Aktien und ETFs kann man kaufen und einfach liegen lassen. Derart pflegeleicht sind andere Anlageklassen nicht.

Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin muss man feuerfest und einbruchssicher lagern. Wer es richtig machen will, muss sich regelmäßig mit dem neuesten Stand der Technik auseinandersetzen.

Immobilien sind noch wesentlich anspruchsvoller. Der Zahn der Zeit beschäftigt Immobilienbesitzer ein Leben lang.

Nur mit Aktien und ETFs kann man sich für 20 Jahre ins Koma legen und als reicher Mensch wieder aufwachen. Ein MSCI World ETF setzt dem Ganzen die Krone auf. Denn eine derart breite Streuung ist quasi unkaputtbar.

Warum sich also täglich mit Aktien und ETFs beschäftigen, wenn doch alles geregelt ist? Ganz einfach: Weil man damit eine wichtige Fähigkeit kultiviert, die heutzutage kaum noch jemand beherrscht.

Die Börse ist keine exakte Wissenschaft

Strenggenommen dürfte man Aktien und ETFs niemals kaufen. Nicht in einer Welt, in der es zum guten Ton gehört, immer exaktes Wissen zu fordern.

In der Schule lernen wir: Zwei plus zwei ist vier. Und nicht vielleicht vier oder vielleicht auch nicht.

Es zählen nur Gleichungen, die man nach X auflösen kann. Alle anderen kommen in den Giftschrank.

Kurzum: Eine echte Lösung kann es immer nur dann geben, wenn alle notwendigen Informationen vorhanden sind. Und das ist bei Aktien und ETFs praktisch niemals der Fall.

Wer in dieser Welt reich werden möchte, muss die realen Bedingungen akzeptieren

Viele denken, den Wert eines Unternehmens sieht man an der Börse. Das ist nicht korrekt.

Die Kurse sind nicht der Wert, sondern eine Bewertung. Vorgenommen von Menschen, die handeln, obwohl sie nur über beschränkte Informationen verfügen.

Was uns in der Schule nie gesagt wurde: Die Welt ist komplex. Manchmal müssen wir Entscheidungen treffen, ohne auf exaktes Wissen zurückgreifen zu können.

Diese Welt können wir innerlich ablehnen. Aber wer mit den Aktien und ETFs dieser Welt reich werden möchte, muss die realen Bedingungen zwangsläufig akzeptieren.

Das Glück ist mit jenen, die täglich über Aktien und ETFs nachdenken

Das bedeutet natürlich nicht, dass man sich Hals über Kopf ins Ungewisse stürzen soll. Ein tiefes Wissen ist und bleibt ein solider Eckpfeiler jedweder Entscheidungsfindung.

Doch wer täglich über Aktien und ETFs nachdenkt, erarbeitet sich mit der Zeit einen großen Vorteil. Eine Art sechsten Sinn, der Entscheidungen von guter Qualität hervorbringen kann, obwohl nur wenige Informationen verfügbar sind.

Warum sind manche Pokerspieler besser als andere? Sicher nicht, weil sie in Wahrheit die Karten der anderen Spieler sehen können.

Ein Poker-Champion kann gute Entscheidungen unter den schwierigsten Bedingungen treffen. Ja, auch Glück kann dabei nicht schaden.

Doch wie sagt man so schön: Das Glück ist mit den Tüchtigen. Und wer täglich über Aktien und ETFs nachdenkt, hat schon nach kurzer Zeit mehr für sein Glück getan als jeder Poker-Champion.

Der Artikel Warum man täglich über Aktien und ETFs nachdenken sollte ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Stefan Naerger, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (TMFmagnat)


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