BOCHUM (dpa-AFX) - Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia will nach Zuwächsen bei Umsatz und operativen Ergebnissen 2021 auch im laufenden Jahr deutlich zulegen. Dazu beitragen sollen neben höheren Mieteinnahmen vor allem die Übernahme des Branchenrivalen Deutsche Wohnen beitragen. "Wir erwarten für Umsatz, Ebitda und Group FFO ein Wachstum von mehr als 20 Prozent", sagte Unternehmenschef Rolf Buch bei Vorlage der Jahreszahlen 2021 am Freitag in Bochum.

Das operative Ergebnis (FFO) soll 2022 auf 2,0 bis 2,1 Milliarden Euro steigen, wie das Dax-Unternehmen mitteilte. Der Umsatz soll sich auf 6,2 bis 6,4 Milliarden Euro erhöhen. Im vergangenen Jahr legte der operative Gewinn (FFO) im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro zu. Die Erlöse kletterten um rund 19 Prozent auf knapp 5,2 Milliarden Euro.

Die Miete erhöhte sich im Schnitt auf 7,33 Euro pro Quadratmeter - das waren 2,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zum Zuwachs trugen vor allem modernisierte Wohnungen bei. Die Kosten für energetische Sanierungen wie etwa Wärmedämmung sowie Austausch alter Heizungsanlagen und Fenster können die Konzerne teilweise auf die Miete umlegen. Die Dividende soll 1,66 Euro je Aktie betragen. Analysten hatten hier mehr erwartet./mne/stk