Die Banken rudern bei ihren DAX-Prognosen zurück. Statt 17.000 werden lediglich 15.500 prognostiziert– ein Minus von neun Prozent. Unser DAX-Trading-Experte Volker Buschung schätzt das anders ein. Wohin steuert der DAX?

Laut einer Bloomberg-Umfrage, über die das Handelsblatt berichtete, gehen befragte Banken im Schnitt von maximal 15.500 DAX-Punkten bis zum Ende des Jahres 2022 aus. Im Dezember lagen die Schätzungen bei 17.000 Punkten.

Wir haben bei unseren DAX-Trading-Experten Volker Buschung nachgefragt. Unser Kollege gibt an jedem Börsentag für wallstreet:online einen Trading-Tipp für den DAX mit einer konkreten Empfehlung heraus. Bislang lag er immer richtig. Wir konnten schon mehrere hundert Prozent Rendite einfahren. Seine Einschätzung lautet:

"Die Banken müssen nach und nach Ihre Prognosen nach unten revidieren, aber das wird man erst im Laufe des Jahres sehen. Politische Börsen haben kurze Beine. Ich gehe von charttechnischen Ereignissen aus", meint Volker Buschung.

"Normalerweise machen kurzfristige Trader solche Langzeitprognosen nicht. Das Handwerkzeug eines Traders sind Kurzfristprognosen, Riskmanagement und Money-Management. Trotzdem halte ich die 15.500 für zu optimistisch bis Ende des Jahres", so unser DAX-Trading-Experte.

Derweil sticht die DZ Bank mit einer der optimistischsten Prognosen heraus: Der DAX solle bis zum Ende des Jahres bei 16.000 Punkten stehen. DZ Bank-Stratege Sven Streibel gibt an: „Die Gewinnerwartungen für die Unternehmen sind zwar gesunken, aber nicht eingebrochen. Die aktuellen kriegsbedingten Risikoprämien an den Aktienmärkten sollten sich von daher wieder auflösen, sobald die Lage merklich entschärft wird“, so der Aktienexperte gegenüber dem Handelsblatt.

Christoph Morisse, wallstreet:online Zentralredaktion

 


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