Varta hatte in der letzten Woche massiv mit Kursverlusten zu kämpfen. Am 11. November folgen nun die Quartalszahlen. Hoffnung gibt der Fokus auf E-Mobility. Es stellt sich die Frage: Angriff oder weiter Seitenlinie?

Die Aktien von Varta sind am vergangenen Freitag nach einem kassierten Umsatzausblick für das laufende Jahr und enttäuschenden Äußerungen zu den Folgejahren massiv abgestürzt und mussten in der Spitze ein Fünftel ihres Wertes abgeben. Der Vorstand hatte den erwarteten Umsatz für 2021 um 4,26 Prozent auf 900 Millionen Euro reduziert. Kurzzeitig notierten die Titel sogar unter 100 Euro und steuerten auf den größten Tagesverlust ihrer Geschichte zu.

Corona-Lockdowns und Materialmängel führten bei Varta zu Projektverzögerungen und Produktionsausfällen. Analysten senken nun scharenweise ihre Kursziele.

Hauck & Aufhäuser stufen die Papiere von 119 Euro auf 84 Euro ab und sprechen eine Verkaufsempfehlung für die Aktie aus. Auch bei Kepler Cheuvreux fällt das Kursziel von 96 auf 80 Euro. Man erwarte deutlich sinkende Marktschätzungen von bis zu 20 Prozent für die kommenden Jahre. Analyst Michael Punzet von der DZ Bank senkte das Kursziel von 145 auf 90 Euro und stufte die Papiere von "Kaufen" auf "Verkaufen" ab. Nur die Investmentbank Warburg Research hat nach dem Kurseinbruch ihr Kursziel von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 83 auf 115 Euro angehoben.

Am morgigen Donnerstag, den 11. November, präsentiert das Unternehmen die finalen Quartalszahlen.

Autorin: Gina Moesing, wallstreet:online Zentralredaktion


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