MÜNCHEN (dpa-AFX) - Ein weiterhin schwieriges Polysilizium-Geschäft mit der Solarbranche sowie hohe Energiekosten haben Wacker Chemie <DE000WCH8881> auch im zweiten Quartal belastet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte im Gesamtjahr 2019 laut Konzernchef Rudolf Staudigl nun eher am unteren Ende der insgesamt bestätigten Spanne liegen. So wird es voraussichtlich um 10 bis 20 Prozent fallen nach 930 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz soll weiterhin um einen mittleren einstelligen Prozentsatz wachsen (Vorjahr: 4,98 Mrd Euro).

Im abgelaufenen zweiten Quartal fiel der Umsatz im Jahresvergleich um 4,6 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro, wie das SDax <DE0009653386>-Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Das Ebitda sank um fast ein Fünftel auf rund 211 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb mit gut 37 Millionen Euro weniger als die Hälfte des Vorjahreswertes hängen. Das dürfte auch am Gewinneinbruch bei der Beteiligung Siltronic <DE000WAF3001> gelegen haben./mis/jha/