BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die bundesweit etwa 5600 Beschäftigten bei den Sparda-Banken erhalten nach Angaben der Gewerkschaft Verdi mehr Geld. Die Tarifparteien hätten sich in der vierten Verhandlungsrunde auf einen Tarifabschluss geeinigt, teilte Verdi am Montagabend in Berlin mit. Beim Verband der Sparda-Banken war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Nach Angaben von Verdi sollen die Gehälter zum 1. Januar 2022 um 1,25 Prozent steigen und um weitere 1,25 Prozent zum 1. April 2023. Vereinbart worden seien ferner eine Sonderzahlung in Höhe von 400 Euro netto sowie zwei zusätzliche freie Tage. Zudem hätten Beschäftigte Anspruch auf Umwandlung von mehr Geld in Freizeit.

Der Tarifvertrag habe eine Laufzeit bis zum 30. September 2023, hieß es weiter. Es gebe zugleich eine "Erklärung zum Erhalt der Arbeitsplätze". Nähere Angaben dazu wurden nicht gemacht./sl/DP/men