen beginnen, dass ihre Maschinenidentitäten geschützt werden müssen", sagt Jeff Hudson, CEO von Venafi. "Denn die digitale Transformation der Geschäftswelt ist völlig abhängig von Maschinen und nicht von Menschen. Wir wissen jedoch, dass Unternehmen bereits über 8 Milliarden US- Dollar pro Jahr für den Schutz menschlicher Identitäten ausgeben und fast nichts für den Schutz von Maschinenidentitäten."

Die Studie zeigt auch eine große Lücke im Vertrauen der Führungskräfte, die für die Festlegung von Prioritäten beim Schutz der Maschinenidentität verantwortlich sind. Die Diskrepanz wird vor allem im Vergleich zu den Vorgesetzten und einzelnen Mitarbeitern deutlich, die für die Durchführung dieser Arbeiten verantwortlich sind.

Weitere Ergebnisse der Studie sind:

  • 82 Prozent der Führungskräfte glauben, dass ihre Unternehmen die Maschinenidentitäten von Internet of Things-Geräten angemessen schützen, während nur 24 Prozent der einzelnen Mitwirkenden ähnliches Vertrauen äußerten.
  • 81 Prozent der Führungskräfte sind der Meinung, dass ihre Unternehmen Container angemessen schützen, aber nur 40 Prozent der einzelnen Mitwirkenden stimmen zu.
  • 93 Prozent der befragten Führungskräfte glauben, dass ihre Unternehmen im vergangenen Jahr genügend Geld und Ressourcen investiert haben, um Maschinenidentitäten zu schützen, verglichen mit 61 Prozent für Manager und 62 Prozent für einzelne Mitarbeiter.

Maschinenidentitäten regeln die Verbindung und Kommunikation von Informationen zwischen Maschinen. Um ihre eindeutige Identität zu gewährleisten, verwenden Maschinen Schlüssel und Zertifikate - ähnlich wie Menschen Benutzernamen und Passwörter verwenden. Obwohl Maschinenidentitäten eine entscheidende Rolle bei der Sicherung der automatisierten Machine-to-Machine-Kommunikation spielen, sind sie leider einer der am wenigsten verstandenen und schwach verteidigten Teile von Unternehmensnetzwerken.

Kompromittierte Maschinenidentitäten haben erhebliche Auswirkungen auf die Sicherheit von Unternehmen. Cyberkriminelle können beispielsweise schlecht geschützte Code-Signing-Zertifikate von legitimen Unternehmen stehlen und damit bösartigen Code signieren. Wenn es mit einem solchen Zertifikat signiert wird, löst es keine Warnungen aus, und ahnungslose Benutzer werden fälschlicherweise darauf vertrauen, dass der schädliche Code sicher zu installieren und zu verwenden ist.

"Leider sehen wir nach wie vor den gleichen Mangel an Priorisierung des Schutzes der Maschinenidentität in jeder Branche und jedem Land auf der ganzen Welt", schloss Hudson. "Bis Unternehmen verstehen, wie wichtig der Schutz der Maschinenidentität für die Sicherheit ist, und anfangen, Ressourcen dafür bereitzustellen, werden wir weiterhin erfolgreiche, groß angelegte Cyberangriffe durchführen."

Ressourcen:

Results: Venafi German Security Survey

BLOG: Venafi Research: How Well Are German Organizations Protecting Their Machine Identities?

Über Venafi

Venafi ist der Marktführer für Cybersicherheit im Bereich des Schutzes von Maschinenidentitäten, der die Verbindungen und die Kommunikation zwischen Maschinen sichert. Venafi schützt Maschinenidentitätsarten durch die Orchestrierung kryptographischer Schlüssel und digitaler Zertifikate für SSL/TLS, IoT, Mobile und SSH. Venafi bietet einen globalen Überblick über die Maschinenidentitäten und die damit verbundenen Risiken für das erweiterte Unternehmen - on premises, mobile, virtuelle, Cloud und IoT - in Maschinengeschwindigkeit und -größe. Venafi setzt diese Erkenntnisse mit automatisierter Fehlerbehebung um, die die Sicherheits- und Verfügbarkeitsrisiken im Zusammenhang mit schwachen oder gefährdeten Maschinenidentitäten reduziert, den Informationsfluss zu vertrauenswürdigen Maschinen sichert und die Kommunikation mit nicht vertrauenswürdigen Maschinen verhindert.

Mit über 30 Patenten liefert Venafi innovative Lösungen für die anspruchsvollsten, sicherheitsbewusstesten Global 5000-Unternehmen der Welt, darunter die fünf führenden US-Krankenversicherer, die fünf führenden US-Fluggesellschaften, vier der fünf führenden Banken in den USA, Großbritannien, Australien und Südafrika sowie vier der fünf führenden US-Einzelhändler. Weitere Informationen finden Sie unter: http://venafi.com.

Originalversion auf businesswire.com ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20181011005078/de/

Venafi
Shelley Boose, 408-398-6987
shelley.boose@venafi.com

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