INGOLSTADT (dpa-AFX) - Die Volkswagen <DE0007664039>-Tochter Audi <DE0006757008> hat auch im August bei den Autoverkäufen weiter Federn lassen müssen. Die Ingolstädter lieferten weltweit 150 100 Wagen aus und damit 2,5 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Das leichte Plus in China und den USA konnte den Rückgang in Europa nicht wettmachen. Audi-Vertriebschefin Hildegard Wortmann verwies zur Begründung wie schon im Juli auf Sondereinflüsse vor einem Jahr, als die Einführung des neuen Abgas- und Verbrauchstestverfahrens WLTP für Schwankungen gesorgt hatte. Audi hatte damals viele Modelle mit altem Prüfstandard mit Rabatten verkauft, weil sie ab September nicht mehr hätten zugelassen werden dürfen.

"Bis Jahresende stehen die Zeichen für Audi aber wieder eindeutig auf Wachstum", zeigte sich Wortmann optimistisch. Nach acht Monaten in diesem Jahr steht Audi bei einem Minus der Auslieferungen von 4,5 Prozent auf 1,21 Millionen Autos. Rivale Mercedes-Benz aus dem Daimler <DE0007100000>-Konzern steht mit einem Vorsprung von rund 290 000 Wagen bei 1,50 Millionen Wagen. Konkurrent BMW <DE0005190003> muss seine Absatzzahlen für August erst noch vorlegen./men