2006 Pixar, 2009 Marvel, 2012 Lucasfilm und 2019 große Teile von Fox: Disney hat in den letzten Jahrzehnten einige der größten Deals der Filmgeschichte über die Bühne gebracht und sich damit zugkräftige Marken einverleibt, die den Einfluss des Micky Maus-Konzerns immer weiter vergrößerten.

Die Maus tilgt den Fuchs

Wie wichtig es für den Konzern ist, hierbei auch nach außen hin klare Strukturen zu schaffen, zeigt sich nun am Beispiel Fox. Disney hatte Teile des Fox-Medienimperiums nach jahrelangen Verhandlungen geschluckt – für mehr als 71 Milliarden Dollar. Jetzt hat der Mickey Maus-Konzern laut einem Bericht des Branchenblatts „Variety“ den Namen „Fox“ aus den übernommenen Marken gestrichen. Dies betrifft etwa die „20th Century Fox“-Filmstudios, die fortan nur noch „20th Century Studios“ genannt werden.

Damit wird auch das aus etlichen Filmen bekannte Logo, das ein mit Scheinwerfern beleuchteten, goldenen Schriftzug der Produktionsfirma zeigt, abgeändert. Das erste Mal dürfte das um „Fox“ bereinigte Logo zu Beginn des Films „Ruf der Wildnis“ zu sehen sein, der Ende Februar in die Kinos kommen wird. Die charakteristische Fanfare soll übrigens auch weiterhin zu hören sein.

TV-Sender wie „Fox News“ nicht betroffen

Ähnlich wird es übrigens auch „Fox Searchlight Pictures“ ergehen. Das Tochterunternehmen von „20th Century Studios“ wird künftig ebenfalls ohne „Fox“ daherkommen. Die Namensänderungen beziehen sich ausschließlich auf die von Disney übernommenen Marken. Deshalb wird die „Fox Corporation“ – also jenes Unternehmen, das sich nach dem Teilverkauf an Disney aus den restlichen „Fox“-Marken bildete – ihren Namen nicht ändern. Nicht betroffen sind somit hauptsächlich die TV-Sender wie „Fox Sports“ oder „Fox News“.

Video-Analyse zur Walt Disney Aktie:

Jetzt den vollständigen Artikel lesen